Warum hat mein Hund Angst, wenn andere grillen?

6 Antworten

Es ist gut möglich, daß er den Geruch mit einem schlechten Erlebnis in seiner Vergangenheit verbindet. Das reicht schon, wenn er beispielsweise mal über ein Gewitter oder irgend ein anderes Geräusch extrem erschrocken ist, während irgendwo gegrillt wurde und er den Geruch in der Nase hat.

Meine erste Hündin hatte das Problem, wenn irgendwo ein Lagerfeuer war. Ich hatte sie mal beim Hexenfeuer dabei (würde ich heute nie wieder machen, egal wie nervenstark mein Hund zu sein scheint), und da hat irgend einer nen Silvesterknaller losgelassen, worüber sie ziemlich erschrocken war.

In den nächsten Jahren manifestierte es sich mehr und mehr, daß sie, sobald irgendwo ein Feuerchen loderte, auf den Knaller wartete (der nie wieder kam, aber ihre Ängste wurden dennoch immer stärker).

Klingt ganz klassisch nach falscher Verknüpfung.

Du könntest daran arbeiten und es in eine positive Form ändern.

Kann sein, irgendwas an dem Geruch macht ihm jedenfalls Angst

Es kann auch sein, das mal gegrillt wurde und währedessen hat ihn was sehr erschreckt. Womöglich habt ihr das gar nicht bemerkt oder dem keine Bedeutung beigemessen.

Ja, als dieser Ofen rauchte, hat meine Mutter sehr viel gebrüllt.

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@schlabberlapp

Kann schon sein, das ihn das geschockt hat.

Vielleicht könnt ihr es wieder - mit viel Geduld - "umkehren"

Mit Grillen muss er ab sofort was positives Verbinden: Leckerlis, sein Liebligsspielzeug, "spezielle" Kuscheleinheiten.

Treibt es aber nicht so weit das er dann die Würstchen vom Grill klaut ;-)

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Muss ich als ihr Freund ihre Freunde mögen und daran teilnehmen?

Hi,

meine Freundin und ich hatten vorhin einen Streit, weil sie mit ihren Bekannten aus dem Ehrenamt grillt. Die haben schon letzten Mittwoch gegrillt und jetzt schon wieder. Das ist aber nicht die Sache, soll sie machen, dann habe ich mal einen Abend für mich.

Jetzt war es aber so, dass sie mir das heute offenbart 3 Minuten bevor sie gehen muss. Wir haben uns Nachmittags getroffen, weil sonst keine Zeit war. Da hat sie nichts davon gesagt, nur das sie zum Ehrenamt geht und das weiß ich ja. Mit dem Grillen hinterher stand bestimmt schon am letzten Mittwoch fest und sie hätte genug Gelegenheiten gehabt, mir das zu sagen. Aber nein, heute drei Minuten bevor sie los muss und dann: "Kannst auch kommen." Da fühle ich mich auch total veräppelt. Als ob ich nicht meine Freizeit gestalten kann. Ich habe ihr gesagt, dass ich nicht will und keine Lust auf diese Leute habe. Und dann fängt sie an und meint, ich würde nie was mit Menschen machen und mich selten verabreden. Das stimmt überhaupt nicht und das weiß sie auch.

Eigentlich wollte ich am kommenden Sonntag was mit einem Kumpel alleine machen, dann hat sie es spitz gekriegt und wollte auch mit. Oder ich wollte mit einem Kumpel alleine schwimmen gehen und dann meint sie, warum ich nicht mit ihr gehe. Ich fühle mich total eingeengt und ich habe auch schon mit ihren Freunden etwas gemacht, bin mit auf ein Konzert, Sommerfest, Weihnachtsfeiern alles.

Aber ich habe auf diese Leute keine Lust mit denen sie heute grillt und dann finde ich es albern, dass sie ja schon letzte Woche gegrillt haben.

Ist es ein MUSS die Freunde des Partners zu mögen oder etwas mit denen zu machen? Wie findet ihr die Situation?

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