B. A.

Der Bachelor ist ein akademischer Grad, den man zusammen mit seinem Namen führen kann und bei dem sowas auch üblich ist. Bankkaufmann ist "nur" eine Berufsbezeichnung.

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Es kommt darauf an, wie groß das Wohnheim ist und wie es organisiert ist. Es gibt manchmal Wohnheime mit einer Art Pförtner, der könnte Pakete entgegennehmen. Manche Wohnheime sind nicht besonders groß, da werden Pakete schon mal beim Nachbarn abgegeben, wenn du nicht zu Hause bist. Andere Wohnheime sind sehr groß und haben keinen Pförtner o.ä., da werden oft von vornherein nur Benachrichtigungskarten in die Briefkästen eingeworfen.

Falls du Pakete über DHL bekommst, könntest du dich für das Angebot "Packstation" registrieren lassen. Das ist eine gute Möglichkeit, falls eine solche Packsstation in der Nähe des Wohnheims steht und dir (noch) das Vertrauen zu deinen Nachbarn fehlt.

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Durch ganz Deutschland funktioniert das mit einem einzelnen Semesterticket nicht. Aber in manchen Bundesländern gibt es Semestertickets, die in Übergangsgebieten bis in andere Bundesländer hinein gelten. Von NRW bis nach Hamburg wirst du mit ziemlicher Sicherheit nicht fahren können.

Ein NRW-Semesterticket könntest du aber z.B. bis zum letzten erreichbaren Bahnhof im Übergangsgebiet nutzen und dir dann von dort aus eine wahrscheinlich deutlich günstigere Anschlussfahrkarte bis nach Hamburg kaufen.

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Der IQ hat nichts mit Bildung zu tun. Auch mit einem durchschnittlichen IQ kann man eine sehr gute Bildung besitzen. Selbst mit einem unterdurchschnittlichen IQ ist das möglich, dann muss man nur härter für seine Bildung arbeiten.

Seine Bildung sollte man vor allem spezialisieren. Um als Historiker Professor werden zu können, reicht Schulwissen selbstverständlich nicht aus. Aber zum einen muss man vorher sowieso etwas passendes studiert haben, und zum anderen findet sich schon irgendwann ein Schwerpunktthema, mit dem man sich freiwillig intensiv auseinandersetzt. Wenn man dann noch ein bisschen zielstrebig ist, kann man es mit Veröffentlichungen und nachgewiesenem Expertenwissen schaffen.

Neben der formal erforderlichen Qualifikation (Promotion und - an Universitäten - Habilitation) ist vor allem die Überzeugung der am Berufungsverfahren beteiligten Personen erforderlich. Dazu gehören z.B. die Berufungskommission und das zuständige Ministerium oder der jeweilige Hochschulrat. Nur "mal eben nebenbei" kann man kein regulärer Professor werden.

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Die automatisch aufgelaufenen Wartesemester sind "alles", was es da gibt (in deinem Fall 6 Wartesemester wären schon nicht wenig). Durch einen freiwilig absolvierten Wehrdienst wirst du nicht aufgehalten, sondern du hältst dich im Prinzip selbst auf, weil er eben freiwillig ist.

Es kann sein, dass es "Reservierungsregelungen" gab, als die Wehrpflicht noch nicht ausgesetzt war. Wenn es sie gab, dann aber nur, weil man sich die Ableistung von Grundwehr- oder Zivildienst nicht aussuchen konnte. Hat man damals einen Studienplatz bekommen, konnte man theoretisch sogar noch eine gewisse Zeit nach Studienbeginn einberufen werden.

Aber wie gesagt: Sechs Wartesemester sind nicht wenig. Es gibt viele Studiengänge an sehr guten Universitäten, an denen man bei sechs bis acht Wartesemestern einen Studienplatz bekommen kann, obwohl man mit seinem Notendurchschnitt fast zwei ganze Noten unter dem NC nach Durchschnittsnote liegt. Voraussetzung für die Anrechnung als Wartesemester ist, dass du deinen freiwilligen Wehrdienst und das FSJ nach Erwerb deiner Hochschulreife absolviert hast und seit Erwerb der Hochschulreife noch an keiner deutschen Hochschule eingeschrieben warst.

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Es gibt sehr unterschiedliche Kritieren, nach denen über eine Stipendien-Förderung entschieden wird. Die genauen Voraussetzungen für ein Stipendium erfragst du am besten direkt bei den Organisationen, die sie anbieten. Eine gute Datenbank für deine Suche findest du z.B. unter www.stipendienlotse.de.

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§ 11 Abs. 2 Satz 1 SGB II sagt dazu:

Laufende Einnahmen sind für den Monat zu berücksichtigen, in dem sie zufließen.

Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__11.html

Das heißt, dein Einkommen für März ist im April anzurechnen, weil du es erst im April erhalten hast (in deinem Fall also gar nicht, falls du im April keine Leistungen mehr bezogen hast; eben Zuflussprinzip). Im März warst du weiterhin bedürftig, denn Bedürftigkeit hängt von deinem tatsächlichen Einkommen im jeweiligen Monat ab und nicht von der Frage, ob du schon einer Beschäftigung nachgehst.

Ich gehe davon aus, dass beim Jobcenter einfach ein Fehler passiert ist oder dass du irgendeine Info aus Versehen nicht ans Jobcenter weitergegeben hast. Hast du vielleicht nur die Lohnabrechnung für März hingeschickt und keinen Kontoauszug, aus dem der Zufluss im April erkennbar ist?

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In einen anderen Studiengang umschreiben kannst du dich nur, wenn ein Studienplatz dafür frei ist. Inwieweit die Hochschule da mitspielt oder Probleme macht, hängt von der Hochschule ab, die meistens die Regeln für den Fachwechsel selbst festlegt. Am besten wendest du dich mit der Frage nach Wechselmöglichkeiten unverbindlich an die Studienberatung der HTW: http://www.htw-berlin.de/studieren/beratung-service/studienberatung/

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Sozialpraktikum: Tagespflege: Hilfe!

Hallo, ich mache zurzeit ein Sozialpraktikum im Bereich der Tagespflege (Betreuung von alten, teils verwirrten Senioren). Ist es normal, dass ich jeden Tag 8 Stunden arbeiten muss? Ich bin abends immer so dermaßen fertig, dass mir alles zu viel wird. Was ist los? Bin ich etwa so unbelastbar? Naja, ich gebe wirklich mein Bestes, mache am Mittag gerade einmal 20 min Pause und die geben mir nicht mal etwas zu essen!!! Manchmal kommt es mir so vor, als ob die mir alle Arbeit aufdrücken und selbst nichts machen...die geben mir Aufgaben, die ich noch nie zuvor gemacht habe und erwarten, dass ich alles perfekt ausführe...ich durfte einmal mit einer Betreuerin mit zum Spazieren mit den Senioren...das zweite Mal wurde ich sofort allein mit 6 Senioren losgeschickt, obwohl ich nicht mal richtig den Weg kannte und es war eine große herausforderung, dass alle wieder heil in der tagespflege angekommen sind...ich musste mit denen Gymnastik machen, obwohl mir niemand gezeigt hatte, was man da machen soll..haben mich einfach allein da gelassen...dann musste ich sogar allein mit einer Frau auf die Toilette und ihr helfen...(kein kommentar dazu)-.- ist das zumutbar? aber das schlimmste war: ich musste mit einer verwirrten frau spazieren...plötzlich fing sie an, mich dermaßen zu be sch imp fe n (sehr schlimme wörter etc) und sie hat mich sogar geschlagen!!!! soll ich das so akzeptieren? ich hätte heulen können... auch sagt mir niemand, ob ich meine arbeit gut mache oder nicht..es scheint mir , als ob niemand sieht, wie sehr ich mich anstrenge und meine letzte kraft hergebe.....ist das wirklich normal? ist dazu ein Praktikum gedacht? Ich bin gerade einmal 14.....ich hab wirklich nie einmal zeit für pause, immer muss ich abräumen, putzen, waschen, kochen, den leuten helfen zu essen und die spucken dann alles wieder aus....ich fühle mich überfordert, liegt es an mir? was kann ich tun? ich habe angst, dass die mir eine schlechte bewertung geben, obwohl ich sehr ehrgeizig bin und versuche, alles zu meistern. ich bekomme auch nie ein kleines Lob wie "das war gut"..rein gar nichts....Kann mir jemand helfen? DANKE

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Es geht weniger um die Frage deiner Belastbarkeit. Als Schüler im Sozialpraktikum darfst du eigentlich keine Aufgaben, die mit größerer Verantwortung verbunden sind, ohne anwesenden Anleiter ausführen - stell dir mal vor, einer der 6 Senioren hätte versucht sich abzuseilen und die anderen machen Theater, während du ihn zurückholst... Da kämen selbst ausgebildete Profis ins Schwitzen.

Diese Situation solltest du unbedingt mit deinem Anleiter in der Tagespflege besprechen. Da du Schüler bist, sollte möglichst auch der zuständige Lehrer dabei sein. Wenn das, was du hier beschreibst, genau so zutrifft, sind das unhaltbare Zustände. Wenn du ohne Ausbildung und ohne Erfahrung mit alten Menschen allein gelassen wirst, die nicht ohne Grund in der Tagespflege sind, kann theoretisch sonst was passeren. Und wenn etwas passiert, wirst du möglicherweise deines Lebens nicht mehr froh.

Mach dir erstmal nicht zu viele Sorgen um die Bewertung deines Praktikums. Irgendeine praktikable Lösung wird sich schon finden, notfalls müsstest du halt noch mal ein Praktikum machen. Aber lieber so als weitermachen wie bisher, oder?

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