Warum drehen Motorradmotoren bis 20.000/min und Autos nur bis höchstens 6.000 U/min?

9 Antworten

Also Leute... Ein Motorradmotor kann deshalb so hoch drehen, weil er nicht so viele Anbauteile hat wie ein Automotor. Und die Teile, die Wichtig sind, sind so klein, das sie selber hohe Drehzahlen verkraften, ohne auseinander zu fliegen. Stellt Euch doch mal einen Mopped-Motor vor mit einer Lima (5-7kg), Servopumpe (12 kg), Klimakompressor (12-15 kg)usw., und natürlich die anderen Annehmlichkeiten... Das nächste sind natürlich die sog. "sich bewegenden Massen". Ein Motorradmotor hat ganz andere Materialien im Inneren verbaut. Somit hat z.B. ein Kolben eine viel geringere Trägheit beim Auf- und Abwärts. So, habe ich jetzt alle Klarheiten beseitig? Hier noch was zum Schluß, was wieder alles über den Haufen wirft: Ein Formel 1 Motor, 10 Zylinder V, dreht locker über 18000 Upm.

Der Formel 1-Motor muß nach einem Rennen = 500Km zur Generalüberholung, das ist der kleine Unterschied. Ein heutiger PKW hat nach 20.000km den ersten Service.

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Autos sind oft langhuber und Motorräder kurzhuber außerdem sind Motorradmotoren hochleistungsmotoren was Automotoren nicht sind. So sind die Ventile Größer und gehen weiter aus dem Zylinderkopf raus damit schneller die gleiche Menge Gemisch eingesogen werden kann . Auch die Zylinder und Kolbenform ist anders und auf Hohe Drehzahlen abgestimmt. Jedoch haben diese Bauart der Motorradmotoren wenig Drehmoment was sie auch nicht brauchen , weil sie wenig Masse schleppen müssen was bei Autos anders ist somit sind es langhuber die weniger Drehzahlen aufweisen können aber viel Drehmoment. Auch sind diese viel Spritsparender, weil jede 2. Umdrehung eine kraftstoffration eingespritzt wird. Sehr gut merkt man den Unterschied bei Sport Motorrädern und bei Krossmaschinen, denn die Krossmaschinen drehen nicht hoch aber kommen schnell aus dem drehzahlkeller was im Geländer wichtig ist mit kleinen gasstößen viel Energie freizusetzen LG :)

Servus aus dem Taunus,......Natürlich wird jeder Motor so erdacht,geplant und gebaut das er seinen Zweck möglichst gut erfüllt ....Spaß, Sparsamkeit, Effektivität, Effizienz, Haltbarkeit,etc.

Ob Trecker ,Dragster, Speed-Boot, Lastkahn, LKW, PKW, Moped ob Nutzfahrzeug oder Spaßvehikel,

Diesel, Benzin, Gas, Dampf,....Turbo- oder Rootslader

"form follows function" .....als wichtigster Faktor von wegen der Höchstmöglichen Drehzahl eines Hubkolbenmotors ( auch beim Wankelmotor) ist die

KOLBENGESCHWINDIGKEIT (!) der Ölfilm darf nicht abreißen

abhängig von Bauform und der Qualität der Schmierung

....und von der Stellung der Gasfußes in diesem Sinne, viel Spaß!

Entscheident ist das Verhältnis Hubraum pro Zylinder. Je mehr Hubraum pro Zylinder, desto geringere Drehzahlen sind auf Dauer zu realisieren. Ein Formel 1 Motor hat zum Beispiel einen Hubraum von 1.6 Liter auf 6 Zylinder verteilt (stand 2014). Also 6 mal kleiner Hub. Weniger einzelmassen zu bewegen plus besseres Material: zack 18-19000 Umdrehungen. Mit Turbolader natürlich. Im vegleich dazu haben die meisten PKWs einen 4 Zylinder Motor mit Ca 1.6 - 2.0 Liter Hubraum. Dann gibt es natürlich auch noch langhuber und flachhuber und alles möglichen lustigen kram den man in verschiedenen Bauweisen realisieren kann. Nun sind die Massen die dort im PKW bewegt werden müssen natürlich größer. Dazu kommt noch das größere Massen aufgrund der Massenträgheit länger ihre Drehzahl halten als kleine. Was beim Alltags PKW natürlich erwünscht ist da es Energie und Kraftstoff spart und auch noch allerlei andere Sachen über die verschiedenen Riemen angetrieben werden müssen. Alles in allem ist ein PKW auf Haltbarkeit und Sparsamkeit konzipiert (meistens) und Motorräder eben mehr auf Spaß um es grob auszudrücken. Man kann dieses Thema ewig weit ausführen um alle Einzelheiten die Einfluss auf die verschiedenen Motoren haben aufzuführen. Doch im großen und ganzen kann man wohl sagen das der Hauptgrund ist, das die Bauartbedingten Massen und Materialien einfach zwei verschiedene Paar Schuhe sind. Ps.: Motorräder mit viel Hubraum drehen auch lange nicht so hoch wie die üblichen "Zwiebacksägen" oder "Reisschüsseln". Ne dicke Goldwing dreht auch nicht über 6-7000. Ich hoffe ich konnte helfen ;)

Ich glaube es liegt daran , dass ein Motorad weniger kolben hat ! Beim Auto sitzen alle Kolben auf einer Kurbelwelle die z.B.: 4 Kolben antreibt die alle kraft kosten . Andererseits braucht er nicht so hoch drehen , da es viel weniger übersetzungsverlust gibt al bei Motorrädern , da die abstände zwischen den zündungen geringer sind .

Das ist leider auch Blödsinn...

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Naja... Ich denke, dass ist nicht der Hauptgrund ;)

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Erstens mal haben große Motorräder inzwischen meist auch 4 Zylinder.
Zweitens treibt nicht die Kurbelwelle die Kolben an sondern umgekehrt.
Und nach der Logik müßte ja ein Trabi oder ein 2CV (2-Zylinder) auch 20.000 1/min machen...ui das wär was. Da könnte die Ente auch fliegen.

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Nicht böse sein, aber das ist die dümmste Antwort die ich je gehört habe xD wenn du so wenig Ahnung von Technik hast, dann beantworte doch besser andere Fragen ;)

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