Unterschied zwischen Bachelor und Master?

11 Antworten

Bachelor ist ein bissel wie unser altes Diplom und Master ein bissel wie der alter Magister. Du machst erst den Bachelor. Danach setzte (je nach Studiengang) nochmal 2 Jahre (+/- ...) dran und machst deinen Master. Ob das Sinn macht, ist von Fach zu Fach und sicher auch individuell unterschiedlich. Wenn du mit deinem Bachelor gleich nen guten Job bekommst, kannste bei Bedarf den Master auch noch später machen (z.B. auch nebenbei, wenns dein Privatleben zulässt). Wenn du nicht gleich ne gute Stelle findest, kannste den Master gleich im Anschluss machen...

Bachelor entspricht dem Vordiplom ;)

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@kayo1548

Hab hier beides an der Wand hängen (Diplom und Bachelor)... entsprach sich...

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@Zyrober

Da ein abgeschlossender Studiengang zum Bachelorabschluss führt und das Vordiplom nicht, kann es niemals entsprechend sein!

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Bachelor ist der erste berufsqualifizierende Abschluss. Man bekommt ihn nach einer Regelstudienzeit von sechs Semestern. Jeder der studiert muss erst mal einen Bachelor machen. Wer dann noch nicht gleich in den Beruf gehen will oder wer den Master braucht, der geht anschließend noch 3 oder 4 Semester studieren und macht den Master und gilt als höherqualifizierter Studienabsolvent.

Den Bachelorabschluss bekommt man, wenn die Bedingungen hierfür erfüllt worden sind und nicht, wenn die Regelstudienzeit um ist. Die Regelstudienzeit kann 6 Semester betragen. Es gibt aber auch Studiengänge mit einer längeren Regelstudienzeit.

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@Uschi2011

Du hältst Dich wohl für sehr schlau, was? Nach einer Regelstudienzeit von sechs Semestern heißt man studiert in der Regel sechs Semester. Das impliziert bereits dass es kürzer oder (öfter) länger dauern kann.

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Erst Bachelor dann Master, beides berufsqualifizierende Abschlüsse. Der Master ist ein weiterführendes Studium.

Bachelor und Master sind im Zuge des sogenannten Bologna-Prozesses (siehe http://www.medienhochschulkompass.de/studienabschlusse-bachelor-master) eingeführt worden. Diese beiden Abschlüsse sind EU-weit gleich und haben in Deutschland beispielsweise das Diplom abgelöst. Als Abiturient fängt man nun mit einem Bachelor Studium, was zwischen 6 und 10 Semestern dauert (1 Semester = halbes Jahr) an. Dann kann man entweder ins Berufsleben einsteigen oder einen weiterführenden Master-Abschluss dran hängen. Der dauert nochmal zwischen 2 und 5 Semestern.

Der Bachelor mag ein erster "berufsqualifizierender" Abschluss sein - zu welcher Art von Berufsausübung er qualifiziert, wird von den Universitäten und Hochschulen aber nie dargestellt. Das hat auch seinen Grund: Ein nach sechs Semester Regelstudienzeit erworbener Bachelor im Fach Architektur berechtigt nämlich nicht zur Eintrgaung in die Architektenliste der Länder-Architektenkammern. In den entsprechenden Berufsgesetzen der Länder ist als Voraussetzung für die Eintragung seit jeher der Abschluss eines mindestens achtsemestrigen Studienganges vorgeschrieben. Absolventen eines Bachelor-Studienganges mit der Regelstudienzeit von acht Semestern, der an einigen Fachhochschulen angeboten wird (z. B. FH Bochum) können sich also eintragen lassen und sich dann auch "Architekt/ -in" nennen, die Bachelor-Absolventen üblicher sechssemestriger Studiengänge aber nicht. Sie werden auf dem ohnehin übersättigten Arbeitsmarkt für Architekten daher kaum über die Tätigkeit "akademischer Bauzeichner" hinauskommen, wenn sie nicht den konsekutiven Masterstudiengang anschließen. Es ist m. E. unverantwortlich, das viele Architekturfakultäten, insbesondere an Fachhochschulen, ihren Studenten diesen für die Berufsentwicklung wichtigen Sachverhalt verschweigen.

Die Einführung der konsekutiven Bachelor-/Masterstudiengänge war eine politische Initiative, um die in Deutschland vermeintlich langen Studiendauern zu verkürzen. Die Politik verwies auch darauf, dass die Kompatibilität der Abschlüsse mit anderen Länern verbessert würde. Letztlich ist die Einführung jedoch Augenwischerei und Etikettenschwindel. Im Übrigen sei darauf hingewiesen, dass die Regelstudienzeit von Bachelorstudiengängen im angelsächsischen Ausland i. d. R. acht oder sogar zehn Semester umfasst.

Aus guten Gründen überlegen die Architekturfakultäten an sieben deutschen Universitäten (u. a. Aachen, München, Braunschweig) derzeit, statt der konsekutiven Abschlüsse den bewährten und auch im Ausland hoch geachteten Abschluss des Diplom-Ingenieurs wieder einzuführen.

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