Strafen für Haltung eines Listenhundes ohne Zulassung?

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12 Antworten

Der Hund wird weg genommen, eine hohe Geldstrafe wird anstehen (wenn nicht sogar mehr) und vermutlich ein generelles haltungsverbot für Hunde. (Das gilt dann für alle rassen, egal ob Listenhund oder nicht.)

Solche Hunde unbemerkt zu halten ist fast unmöglich außer ihr sperrt ihn 24/7 in die Wohnung ein.

Auch darf man in den meisten Bundesländern solche Hunde nur aus dem Tierheim holen. Kauf von Züchtern und privat ist also auch verboten. Also wird da noch mal eine extra Strafe auf euch zu kommen.

Wenn ihr so einen Hund halten wollt macht es legal.

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Hallo, ich hoffe ihr kennt bereits diesen Text!  Quelle, deine Tierwelt. 

Thüringer Gesetz zum Schutz der Bevölkerung durch Tiergefahren vom 22.06.2011

Zuständigkeit:

Landesverwaltungsamt

Folgene Rassen und Kreuzungen gelten als 'gefährliche Hunde'

Listenhunde: American Staffordshire Terrier, Bullterrier, Pitbull Terrier und Staffordshire Bullterrier

Als gefährlich gelten auch: Alle Hunde bei denen eine Gefährlichkeit im Einzelfall nach einem Wesenstest festgestellt wurde.

 

Haltungsbedingungen für Listenhunde („gefährliche Hunde“) in Thüringen

Die Haltung eines gefährlichen Hundes bedarf der Erlaubnis der Behörde.Für die Erlaubnis muss der Halter volljährig sein, die erforderliche Sachkunde (Sachkundeprüfung) und Zuverlässigkeit (Führungszeugnis) besitzen.Für die Anschaffung eines gefährlichen Tieres muss allgemein nachgewiesen werden, dass ein besonderer wissenschaftlicher oder beruflicher Bedarf für die Haltung besteht.Bei der Anschaffung eines „gefährlichen Hundes“ gemäß der

 

Rasseliste

 

muss zusätzlich nachgewiesen werden, dass dieser Bedarf nicht durch eine andere Rasse „befriedigt werden kann“.Der Hund muss mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein.Der Halter muss eine Haftpflichtversicherung (500.000 Euro Personenschäden; 250.000 für Sachschäden) abschließen.Zieht man mit einem gefährlichen Hund nach Thüringen, muss man innerhalb von einem Monat nach Einzug die Erlaubnis zur Haltung beantragen.Das Grundstück/die Wohnung muss ausbruchssicher sein.Die Zugänge zum Grundstück/zur Wohnung müssen mit Warnschildern versehen werden.Der Halter muss sicherstellen, dass der Hund auch innerhalb der Wohnung oder des eingezäunten Grundstücks nicht oder nur unter Aufsicht in Kontakt mit Minderjährigen kommt.Außerhalb des eingezäunten Grundstücks/der Wohnung gilt eine allgemeine Anleinpflicht (max. 2 Meter lang) für gefährliche Hunde.Ab dem 6. Lebensmonat müssen gefährliche Hunde außerhalb des eingezäunten Grundstücks/der Wohnung einen Maulkorb tragen.Es darf nur ein gefährlicher Hund pro Person geführt werden.Ein gefährlicher Hund darf nicht zusammen mit anderen Hunden geführt werden.Entsprechende Bescheinigungen (bspw. über die Anmeldung oder den Antrag der Haltungserlaubnis) müssen immer mitgeführt und auf Verlangen vorgezeigt werden.Der gefährliche Hund darf nur Personen anvertraut werden, die gemäß der Vorschriften (volljährig, nötige Sachkunde und Zuverlässigkeit) einen gefährlichen Hund führen dürfen.

Zucht, Verkauf, Abgabe und Meldepflichten

Mit Hunden der Rassen American Staffordshire Terrier, Bullterrier und Pitbull Terrier und Staffordshire Bullterrier sowie deren Kreuzungen darf nicht gezüchtet werden, sofern dies nicht wissenschaftlichen Zwecken dient und hierzu eine gesonderte Erlaubnis ausgestellt wurde.Bei Eintritt in die Geschlechtsreife muss der Hund unfruchtbar gemacht werden (außer, wenn eine entsprechende Sondergenehmigung für Wissenschaft und Forschung vorliegt).Mit gefährlichen Hunden gemäß der Rasseliste darf nicht gehandelt werden.Wird der Hund abgegeben, entläuft oder verstirbt er, muss die Behörde schriftlich informiert werden (ggf. mit Namen und Anschrift des neuen Halters).Hunde dürfen allgemein nicht mit dem Ziel gezüchtet oder ausgebildet werden, eine gesteigerte Aggressivität oder Schärfe aufzuweisen.

