Warum feiern Atheisten christliche Feste?

13 Antworten

Die Frage müsste eher lauten, warum die Christen an heidnischen Festtagen mit heidnischen Bräuchen Feiern.

Das Jahresendfest z. B. feierten schon die Römer, Silvester heißt es erst seit etwa fünfhundert Jahren, und im übrigen ist der 31. Dezember kein gesetzlicher Feiertag, sondern ein Werktag, solange er nicht auf einen Sonntag fällt.

Ich als Atheist kann dazu sagen:

Die meisten christlichen Feste feier ich nicht. Ich bin mir bewusst, dass es sie gibt und freue mich, wenn ich dann frei habe (z.B. an Pfingsten, Christi Himmelfahrt oder Allerheiligen). Wenn ich alleine wäre, oder eine komplett atheistische Familie hätte, würde ich auch kein Ostern feiern.

Das einzige christliche Fest, dass mir wirklich etwas bedeutet, ist Weihnachten. Der Winter ist meine liebste Jahreszeit und für mich ist Weihnachten so eine Art "Winterfest", mit dem ich viele positive Erinnerungen und Emotionen verbinde. Ich mag die Dunkelheit, die Lichter, die Stimmung und das Essen.

Silvester ist meines Wissens nach kein wirklich christliches Fest.

Von feiern kann bei denen nicht die Rede sein.Manche fahren auch an den Feiertagen in Urlaub, wie z.B. an Weihnachten, um dem Trubel zu entkommen oder um einfach die freien Tage zu genießen.Auch Kirchenmitglieder feiern nicht alle die christlichen Feiertage, weil sie religionsfern leben und oft noch nicht mal wissen, was diese Feiertage bedeuten, hauptsache frei.

Kein Atheist feiert christliche Feste. 

Atheisten feiern Weihnachten und Ostern selbstverständlich nicht (außer ihre Familie nötig sie dazu), aber das hält die meisten nicht davon ab, sich dennoch zusammenzusetzen, ihre Familien zu treffen, sich zu beschenken usw. 

Was ist falsch daran? Von den freien Tagen kann doch jeder profitieren, wie er will. 

Und es ist halt auch "Tradition", dass man an diesem Tag irgendwas feiert. Natürlich muss man da nicht mitmachen. Aber man kann und darf selbstverständlich. ;) 

Kann ich dir sagen:

Weihnachten fällt mit der Wintersonnenwende zusammen, daher auch der Tannenbaum als Symbol des Lichtes und dafür dass die Tage jetzt wieder länger werden.

Jahreswende: Irgendeinen Kalender muss es ja geben. Ich persönlich würde den Todestag Giordano Brunos als den Tag eins und das Jahr Null vorziehen.

Ostern: Beginn des Frühlings, Überschreiten der Tag-und Nachtgleiche und das Erwachen der Natur.


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