Vom Diesel-Wagen mit Anfahrhilfe auf Benziner gewechselt- Hilfe!

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Und wieder Einer, ich finde es eine regelrechte Schweinerei dass Fahrschulen schummeln und Autos mit Anfahrassistenten benutzen damit hinterher mindestens 2 Mal im Monat hier Jemand darüber klagt mit seinem Auto nun nicht anfahren zu können (besonders nicht am Berg).

Da es die Fahrschule versäumt hat ihre Arbeit ordnungsgemäss auszuführen musst Du nun selbst üben. Dazu solltest Du irgendwo hin wo kein Verkehr ist. Was ich als häufigstes Problem sehe ist dass die meisten Fahranfänger scheinbar glauben innerhalb eines kurzen Zeitfensters anfahren zu müssen nachdem der Schleifpunkt erreicht ist.

Natürlich ist es schädlich die Kupplung übermässig lang schleifen zu lassen, aber so lange man noch übt kann man es eben nicht besser. Also übe es, die Kupplung schleifen zu lassen. Du kannst auch den 2. oder 3. Gang einlegen und zum Anfahren überhaupt kein Gas geben, wenn Du das probierst solltest Du genügend Gefühl für die Kupplung bekommen. Mit steigendem Gefühl für die Kupplung kannst Du auch das Gefühl für Gas üben und durch Gasgeben das Anfahren zu verschnellern. Wenn Du dies gut hinbekommst kannst Du am Berg weiterprobieren, hoffentlich hat der Fahrlehrer wenigstens die Benutzung der Handbremse dazu beigebracht (mittlerweile haben die auch Berganfahrhilfen und lehren Berganfahren ohne Handbremse).

Danke für deine Antwort.

Meine Eltern, mit denen ich eh noch fahren muss, weil ich noch 17 bin, haben es mir erklärt, dass ich die Kupplung ohne Gas gar nicht dazu bringen kann, dass der Wagen losfährt.

Ich erkenne den Schleifpunkt extrem schwer und wenn ich dann auch nur einen Hauch zu wenig Gas gebe, würgt der Wagen ab. Und dann kriege ich Panik und schaffe es gar nicht mehr, letztens bin ich einfach aus dem Wagen gestiegen und zu Fuß gegangen, weil es mir so peinlich war.

Und das mit der Handbremse wurde mir auch nicht beigebracht, da war es auch nur "Kupplung schleifen lassen mit gedrückter Bremse, dann Bremse langsam loslassen" und anfahren am Berg war Null Problem.

Lustig ist es auch, dass mir in der Fahrschule auch keiner gesagt hat, dass man beim halten in den Leerlauf schalten sollte, jetzt machen meine Eltern mir damit plötzlich auch noch Panik.

Ja, ich werde weiter üben, auch wenn ich mittlerweile wirklich nur noch Angst habe..

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@Vielzujung

Deine Eltern scheinen etwas verbohrt zu sein, das mit dem Leerlauf bei längerem Stehen (zB an einer roten Ampel) macht schon Sinn da es die Kupplungsbetätigung nicht unnötig belastet aber ist nicht so nötig wie sie tun. Das und der Umstand Angst vor Abwürgen zu haben bereitet Dir beim Stehen Stress und Panik, wenn dann die Ampel schaltet verfällst Du in diesen Trott es dann schnell hinkriegen zu müssen (das nimmt man selbst gar nicht wahr, passiert im Unterbewusstsein) und da Du ungeübt bist wird das Nichts. Da es Nichts wird bist du in einem Teufelskreis in dem es nur schlimmer wird, möglicherweise ist hinter Dir noch ein ungeduldiger Prolet der rumhupt (als hätte der nie Anfahren üben müssen).

Deshalb würde ich raten Deinen vater darum zu bitten mit Dir zu einer entlegenen Stelle im Industriegebiet (oder einem grösseren Parkplatz) zu fahren damit Du da in aller Ruhe StopandGo machen kannst um ein Gefühl für das Auto zu kriegen.

Man kann mit genügend Gefühl eigentlich jedes Auto dazu bringen im Standgas anzufahren, uU muss man nur lang die Kupplung schleifen lassen (was Deine Eltern wahrscheinlich nicht tolerieren wollen). Evtl könnte man an euerm Auto das Standgas etwas hochdrehen damit der nicht so schnell abwürgt, wenigstens so lange bis Du es besser hinbekommst.

Wichtig jedenfalls ist die Kupplung zum Anfahren so lange loslassen bis der Motor sich anders anhört (niedriger Dreht / belastet wird) und dann die Kupplung an diesem Punkt HALTEN. Mit etwas Gas den Motor etwas hochdrehen lassen (da muss man auch etwas Gefühl entwickeln damit es nicht übermässig wird) und erst dann die Kupplung weiter loslassen. Mit mehr Erfahrung geht dies in flüssigem Zusammenspiel.

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üben,üben,üben und ein gefühl für die kupplung entwickeln,jedes auto fährt anders,normal muss man das nach einmal abwürgen beherrschen

Hey,

ich hab auch "erst" seit 1,5 jahren meinen Führerschein.

Es ist ganz normal den Wagen am anfang abzuwürgen, jedes auto ist verschieden und ich musste mich auch erst an die autos meiner eltern gewöhnen.

Aber glaub mir, es bessert sich sehr schnell. Ich habe ca. nen monat gebraucht, bis ich den wagen kaum mehr abgewürgt habe.

Du entwickelst ein gefühl für das verhältnis zwischen kupplung und gas. Meist würgt man den wagen am anfang ab, weil man sich nicht traut genug gas zu geben, da das auto schonmal lauter werden kann, aber das macht nix! Einfach langsam die kupplung kommen lassen und das nächste mal ein bisschen mehr gas geben, dann siehst du wie das auto reagiert, du brauchst keine angst zu haben :))

Viel erfolg!

Wir haben Privat auch ein Benziner bzw. Erdgas Auto. Hab den anfangs auch ein paar mal abgewürgt aber man gibt halt ein bissel mehr Gas und dann geht das. Nach ein paar Wochen gings einwandfrei ;) Man merkt ja auch eigentlich wenn der Motor kurz vorm absterben ist und dann gibt man halt Gas LG Predator

Das dauert nicht mehr als eine Woche :) Einfach üben üben üben. Gleichzeitig von der Kupplung gehen, und beim Haltepunkt Gas dazu geben. Nach ein paar Tagen wirst du wissen, wie viel das Auto wann braucht.

Ach ja, noch ein Tipp: Geh unbedingt in Ruhe anfahren üben mit Steigung. Das hat mir dem Umstieg von Diesel auf Benzin sehr erschwert am Anfang. Nicht, dass du dann zurück rollst und jemanden rein fährst.

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ich bin schon seit vier tagen jeden Tag gefahren und heute hab ich an einer Ampel so oft abgewürgt, dass mein Vater weitergefahren ist und ich vor scham nach hause gerannt bin... jetzt trau ich mich gar nicht mehr ins auto.

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@Vielzujung

Nicht aufgeben! Ich musste da auch durch und ich bin immer alleine gefahren (oder mit meiner Mutter die gar nicht fahren kann). Das wird schon!!

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