Warum ist Jerusalem so wichtig für die Muslime, Christen und Juden?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Dass es für Juden wichtig ist, wirst du ja noch am leichtesten verstehen. Schließlich war es die Hauptstadt des alten Israel und ist auch die des neuen. Israelische Soldaten haben im Sechstagekrieg gegen eine Übermacht an arabischen Soldaten (gut das waren muslimische Soldaten) die Altstadt von Jerusalem erobert und ohne den Druck der UNO würde die Forderung der islamisch regierten Staaten heute lauten, dass sich Israel gefälligst aus Amman zurückziehen soll.

Für die Christen ist es wichtig, weil Jesus dort gestorben ist.

Für die Muslime ist es wichtig, weil nach einer Legende Mohammed auf einem Maultier (?) dorthin geflogen ist. Dort befindet sich ja auch der Felsendom.

"dass sich Israel gefälligst aus Amman zurückziehen soll."

Hast du dich hier vertippt? Aus Amman, der Hauptstadt Jordaniens?

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@HansH41

Er spielt vielleicht darauf an, daß Israel hauptsächlich aufgrund der UNO nach der Rückschlagung der versauten Invasionen durch ihre werten Nachbarn nicht einfach weiter aufgeräumt und größere Teile Jordaniens erobert haben.

Punkt ist, Jerusalem ist deswegen der Stein des Anstosses, weil dort die jordanische Grenze war, nicht wegen der Stadt an sich.

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Jerusalem ist sowohl historisch wie religiös, einer der wichtigsten Städte der 3 großen weltreligonen.

Für das Judentum ist sie allein durch die wiederholte Aufzählung in der Tora, als heilige Stadt, schon sehr wichtig. Der heilige Tempel des Judentum wurde dort erbaut, von der die Westseite als die heutige Klagemauer, bekannt ist. Juden beten sogar in Richtung Jerusalem, also von uns aus in den Osten. Vergleichbar wie Muslime in Richtung Mekka/Kabba.

Für das Christentum ist halt die ganze Leidensgeschichte des Jesus von Nazareth, von Bedeutung. Die Kreuzigung, die Wiederauferstehung, das letzte Abendmahl waren alle Sachen die in Jerusalem geschehen. Man findet heute dort vermeintlich das Grabmals Maria.
Durch die Kreuzzüge gegen die Muslime gewann die Stadt noch einen historisch wichtigen Aspekt.

Für den Islam ist Jerusalem die drittheiligste Stadt nach Mekka und Medina. Mohammed war zwar nie persönlich dort aber Muslime glauben daran, dass Mohammed eine Himmelfahrt nach Jerusalem hatte. Also eine Art Vision, wo Gott ihn nach Jerusalem führte und ihn die zerstörten Heiligtümer zeigte und wo er erstmals die Pflicht des 5 maligen Gebetes erhielt. Eest durch den 2 Kalifen Umar wurde Jerusalem durch die Muslime erobert. Heilige Stätte in Jerusalem, ist für Muslime, die Al Aqsa Moschee.

Durch die vielen Einflüsse der Religionen entstanden Streitereien aber auch sehr friedliche Zeiten zwischen den Religionen.

Mohammed war in Jerusalem UND Muslime glauben daran dass er dort war. Mohammed ist von Mekka nach Jerusalem geflogen und von dort zu den Himmeln hinaufgeflogen. ~ Die Himmelsreise Mohammeds.

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@MrFragender

Okay,  ja ein Großteil der Muslime glaubt an die echte Himmelfahrt von Muhammed saw. Genau wie sie viele Aspekte im Islam, direkt ohne die Metaphorik zu beachten, auslegen. 

Nach der von mir vertretenen Meinung, der Ahmaddie Muslime, war es vielmehr eine logischere Vision / Wahrtraum als eine körperlich reale Reise. 

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Es ist tatsächlich extrem vielseitig. Hm. Sagen wir einfach, dass Jerusalem eine Kultstätte für alle drei Religionen ist und sich dadurch abzeichnet, dass alle miteinander auskommen. Man sagt den religiösen Bewohnern Jerusalems eine unglaubliche Toleranz einander gegenüber nach, obwohl ich das auch nur gehört habe. Die Juden haben eine Klagemauer und die anderen Religionen auch jeweils etwas, durch das sie monumental vertreten sind. Mehr weiß ich nicht. 

Warum regen sich alle künstlich über die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA auf. Ist das nicht längst überfällig?

Jerusalem ist nunmal ein israelischer Stadt. Bis 600 Jahre n. chr war es eine jüdische Stadt. Dann überfielen die Araber Jersualem. Erst da zog der Islam in die Stadt ein.

Ostjerusalem wurde von Jordanien in den 50er unberechtigterweise annektiert. So oder so ist es aber eine jüdische Stadt und gehört zu Israel.

Natürlich steht dem Land es auch zu, zu bestimmen, welche Stadt ihre Hauptstadt sein soll. Ich persönlich halte das auch für sinnvoll diese Stadt zur Hauptstadt der Juden zu machen.

Es ist längst überfällig, dass die Welt das akzeptiert. Merkel ist sowieso heuchlerisch veranlagt, indem sie den Arabern in den Allerwertesten kriecht, obwohl es ihr nicht um Gerichtigkeit geht, sondern um "Machtaustrahlung" (Obwohl jedem klardenkenden Deutschen klar ist, wie peinlich ihre Haltung wieder ist).

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