Verhätnis zwischen Staat und der Kirche zu der Zeit der Krezzüge

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Du musst das ganze vor dem geschichtlichen Hintergrund sehen:Zur Zeit der Kreuzzüge expandierten muslimische Heere und verbreiteten Angst und Schrecken, der byzantinische Kaiser wurde von den türkischen Seldschucken bedroht, weswegen er einen Hilferuf an die christliche Welt entsannt hat.

Der Papst Urban ll. sah darin eine Möglichkeit das lateinisch-katholische und griechisch-orthodoxe christliche Land wieder zu vereinigen und rief deshalb zum Kreuzzug auf.

Das Verhältnis zwischen beiden war relativ ausgeglichen, die Kirchen legitimierten die Herrschaft der Könige/Kaiser ect. ( um 800 wurde der Königstitel des späteren Kaisers Otto mit "von Gottes gnaden" ergänzt ), im Gegenzug gewährte der Staat der Kirche Sicherheit und das "Monopol" auf die Religion der Menschen.

lg

Dankeschön :)

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Die Kreuzzugsidee gab es aber nicht erst seit Urban ll., sondern schon Papst Gregor IV wollte den Byzantinern zu Hilfe kommen, allerdings wurde dieses Vorhaben durch den Investiturstreit mit König Heinrich V. verhindert^^

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@bratze111

Woher weisst du denn soviel darüber ? :P

Ja das Thema Kreuzzüge ist mein FüK (Fachübergreifende Kompetenz Prüfung) Thema.^^

Könnte ich mich bei weiteren Fragen auch an dich wenden?

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@JonnyBonny

Weil wir ne Geschichte Arbeit geschrieben haben und ich da den Lernzettel geschrieben hab :D ja kannst du^^

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@bratze111

Was ich auf jeden Fall in die FÜK bringen würde wären die Verschiedenen Kreuzzüge, was man überhaupt unter einem "heiligen Krieg" versteht, warum der 4. Kreuzzug gescheitert ist und evtl noch etwas zur Ausbreitung des Islams auf dessen Mist das ganze ja gewachsen ist

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@JonnyBonny

Das ist viel zu platt und auch falsch. Sicher waren die Araber auf Wanderschaft. Angst und Schrecken verbreitet sie aber nicht mehr als andere auf Wanderschaft befindliche Gruppen. Eher das Gegenteil. Dort wo sie nicht zum Überleben plünderten sondern eroberten sorgten sie nicht nur für Religionsfreiheit sondern auch für wissenschaftlichen Fortschritt. Dass diieser Angst machte ist Tatsache. Es ist allerdings eine Lüge zu behaupten dass missioniert wurde mit Gewalt.

Aktuell läuft auf zdf eine Reihe mit dem Titel Morgenland.

Die Kreuzzüge entstanden aus Gier, Herrschsucht, dem Wunsch seine Machtgier auszubreiten. Deshalb wurde die Mär verbreitet es müsse - auf ein Mal - das Grab des aus muslimischer Sicht nach Mohammed dem Erhabenen zweitwichtigsten Propheten verteidigt werden. Zudem waren sie die Antwort auf die von Osten meistens kommenden Urchristen welche den Menschen die überlieferte Schrift zu vermitteln suchten. In den offiziellen Kirchen wurde den Menschen die Schrift vorenthalten. Also das Wissen über die Bibel.

Die Kreuzzüge sind ohne das Thema Häresie nicht zu betrachten. Und die Hintergründe dieses Wortes.

Das Thema ist ja durchaus aktuell: Wir bombardieren in jenen Ländern Zivilisten in die sich Christen vor der Katholischen Kirche geflüchtet haben ab 330 unserer Zeitrechnung und dort friedlcih gelebt haben. War es letztes Jahr dass unsere Kanzlerin endlich ihren Dickkopf nach massiven Bombenabwürfen durchsetzte und eine Gruppe nach Deutschland holte? Gegen den ausdrücklichen Willen ihres Oberhauptes, manchen offiziellen Protesten und Aufforderungen aufzuhören die Bevölkerung mit Mord und Totschlag zu terrorisieren. Wir zahlen nun von unseren Steuergeldern die Integration von Menschen welche einen ganz anderen Hintergrund haben.

