Warum ist bei Interstellar eigentlich Miller's Planet nur knietief mit Wasser bedeckt, aber ab und zu gibt es berghohe Wellen 🚀🌊?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich denke mal, die Antwort lautet Gezeitenkräfte.

Wenn ich mich richtig erinnere, dann kreiste der Planet um einen sehr massereichen Himmelkörper. Die Wellen werden dann - wie sie bei uns durch den Mond ausgelöst werden - entsprechend höher, da der besagte Himmelskörper eine deutlich größere Anziehungskraft auf den Planeten hat, als ein kleiner Mond

sowas dachte ich auch schon, aber dass es berghoch wird ist schon krass und warum sonst knietief

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@DarkBlueSkyy

Wenn du die Wissenschaft hinter Interstellar besser verstehen willst, lies einfach The Science behind Interstellar. Wurde von einem fĂŒhrenden Physiker geschrieben, der als Berater in dem Film tĂ€tig war.

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Ist ja auch ein Science-Fiction-Film.

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@JustusMorgan

Dieses "ist ja auch ein Science Fiction-Film-blabla" kann man sich eig auch sparen. Das hilft niemandem!

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Entschuldigung. Ich denke bloß, dass man sich nicht bei jeder krassen Szene im Film einen Wunderbeutel umhängen muss, in den meisten Fällen sind unglaubliche Vorgänge auch einfach einem fantasievollen Drehbuchautor zuzuordnen.

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@JustusMorgan

verstehe, was du meinst. Aber dieser Film erfreut sich gerade wegen seiner wissenschaftlichen Akkuratheit einer großen Beliebtheit.

Abernicht alles in dem Film ist wissenschaftlich korrekt. Bei einigen Szenen (z.B. im inneren des schwarzen Lochs) wird der Film tatsächlich zu Science FiKtion.

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Das Knietiefe Wasser ist deswegen, weil die riesigen Wellen so viel Wasser zum Enstehen brauchen, dass der Rest des Planetes kaum noch Wasser hat. Die Wellen selbst werden durch die Gezeitenkräfte des Schwarzen Loches in der Nähe des Planetes erzeugt

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@Yanickwagner

Das ist Unsinn. Die Tiefe des Wasser hängt ausschließlich mit der Menge des auf dem Planeten verfügbaren Wassers zusammen. Würden sich die Wellen legen, würde der Wasserstand vermutlich minimal steigen, aber niemals tiefe Ozeane ergeben.

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Als Ergänzung zu @dobbediedob
Wie tief das Wasser letztendlich um die Welle rum ist, spielt keine große Rolle. Das Phänomen zeigt einfach nochmal zusätzlich, wie groß die Anziehungskraft eigentlich ist: Eine Welle in dieser Höhe braucht einiges an Wasser, um überhaupt zu entstehen. Und wenn man um die Welle herum noch normal laufen kann, sieht man mal, was für eine beträchtliche Anziehungskraft das eigentlich sein muss und was für Mengen sich dort sammeln.

wenn das weder der regiseur noch der drehbuchautor erklären können, bleibt es für immer und ewig ein geheimnis.

wie langweilig wäre jeder film, wenn 2 stunden lang nichts aufregendes passiert.

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