War diese schriftliche Missbilligung nötig?
Mein Sohn ist gerade in der Klasse sieben wenn die etwas schlimmes machen,kriegen die Kinder einen tadel(schriftliche Missbilligung)mein Sohn saß im englisch Unterricht neben seinem Freund,wir nennen ihn mal max.als er neben max saß hatte er langeweile.also beleidigten die beiden sich gegenseitig auf Blatt Papier.beide fanden es wohl lustig sich zu beleidigen und fanden diese wörter nicht schlimm.Max hatte schlimmere Beleidigungen,mein Sohn schrieb aber nur auf dem Zettel,das max Jude wär(ungefähr 10mal),die Lehrerin sah das und kassierte das ein.mein Sohn erhielt eine schriftliche Missbilligung,weil er einen Freund Jude nannte.Darf die Lehrerin einen tadel für ein gerücht über ein Mitschüler was nicht mal verbreitet wurde geben?
3 Antworten
Es ist völlig egal, welche Worte auf die Zettel geschrieben wurden. Fakt ist, er hat im Unterricht nicht mitgemacht und war unaufmerksam - im Zweifelsfall hat er auch Max abgelenkt, genauso wie Max ihn abgelenkt hat. Dafür bekommen beide berechtigterweise einen Tadel.
Außerdem sollten die beiden belehrt werden, was Beleidigungen sind und wie respektvoller Umgang mit Mitschülern funktioniert sowie über die verschiedenen Religionen und warum welche Religionen sich nicht "grün" sind. Er sollte erklären, warum er Jude auf seine Liste der Beleidigungen gesetzt hat und was genau er damit meint. Anschließend sollte er dann einen Aufsatz darüber schreiben, warum sein Verhalten nicht akzeptabel war und warum man in unserem Kulturkreis das Wort Jude nicht als Beleidigung verwendet.
Hab ja offen offen gelassen, wer das anleiern soll ;) - ich finde, dass ein Tadel eben nicht ausreicht, da müsste die Schule nochmal nachjustieren, sonst versteht er gar nicht, wo das Problem liegt und fühlt sich nur ungerecht behandelt...
Das darf sie, wenn "Jude" als Beleidigung gemeint war.
Ich möchte dir nicht zu nah treten, aber ich habe das Gefühl, als wärst du das Kind und nicht dein Sohn (anhand deiner Groß- Kleinschreibung und deiner Grammatik)
Ja das darf eine Lehrerin schon. Es ist ja nicht einfach ein Schimpfwort wie I...t oder Tr....l, es ist eine Beleidigung für einen Juden, denn das was gesagt wird ist eben eine echte Beleidigung. Oder was würden sie denn sagen wenn der Andere Max gesagt oder geschrieben hätte Du Chr... oder Du Mu.... oder ähnliches?
Ich würde meinem Kinde schlicht eine hinter die Ohren geben für diese wehrabwertende Bemerkung. Denn es gilt zu beachten: "Wehret den Anfängen" denn so hat das ganze Übel der Nazigesellschaft ja auch begonnen.
Ja ja Gewalt, alles ist heute Gewalt, ihr Arme, immer diese Gewalt.
Definition: Gewalt ist, wenn jemand anderen Menschen wehtut oder Schaden zufügt.
Gewalt bringt als Erziehungsmethode nichts.
Treffer, aber ob Mutti das hinbekommt, beachte die Fehlerchen in der Frage.