Es wird wirklich Zeit mit all den Lügen aufzuhören. Heute kann sich doch jeder Mensch belesen über die Tatsachen.

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@dawala

Auf deine Kritik gehe ich gerne ein, allerdings ist es mehr als peinlich, historische Fakten als Lügen, platt und falsch zu bezeichnen, im Gegenzug aber nur Bullshit zu verbreiten. Fangen wir an :)

Eher das Gegenteil. Dort wo sie nicht zum Überleben plünderten sondern eroberten sorgten sie nicht nur für Religionsfreiheit sondern auch für wissenschaftlichen Fortschritt.

Du weißt, dass diese eroberten als sog. "Dhimmi" weiterleben mussten, d.h. sie mussten hohe Sondersteuern entrichten und waren in ihren Rechten stark eingeschränkt, es gibt im Islam keine Religionsfreiheit. Die gibt es heute nicht und hat es auch nicht gegeben. Das beste Beispiel dafür ist die Todesstrafe für den Abfall vom Islam.

Dass diieser Angst machte ist Tatsache.

Irgendwie nicht. Er machte nämlich keine Angst, da dieser Fortschritt das Leben der Menschen ungemein erleichterte.

Es ist allerdings eine Lüge zu behaupten dass missioniert wurde mit Gewalt.

Diese Aussage ist schlichtweg Bullshit. Wer hat denn 627 alle Juden in Medina abschlachten lassen, um als Religionsführer anerkannt zu werden? Das war doch Mohammed wenn ich mich nicht irre? Nein ich irre mich nicht. Und das ist nur eines, von vielen Beispielen.

Aktuell läuft auf zdf eine Reihe mit dem Titel Morgenland.

Es freut mich, dass du in der Lage bist zdf schauen zu können, aber ich vertraue lieber einem Geschichtsbuch, anstatt einer Pseudo-Dokumentation. Was man für seriöser hält ist einem natürlich selbst überlassen.

Die Kreuzzüge entstanden aus Gier, Herrschsucht, dem Wunsch seine Machtgier auszubreiten. Deshalb wurde die Mär verbreitet es müsse - auf ein Mal - das Grab des aus muslimischer Sicht nach Mohammed dem Erhabenen zweitwichtigsten Propheten verteidigt werden. Zudem waren sie die Antwort auf die von Osten meistens kommenden Urchristen welche den Menschen die überlieferte Schrift zu vermitteln suchten. In den offiziellen Kirchen wurde den Menschen die Schrift vorenthalten. Also das Wissen über die Bibel.

Nochmal für Leute, die schwer von Begriff sind:Papst Urban ll. rief im November 1095 nach einem dramatischen Hilferuf von Kaiser Alexios l. zum Kreuzzug auf (das byzantinische Reich wurde durch türkische Seldschucken bedroht). Ihm ging es um die Wiedervereinigung mit der griechisch-orthodoxen Kirche, weswegen er die Idee des Kreuzzuges mit der der späteren Reformpäpste verband.Die Rückeroberung Jerusalems war nicht das primäre Ziel, für die Kreuzfahrer stand viel mehr die Möglichkeiten durch diesen Heiligen Krieg Vergebung für ihre Sünden zu finden. (Heiliger Krieg im Christentum = Kriege stehen im Wiederspruch zum Urchristlichen Tötungsverbot und Gewaltverzicht, um dieses „Problem“ zu lösen, wurden Prinzipien für einen „gerechten bzw.heiligen Krieg“ formuliert:- musste von Kaiser, König oder Papst angeordnet bzw. geführt werden- musste einer gerechten Sache dienen (Selbstverteidigung, Beseitigung von Unrecht usw.)- musste mit guten Absichten geführt werden (z.B. nicht für Macht ect. sondern aus christlicher Bruderliebe zu Glaubensgenossen) Die Bedrohung ging Hauptsächlich von der islamischen Expansion aus, allerdings wurden auch gegen die Normannen „Heilige Kriege“ zur Verteidigung geführt. Der Unterschied zwischen Kreuzzug und Heiligem Krieg bestand darin, dass bei einem Heiligen Krieg immer nur die Adeligen Vergebung für ihre Sünden erlangen konnten, bei den Kreuzzügen war dies jedem Christen möglich, egal ob Bauer oder Fürst)