Ausnahmen

Das Gesetz gilt nicht für Diensthunde von Behörden, Hunde des Rettungsdienstes, des Katastrophenschutzes oder für Blindenführhunde.Ausgenommen von der Anleinpflicht, im Sinne ihres bestimmungsgemäßen Einsatzes, sind Behindertenbegleit-, Herdengebrauchs- und

 

Jagdhunde.Betreiber von Tierheimen oder ähnlichen Einrichtungen benötigen keine Haltungserlaubnis für die Aufnahme gefährlicher Tiere.

Kosten & Anforderungen für Wesenstest & Sachkundeprüfung

Der

 

Wesenstest

 

und die Sachkundeprüfung können von der Behörde angeordnet werden, wenn im Einzelfall der Verdacht besteht, dass ein Hund – rasseunspezifisch – gefährlich ist.Der Test und die Prüfung kosten zusammen circa 400 bis 500 Euro.Der Hund wird in drei verschiedenen Abschnitten getestet (Testdurchführung auf einem Übungsgelände, Spaziergang durch einen Innenstadtbereich, Beurteilung in der häuslichen Umgebung).Besteht der Hund den Wesenstest nicht, kann er entweder Trainingsstunden „verordnet“ bekommen und muss den Test später widerholen oder er wird eingeschläfert.

Was gilt nach bestandenem Wesenstest?

Je nach Testergebnis wird entschieden, ob individuelle Maßnahmen (Training, Wiederholung des Tests, Maulkorb- und Leinenzwang) ergriffen werden müssen.Zeigt der Hund keinerlei auffälliges Verhalten, kann der Test auch dazu führen, dass der Vierbeiner weiterhin nicht als „gefährlicher Hund“ gilt und somit von den Auflagen befreit ist.

 

Der Hund kann Euch weggenommen werden und ihr müsst sicherlich eine Geld Strafe zahlen.

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auch wenn es schon mehrfach gesagt wurde, hier auch noch mal von mir:

der Hauptleidende wäre in dem Fall der Hund. Der wird euch nämlich mit Sicherheit weggenommen.

Das mit dem heimlichen Halten solltest du gleich vergessen. Früher oder später bekommt es jemand mit und zeigt dich an, dann hast du ein richtiges Problem.

Nur mal als Beispiel: ich hatte selbst mal einen Pitbull. Meine Frau war mit dem Gassi und begegnete einer Freundin. Der Hund kannte diese Freundin und begrüßte sie stürmisch. Jemand aus der Nachbarschaft sah das, interpretierte es als Angriff und rief die Polizei. Der Polizist der kam war übrigens von der Hundestaffel, also der kannte sich mit Hunden aus. Aber da der Hund richtig angemeldet war und auch einen Wesenstest hatte, gab es kein Problem. Der Polizist hatte uns nur geraten, wir sollten bei den nächsten paar Gassirunden lieber eine bestimmte Straße vermeiden ...

Wir sind dann ein paar Jahre später mitsamt dem Hund umgezogen. In der neuen Stadt haben wir ihn natürlich auch angemeldet. Auf dem Anmeldeformular gab es ein Feld für die Rasse, da haben wir natürlich "Pitbull" eingetragen. Und einige Tage danach kam ein Beamter vom Ordnungsamt um zu überprüfen, ob wir alle Genehmigungen hatten.

Der Beamte kam übrigens nur, weil es ein Listenhund war. 1 Jahr später haben wir uns einen Zweithund geholt, einen Husky-Mischling. Da kam keiner vom Ordnungsamt um zu überprüfen, ob es wirklich kein Listenhund sei.

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Die Alternative wäre, die Auflagen zu erfüllen und sich eine Genehmigung erteilen zu lassen. ;-)

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Kommentar von 86StylePolizei
06.04.2017, 18:07

Ein gutes Beispiel dafür wie sinnlos dieses Portal ist . Jeder der keine Ahnung hat darf antworten . Was du da schreibst ist Quatsch , du hast keine Ahnung von dem Thema

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alleine schon der gedanke,das ihr einen hund illegal halten wollt,ist zum k...

warum nicht legal? Am schluss ist der hund der leidtragende und ihr sitzt auf einem schuldenberg,da das ganze verfahren u.busse so hoch sein wird,das euch das liegen weh tut...

