Suche einen guten Namen für ein Restaurant?

36 Antworten

Intercook

taste of the world

world of tastes

naja ich glaube die passen eher so für schnellrestaurants

oder mundus gustus heißt auf Latein weltgeschmack wenn ich es richtig übersetzt habe

The International

oder

The International Cuisine

Das wäre ein Name, der im Gedächtnis bleibt, den man sich merken kann, der was Großartiges an sich hat, klar, trocken, strukturiert.

"Taste the world"

Ein neues Restaurant so zu konzipieren, dass es nicht in der Masse der Konkurrenz untergeht, ist nicht gerade einfach. Im Gegensatz zum Kommentar von EinAlexander sehe ich da keine Vergleichbarkeit zu Google und Amazon: Es handelt sich nicht um ein völlig neues Geschäftsfeld, dass man als erster erfolgreich umsetzt, eher um das Gegenteil.

International kann da schnell auch beliebig bedeuten. So landet man bestenfalls auf Standard-Hotelrestaurantniveau und erzielt wenig Aufmerksamkeit.

Vorher würde ich mir daher grundsätzlich noch ein paar mehr Gedanken machen:

  • Welches Preisniveau möchte ich erreichen?
  • Welche (internationalen) Gerichte können überhaupt auf entsprechendem Preisniveau zubereitet werden?
  • Was lassen die Räumlichkeiten an Möglichkeiten zu? (Lage, Garten, Kundenverkehr, Zugänglichkeit).
  • Welche Idee, welches Konzept macht das Restaurant besonders? Gibt es ein besonderes Servicekonzept, besondere Ideen zur Präsentation, zu den Gerichten?
  • Werden Vegetarier, Veganer, Diabetiker und andere Spezialfälle so berücksichtigt, dass sie sich nicht als Kunden zweiter Klasse fühlen? (als Negativbeispiel: gleiches Menü, nur das Fleisch wird weggelassen) Oder entscheidet man sich bewusst für ein Restaurant, dass deutlich macht, dass es für diese Gruppen keine Heimat bietet?
  • Sind genug Reserven für Durststrecken vorhanden, zwischen Reiz des Neuen und Gewinnung von Stammgästen?

Natürlich sollte man nicht grundsätzlich pessimistisch an eine Neugründung herangehen und sich sagen: "Oh Gott, das ist ja unmöglich!" Es aber durchaus sinnvoll, nicht konzept- und ideenlos einen Schuldenberg anzuhäufen.

sehe ich da keine Vergleichbarkeit zu Google und Amazon: Es handelt sich nicht um ein völlig neues Geschäftsfeld, dass man als erster erfolgreich umsetzt,

Google erschloss kein völlig neues Geschäftsfeld und war schon gar nicht erster in diesem Segment. Google trat in einen Markt ein, der damals bereits gesättigt war durch Anbieter wie Altavista, Lycos, Yahoo, Excite, Infoseek und anderen. Auch amazon erschloss kein völlig neues Geschäftsfeld sondern verkaufte Bücher wie tausende andere auch.

Dagegen ist die Idee eines Restaurants oder Fast-Food-Restaurants, das Gerichte aus aller Welt anbietet, ein völlig neues Geschäftsfeld, dass man als erster erfolgreich umsetzt.

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@EinAlexander

Das sehe ich anders:

Als Google aktiv wurde, arbeiteten die meisten anderen Anbieter mit redaktionell erstellten Webseitenkatalogen, die mit dem Tempo neuentstehender Internetpräsenzen nicht mitkamen.

Altavista wäre eine echte Konkurrenz gewesen, baute ihr Angebot aber zum Webportal um, mit entsprechenden Performance-Nachteilen bei den damals üblichen Modemverbindungen.

Google hatte als einzigartigen Vorteil, die karge Startseite, die einen erheblichen Geschwindigkeitsvorteil bedeutete und dazu die besseren Suchalgorithmen. An die gravierend bessere Performance und Suchleistung kann ich mich beim Start von Google noch gut erinnern.

Bei Amazon gab es natürlich schon Konkurrenz durch andere Anbieter. Der rasant wachsende Onlinehandel dank immer mehr Kunden, die Verfügbarkeit von Risikokapital für alles mit irgendeiner Verbindung zu "Internet" ermöglichte es Amazon die ersten sechs Jahre ohne Gewinn abzuschließen. Erst 2002 gab es eine positive Bilanz.

