Trockner haut im ausgeschaltetem Zustand FI Schalter raus?

8 Antworten

Wenn der Trockner wie beschrieben in einer anderen Einheit funktioniert, ist die Versorgungsspannung bei dir insgesamt unzulänglich. Der FI löst also nicht aufgrund des Gerätes selbst aus, sondern weil bei Stecken des Netzkabels eine so starke Leistungsschwankung auftritt, dass der Grenzwert des FI überschritten wird. Hier muss die gesamte Elektrik der Wohneinheit durchgemessen werden, und zwar ab Zähler. Der Trockner ist vermutlich völlig in Ordnung.

und zwar ab Zähler.

Fehler vor dem Fi werden durch diesen nicht erfasst. Ab Zähler ist zwar nicht schädlich, aber zur Fehlersuche auch nicht erforderlich...

Zur Frage:

Der Trockner wird einen grenzwertig hohen Ableitstrom haben, der in Kombination mit anderen Geräten zum auslösen führt. Das kann in einer anderen Wohnung durchaus in Ordnung sein, wenn keine anderen Geräte ebenfalls bereits Ableitströme verursachen. Es kann auch sein, das der Fi schon bei 15mA statt 30mA anspricht und der in einer anderen Wohnung erst ab 26-27mA. Ein 30mA-Fi muss spätestens dann auslösen, meist um die 22-26mA. Es kann auch sein, das er aber schon bei 19mA oder weniger auslöst. Das muss man erst mal ausmessen und nachmessen, wie hoch die Ableitströme übder die PE-Leiter sind. Genauso gibt es Messgeräte für Verbraucher, um derren Ableitströme zu erfassen. Ein gut ausgestatter Elektriker sollte diese Messgeräte alle haben und auch in der Lage sein, damit die Ursache zu bestimmen. Diese Messgeräte sind natürlich nicht preiswert und müssen regelmäßig geprüft werden. Deshalb halten wohl nicht alle Firmen die Geräte für Verbraucher vor, sondern nur die, für die Installation zu messen.

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@raredevil das scheint mir auch die sinnvollste Ursache des Problems zu sein. Verbaut ist ein 30mA aber keine Ahnung bei wie viel der tatsächlich auslöst. Am Freitag kommen der Chef der Elektrofirma und der Vermieter dann werde ich diese Vorgehensweise mal empfehlen..

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mit nem multimeter hat er den trockner gemessen..soso

damit findet der so einen fehler wahrscheinlich in 50 jahren nicht.

der trockner produziert einen fehlerstrom der den fi zum auslösen bringt,also muss da nachgeschaut werden und nicht die gesammte hausinstallation zerlegt werden

Vor allem übersteigen die Kosten des Elektrikers die eines neuen Trockners inzwischen bei weitem

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@loland

soviel kanns nicht sein an einem simplen trockner...

ist ja bloß ne blechkiste mit heizung und nem motor im prinzip

dein elo hat wohl nicht viel ahnung von der materie...

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@catweasel66

Sie haben hier alle Dosen und teilweise Wände aufgemacht, an den Leitungen gemessen, teilweise die Automaten ausgetauscht, alle Lampen ab und an geschraubt usw. Arbeitsaufwand bis jetzt ca 20 Stunden.
Den Trockner haben sie erstmal ignoriert weil ihr Gerät kein Fehler angezeigt hat und er ja einwandfrei läuft, wenn an den fi erstmal wieder reingedrückt hat. Jetzt sind sie sich immer noch nicht 100% sicher aber da ohne Trockner alles funktioniert und sie nbichts anderes gefunden haben muss es wohl wahrscheinlich daran liegen..

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@loland

kein wunder wenn die keinen fehler finden mit nem multimeter.

dazu nimmt man ja auch ein iso messgerät...zur not würde es auch ein alter kurbelinduktor tun

warum man automaten austauscht erschließt sich mir nicht mal mit gaaaanz viel phantasie

auch nen fi schutzschalter kann man testen ,so ein gerät muss ne elektrofirma haben um ihre eigenen anlagen zu prüfen...

oh mann...

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Hallo loland

Wenn der Trockner im ausgeschaltetem Zustand den FI auslöst dann liegt der Fehler am Funkentstörfilter des Trockners.

Gruß HobbyTfz

Woher ich das weiß:Beruf – War 37 Jahre lang Servicetechniker für Weißwaren-Geräte

oder in der durch mäuse angeknabberten zuleitung :-)

kenn ich aus eigener erfahrung von ner wm

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Liegt sicherlich am Trockner. Irgendwo da drin gibt es einen Isolationsfehler. Ein FI löst meines Wissens bei 50 mA Fehlerstrom aus (mag aber auch andere Werte geben; ich weiß es nicht, aber der Elektriker).

meist sind 30mA fi-schutzschalter verbaut

gibt es aber auch in 10mA,300mA, oder auch 500mA

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50 mA gibt's nicht. Gängig sind 10 mA, 30 mA, 100 mA, 300 mA, 500 mA und 1 A.

Ausgelöst wird bei einem Fehlerstrom von 50-100 % des Bemessungsfehlerstromes, i.d.R um die 70 %.

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MIt einem Multimeter wird er nie einen Fehler finden für das gibt es Schutzmaßnahmen Prüfgeräte.

Meinst du auch wirklich den FI oder einen Überstromschutzschalter bzw. Leitungsschutzschalter weil du immer von EInschaltstrom laberst?

der FI löst bei Überstrom NICHT aus nur bei Fehlerstrom gegen Erde

Ich meine den FI, aber wie gesagt kann ich wenn der Trockner in der Steckdose steckt den fi wieder hochdrücken, dann knallt er allerdings raus, sobald ein anderes Gerät mit hohem Anlaufstrom eingesteckt wird. Also ein Handyladegerät kann ich dann in die Steckdose stecken bei einem PC fliegt der FI sofort raus.

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@loland

so ein fi-schutzschalter mißt alle fehlerströme in summe die hinter ihm auftreten.sind jetzt schon geräte in betrieb, die geringste fehlerströme produzieren die summe der ströme aber unterhalb der abschaltgrenze des fi liegen ist alles tacko. jetzt kommt der trockner mit dem sehr hohen ableitstrom dazu,die summe aller übersteigt die grenze und patsch...fliegt der fi

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@catweasel66

genau ein Handy Ladegerät ist z.B. Schutzisoliert ausgeführt (2 polig) daher können technisch auch gar keine Fehlerströme auftreten bei einem Pc schon (3 Polig mit Schutzerdung)

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