Die Kreuzzüge sind ohne das Thema Häresie nicht zu betrachten. Und die Hintergründe dieses Wortes.

siehe meine Erklärung von "Heiliger Krieg im Christentum"

Das Thema ist ja durchaus aktuell: Wir bombardieren in jenen Ländern Zivilisten in die sich Christen vor der Katholischen Kirche geflüchtet haben ab 330 unserer Zeitrechnung und dort friedlcih gelebt haben. War es letztes Jahr dass unsere Kanzlerin endlich ihren Dickkopf nach massiven Bombenabwürfen durchsetzte und eine Gruppe nach Deutschland holte? Gegen den ausdrücklichen Willen ihres Oberhauptes, manchen offiziellen Protesten und Aufforderungen aufzuhören die Bevölkerung mit Mord und Totschlag zu terrorisieren. Wir zahlen nun von unseren Steuergeldern die Integration von Menschen welche einen ganz anderen Hintergrund haben.

Das mag aktuell sein, aber ganz ehrlich, was hat das mit dem Thema zutun? Außer emotionales und haltloses Bashing kann ich hier nichts herauslesen..Also ich kann mich noch gut daran erinnern, wie Merkel 2008 die Aufnahme irakischer Christen blockiert hat, aber nun gut.

Es wird wirklich Zeit mit all den Lügen aufzuhören. Heute kann sich doch jeder Mensch belesen über die Tatsachen.

Dann versuch dich mal wo anderst zu Informieren, als in irgendwelchen Fernsehsendungen oder dem Propagandabüchlein der Taliban, wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem Geschichtsbuch? Fang am Besten mit http://amzn.to/mDrJsb an, es schadet nicht wirklich, wenn man mal über den Tellerrand hinausschaut.

lg

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bratze111 hat zwar ganz gut geantwortet, aber an der eigentlichen Frage ging die Antwort doch etwas vorbei. Im Westen (d.h. im Heiligen Römischen Reich und in Frankreich, also in den Ländern die man damals "fränkisch" nannten, tobte damals ein Machtkampf zischen weltlichen Fürsten und der päpstlichen Kirche, das Stichwort "Investiturstreit" hast du genannt. Zur Zeit des ersten Kreuzzugs standen die Könige von Frankfreich und Deutschland unter dem Bann des Papstes. Solches passierte auch im Umfeld nachfolgender Kreuzzügen immer mal wieder.

Die Kreuzzüge waren auch ein Versuch der römischen Kirche, Ihre Stelleung gegenüber dem Staat im Westen zu stärken, und andererseits die Einheit mit der Ostkirche herbeizuführen. Beides ist historisch grandios gescheitert, mit der Folge dass die östlichen christlichen Länder zweihundert Jahre später vom islamischen Osmansichen Reich überrannt wurden.

Bei allen Kreuzzügen muss man vorab die gesellschaftliche Struktur beleuchten. Damals waren die Adelsgeschlechter Europas derartig ausgelegt, dass jeweils der Erstgeborene Erbe von Titel, Macht und Ländereien war, andere Kinder gingen dabei leer aus. Damit dies zu keinem bösen Blut führte, kauften viele Eltern kirchliche Titel um den Nachwuchs als Bischof zu versorgen. Diese "regierten" ihre Diäsöse dann wenig christlich, sondern sehr weltlich. Dementsprechend wurden die Kreuzzüge nicht etwa nur nach religösen Gründen organisiert, sondern sehr oft von ganz perfider Machtgier.......

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