Der Marktbereich "speisengeprägte Gastronomie" ist dagegen ein Markt, der inflationsbereinigt von 2002 bis 2012 Umsatzeinbußen von 16,9 % hatte: https://www.boeckler.de/pdf/p_edition_hbs_188.pdf

Es ist also kein "Sexy"-Markt, der Risikokapital anzieht, sondern ein Markbereich, wo man auf normale Kredite und Eigenkapital angewiesen ist. Ein Markt mit harter Konkurrenz durch etablierte Angebote und Systemgastronomie. Daher ist die Analogie auch zu Amazon sehr weit hergeholt.

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@derLordselbst
Google hatte als einzigartigen Vorteil, die karge Startseite, die einen erheblichen Geschwindigkeitsvorteil bedeutete und dazu die besseren Suchalgorithmen

Sag ich doch. Google trat in einen gesättigten Markt (Internetsuche) ein mit einem Produkt, das eben besser war als die der bisherigen Marktteilnehmer (kein Webkatalog, keine überladene Startseite, gute Ranking-Algorithmen hervorragende Performance).

Der Marktbereich "speisengeprägte Gastronomie" ist dagegen ein Markt, der inflationsbereinigt von 2002 bis 2012 Umsatzeinbußen von 16,9 % hatte:

Darin sind allerdings auch die Restaurants enthalten, die - wie der Großteil der schlecht gehenden Restaurants - stur so weitermachen wie schon immer.

Es ist also kein "Sexy"-Markt, der Risikokapital anzieht, sondern ein Markbereich, wo man auf normale Kredite und Eigenkapital angewiesen ist.

Risikokapital lässt sich in der heutigen Zeit bei Realzinsen unter 0% leichter akquirieren denn je - natürlich muss das Konzept und die Idee stimmen. Eine Restaurant zu eröffnen, das eine schlanke Produktpalette anbietet, die dafür auf vielfältige Arten gewürzt und zubereitet wird, halte ich für eine einfach zu realisierende Idee mit großem Expansionspotential.

Ein Markt mit harter Konkurrenz durch etablierte Angebote und Systemgastronomie.

Einem solchen Markt stand der Türke auch gegenüber, der in Deutschland den erste Drehspieß aufstellte.

Daher ist die Analogie auch zu Amazon sehr weit hergeholt.

Wirklich? Jemand hatte die Idee, übers Internet Bücher zu verkaufen obwohl noch kaum jemand einen Internet-Zugang hatte und es selbst in den kleinsten Städten mindestens zehn Buchhändler gab. Er hat gezeigt, dass das funktionieren kann, wenn man das lange genug macht und hat Geld bekommen von Leuten in einer Zeit, da es selbst für sichere Geldanlagen 6% Zinsen gab.

Wenn ich in der heutigen Zeit jemandem zeige, dass ein Restaurant Besucher anzieht, dass - anders als alle anderen Restaurants - "Speisen aus aller Welt" anbietet, sehe ich kein Problem, Geldgeber zu bekommen.

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@EinAlexander

Da ich Freunde habe, die selbst Gastronomie-Unternehmen führen oder geführt haben, bin ich mir sehr sicher, dass in diesem Bereich das Geld von Banken und Kapitalgebern überhaupt nicht leicht verfügbar ist.

Dass die Ausgangssituation in einen neu entstehenden, progressiv wachsenden Markt (bzw. wenn man ein neues Bedürfnis schafft) ganz anders ist als in einen schrumpfenden, sollte keiner Erklärung bedürfen.

Ob die Ideen von Speisen aus aller Welt als positive Besonderheit ankommt, kann ich nicht wirklich beurteilen. Allerdings ist meine persönliche Einschätzung da eher negativ:
Wie besteht man gegen die Originale, also gegen die landesspezifischen Restaurantangebote? Ich könnte mir wohl eine Systemgastronomie vorstellen, die in einem Restaurant bestimmte "Zonen" nach Ländern hat und das ganze wirtschaftlich über einen Einkauf für mehrere Restaurants und einen standardisierten Speiseplan darstellt. Das Manko sehe ich darin, dass man pro Restaurantbesuch nur eine Mahlzeit zu sich nimmt, viel Auswahl oft eher überfordert und eine "internationales" Ambiente eher beliebig wirken kann.

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@derLordselbst
bin ich mir sehr sicher, dass in diesem Bereich das Geld von Banken und Kapitalgebern überhaupt nicht leicht verfügbar ist.

"Nicht leicht" ist eher eine starke Untertreibung. "Gar nicht" dürfte es eher treffen. An Geld kommt man aber dann, wenn man im Kleinen gezeigt hat, dass die Idee funktionieren könnte. Dann finden sich evtl. auch Geldgeber außerhalb der Bankenszene.

