Warum existieren wir, wenn sowieso das Leben sinnlos ist?

10 Antworten

Vergesse nicht das du auch selbstständig sein kannst. Dort hast du die Wahl, was du machst. Und an sich ist Arbeit oder Selbstständigkeit auch eine Beschäftigung für dich.

Für's erste solltest du dich eher mit der Gegenwart befassen, nicht mit der Zukunft. Denn deine aktuelle Gegenwart hindert dich an allem - nämlich deine Depressionen. Finde ein Hobby oder eine kleine Beschäftigung. Und sorge für dich selbst, wie zum Beispiel mit einem "Beauty-Tag", wo du besonders lange duschst oder sonst was, was deine körperliche Zufriedenheit steigert.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Selbst durchlebt, viel Recherche

Ganz simpel: Das was du tust und wobei du niemanden schadest. Man kann sich im Leben was suchen, schauen was man will, scahauen was einem Spaß macht. Das kann ganz unterschiedlich sein.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Sozialpädagogischer Zug / Berufserfahrung

Aber wenn einem nichts mehr Spaß macht?

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@Kabisa

Diesen inhaltsstarken Tipp lernt man auch nur in einer Sozialarbeiterausbildung oder? Man sollte so ein Leben w8e du führen da krieg ich Gänsehaut

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@Sascha748

Ich habe keine Sozialarbeiterausbildung, da scheinst du was falsch verstanden zu haben.

Man sollte so ein Leben w8e du führen da krieg ich Gänsehaut

Lustig, viele sagen sie würden lieber sterben als die Erkrankungen zu haben die ich habe.

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Es macht aber auch viel Sinn wenn man sich einer Religion anschließt. Dann hat man keine Angst vorm Tod da man an etwas glaubt und sich sicher ist das es stimmt

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@blueman3040

"Viel Sinn" ist da ebenfalls recht subjektiv. Ich halte das beispielsweise eher für einen dürftien und recht illusorischen Copingmechanismus.

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Begib Dich in psychologische Behandlung, um Deine Depression loszuwerden. Danach sehen wir weiter. Denn warum ich gern lebe, wirst Du nicht verstehen.

Problematisch wird es, wenn die Ursache das Gesellschaftssystem ist, in dem man lebt. Die wenigsten Psychologen würden einen dahingehend therapieren (können) - sondern versuchen die Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen, d.h. Anpassung an das System.

Der richtige Weg zur Heilung wäre ja aber genau das Gegenteil - sich innerlich soweit wie möglich von diesem zu distanzieren und einen guten Weg zu finden, zwar in diesem zu leben, aber möglichst wenig damit zu tun zu haben - z.B. indem man nur wenig oder gar nicht arbeitet und bescheiden lebt.

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@gluchjeiser
Problematisch wird es, wenn die Ursache das Gesellschaftssystem ist, in dem man lebt. Die wenigsten Psychologen würden einen dahingehend therapieren (können) - sondern versuchen die Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen, d.h. Anpassung an das System.

Muss ich widersprechen. Gute Therapeut:innen, von denen es natürlich immer mehr können, richten sich nach der erson selbst. Wenn diese sagt sie möchte erstmal nicht arbeiten sondern sich um sich kümmern wird das akzeptiert.

Der richtige Weg zur Heilung wäre ja aber genau das Gegenteil - sich innerlich soweit wie möglich von diesem zu distanzieren und einen guten Weg zu finden, zwar in diesem zu leben, aber möglichst wenig damit zu tun zu haben - z.B. indem man nur wenig oder gar nicht arbeitet und bescheiden lebt.

Das mag für dich oder andere der richtige Weg sein, aber nicht generell für jede:n.

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@Kabisa
Muss ich widersprechen

Kannst Du gerne machen, es ist leider trotzdem die Wahrheit.

Das mag für dich oder andere der richtige Weg sein, aber nicht generell für jede:n.

Da irrst Du Dich sehr.

Man kann in größeren Gesellschaften nur "gut" überleben wenn man viele Probleme, Ungerechtigkeiten und somit menschliches Leid ignoriert, ausblendet oder übersieht - da man als Teil der Gesellschaft immer dafür mitverantwortlich ist. Das Gewissen würde einen sonst quälen Teil davon zu sein. "Gesund" ist es aber nicht Probleme zu verdrängen.

Worüber ich spreche ist, dass das Leid des Einzelnen meistens eine Konsequenz von Gesellschaft ist. Man nennt es "persönliches Schicksal" - aber so einfach ist es nicht. Es gehört aber ein sehr tiefes Verständnis von Menschen und Gesellschaften dazu, das überhaupt erst einmal zu verstehen - und dann die Bedeutung davon zu begreifen.

Jeder in einer Gesellschaft - egal wie vorbildlich man lebt und wie gut man ist - trägt eine Mitverantwortung für alles Schlechte was in dieser passiert. Dadurch, dass man wählt oder nicht, dass man Steuern bezahlt, mit anderen interagiert usw. Man fördert also immer auch Schlechtes - ob man möchte oder nicht.

Ist man Opfer von etwas "Schlechtem" geworden oder an "schlechten" Situationen erkrankt - braucht man vielleicht psychologische Hilfe. Dann schafft man es möglicherweise zurück in ein "normales" Leben in der Gesellschaft - und nennt es "Bewältigung" oder "Heilung".

Die Ursache ist aber trotzdem noch da.

Wenn man in einem Minenfeld auf eine Mine tritt, dann ist das persönliches Schicksal. Wenn man dann veraztet wird und Glück hat, kann man zurück ins Minenfeld - bestenfalls mit etwas mehr Erfahrung und Vorsicht. Das Minenfeld aber bleibt dasselbe. Man hat nur Glück oder Pech ob man auf eine tritt oder nicht.

Wirkliche Heilung für eine Gesellschaft wäre, das Minenfeld zu räumen. Aber davon sind wir noch sehr weit entfernt - eben weil nicht einmal die meisten Psychologen sich der Ursachen überhaupt bewusst sind. Es sind überwiegend sozsuagen Leidende, die so gut es geht noch stärkere Leidende versuchen zu helfen.

So wie ein Arzt in einem Feldlazarett, der mitten im Krieg versucht ein paar Leute zusammenzuflicken - während der den krieg aber nicht beenden kann.

Zu glauben, man wäre "geheilt" oder "gesund", wenn man nur irgendwie mit seinem Leben zurechtkommt und in einer Gesellschaft halbwegs integriert ist, ist eine Illusion. Die "normalen" Menschen in der Gesellschaft sind überwiegend "unnormal", denn sie können dort nur gut leben, wenn sie ihre Empathie und Gefühle zu großen Teilen abschalten. Wir leben in einer Scheinwelt, in der Menschen so tun (müssen), als sei vieles gut, weil sie ansonsten mit ihren Leben nicht (bzw. noch weniger) zurechtkommen würden.

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Familie gründen ist doch schon mal gut, da hast du alle Hände voll zu tun, es wird nie langweilig. Für zocken bleibt da aber nur wenig Zeit über.

Du musst deinem Leben selbst einen Sinn geben, wenn du das nicht tust, ist es sinnlos, klar

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Leistungssport, Empathie, Erziehung, Lebenserfahrung

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