Dass die Ausgangssituation in einen neu entstehenden, progressiv wachsenden Markt (bzw. wenn man ein neues Bedürfnis schafft) ganz anders ist als in einen schrumpfenden, sollte keiner Erklärung bedürfen.

Ich sehe die Nachfrage nach der Dienstleistung "Gastronomie" ganz und gar nicht als schrumpfenden Markt. Im Gegenteil. Allerdings mag es sein, dass das Angebot schneller wächst als die Nachfrage. Um hier Fuß fassen zu können, ist eine neue Idee gefragt. Zum Beispiel "Speisen aus aller Welt".

Sicher gibt es Personen die überfordert sind, wenn die Auswahl in einem Laden größer als die bei Aldi ist. Ich kenne persönlich aber neimanden, der sich jemals beklagt hat, dass es bei Rewe oder Edeka Gewürze aus aller Welt gibt - wieso sollte sich jemand beklagen wenn es ein Restaurant mit "Speisen aus aller Welt" gibt?

Wie besteht man gegen die Originale, also gegen die landesspezifischen Restaurantangebote?

Man könnte Gerichte anbieten, die auf derselben Grundzutat basieren (ein bestimmtes Fleisch, Fisch oder Geflügel) und diese dann mit landestypischen Gewürzen abschmecken. Ein Vierertisch könnte dann dasselbe Fleisch, Fisch oder Geflügel bestellen, zubereitet z. B. auf mediterrane, asiatische und kreolische Art. Das bietet der Italiener (Grieche, Inder, Spanier, Türke) nicht.

Das Manko sehe ich darin, dass man pro Restaurantbesuch nur eine Mahlzeit zu sich nimmt,

Das kann der Vorteil dieser Gastronomie sein. Diskussionen wie "Zum Italiener? Schon wieder? Lass uns zum Griechen gehen" führen doch letztendlich dazu, dass man den Italiener (Grieche, Inder, Spanier, Türke) nur jedes fünfte mal besucht, das "Weltrestaurant" dagegen regelmäßig, weil dort die Auswahl an Geschmacksnuancen deutlich größer ist.

viel Auswahl oft eher überfordert

Das Angebot der Grundzutaten muss gar nicht so groß sein. Zwei Sorten Fleisch, ein Geflügel, zwei Sorten Fisch genügen. Als Beilage Reis und Nudeln. Mit der entsprechenden Würzung lassen sich daraus zahlreiche internationale Rezepte kochen.

und eine "internationales" Ambiente eher beliebig wirken kann.

Ich könnte mir so etwas in einem alten Dorfgasthof vorstellen mit ortsüblichem Ambiente. Die meisten Pizzarestaurant findet man auch schon im ehemaligen "Löwen", "Krone", "Lamm" usw.

Klat, müllt man das mit vielen bunten Fähnchen zu, wird's nichts.

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@EinAlexander

Deine Sichtweise, dass Du den Gastronomiebereich nicht als schrumpfenden Markt siehst, widerspricht den objektiven Umsatzverlauf der letzten Jahre.

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@derLordselbst
Deine Sichtweise, dass Du den Gastronomiebereich nicht als schrumpfenden Markt siehst, widerspricht den objektiven Umsatzverlauf der letzten Jahre.

Der DEHOGA bestätigt meine Sichtweise von stetig ansteigenden Umsätze in der Speisegastronomie: https://www.dehoga-bundesverband.de/zahlen-fakten/umsatz/gaststaettengewerbe/

Die Zahlen in dem von Dir verlinkten Paper reichen nur bis 2012. Aber schon dort heißt es zur Entwicklung in der Gastronomie "Seit dem Jahr 2011 hat sich die Umsatzentwicklung wieder leicht positiv entwickelt und seit 2012 ungefähr das Niveau der Vorkrisenjahre erreicht."

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Scirocco R wäre ein guter Name.

VW baut Autos ja schließlich auch für den Internationalen Markt

Da sind aber die Sitze so kalt....

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Puzzle

Speisen aus aller Welt ergeben ein Restaurant mit internationalen Speisen.

So wie die Teile eines Puzzle zusammengefügt ein Bild ergeben.

Zudem wird sich jeder ''How I met your Mother''-Kenner sich direkt angesprochen fühlen.

Puzzle - Speisen aus aller Welt ergeben ein Restaurant mit internationalen Speisen. So wie die Teile eines Puzzle zusammengefügt ein Bild ergeben.

Klasse Idee mit toller Begründung.

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