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Sorry aber ich verstehe dich nicht ! Wenn du diese rasse liebst warum willst du dann auf egoistisch einen listenhund halten wenn du ihn dauernd mit Maulkorb und Leine führen musst ? In anderen Städten sind die Auflagen nicht so streng - deswegen würde ich mir hier in Hamburg zB auch nie so einen Hund holen. Der soll lieber woanders aufwachsen wo er ohne Maulkorb laufen darf.
Wenn der Hund eingezogen wird dann ist das schlimme nicht die Strafe die du bekommst (keine Ahnung wie die ausfallen würde) sondern das Schlimme ist, dass der Hund dann ins Tierheim kommt und diese Hunde haben es nicht leicht ein neues zu Hause zu finden. Lass es lieber bleiben wenn du an das Wohl des Tieres denken willst und hole dir stattdessen einen anderen großen Hund

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Kommentar von Berni74
07.04.2017, 10:29

Du solltest Dich schon mal mit der Landeshundeverordnung auseinandersetzen. Dann wüßtest Du, daß ein Hund nur aufgrund der Rasse in Thüringen nicht dauerhaft mit Maulkorb rumlaufen muß.

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Ich weiß zwar nicht welche Strafen auf dich zu kommen aber ich glaub das wenn du deinen Hund nicht anmeldest und sie dir draufkommen dass sie dir den Hund wegnehmen würden und das wäre weder für euch noch für ihn schön, also bitte wenn du dir diese Rasse holst dann nur mit Genehmigung.

Denn es gibt echt sch*** leute die jemanden beim dafür zuständigen Amt melden. (Ist meinem Papa passiert, der hat einen Pitbull und die Nachbarin mochte den Gedanken an eine "Kampfhund" nicht und meinte wir haben keinen Hundeführerschein, nur blöd das wir einen hatten und sie uns so keinen Schaden zufügen konnte.

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Kommentar von spikecoco
22.02.2017, 13:42

selber schuld wenn man Gesetzt und Auflagen nicht erfüllt. Wer verantwortungsvoll einen Hund halten möchte hat auch nichts gegen Sachkundenachweis und  Auflagen.

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Kommentar von Celly2014
22.02.2017, 13:53

Hallo @IssiHerz99 ! :)

Da dein Vater anscheinend Ahnung an der Haltung von Listenhunden hat;

Wo habt ihr so eine Genehmigung her bekommen bzw. Wo muss man so eine beantragen? Und was sind die Voraussetzungen das man so eine Genehmigung bekommt? LG

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Gegebenfalls wird euch der Hund wieder weggenommen, oder ihr bekommt noch einen Chance den Hund prüfen zu lassen, durch eine Frist.

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Kommentar von LukaUndShiba
22.02.2017, 13:19

Da bekommt man keine Chance im Normalfall. 

Für die Haltung eines Listenhunden muss man verlässlich sein und das man das nicht ist beweist man ja dadurch,

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Holt euch einen Mischling, in dem Staffordshire drin ist. Einen Listenhund würde ich nicht ohne Genehmigung halten, entweder die beantragen oder auf die Alternative ausweichen. Dafür kann nämlich rein rechtlich ein Bußgeld von bis zu 10.000 € fällig werden. Außerdem kann euch der Hund weggenommen werden.

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Kommentar von LukaUndShiba
22.02.2017, 13:27

Ein mischling zählt auch als Listenhund und ist damit genau so illegal.

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Kommentar von 86StylePolizei
06.04.2017, 18:08

Ein mischling der auch stafford und co im Blut hat ist genau so verboten . Informier dich bevor du falsche Infos verbreitest

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probier es aus und lass uns an den Folgen Teil haben, warum macht man sich das Leben selber schwer. Also los machs und lass uns teilhaben.

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Naja .. also im Tierheim bei mir (das größte Europas) sind mind. 80% der boxen mit listenhunden besetzt weil sie meist beschlagnahmt wurden.. eben weil sie nicht gemeldet waren. Diese armen tiere werden zum großteil nicht da rauskommen oder zumindest sehr sehr lange da bleiben.
Also bitte.. seid fair.

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Kommentar von Saturnknight
22.02.2017, 20:07

welches Tierheim ist das denn? In meinem Bundesland darf man Listenhunde halten wenn er aus einem Tierheim kommt.

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Kommentar von Gingeroni
22.02.2017, 20:34

Man darf sie mit dem entsprechendem sachkundeausweis und erhähter steuerzahlung auch in Berlin halten. Nur ist kaum einer dazu bereit.

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Welche Strafen da auf Dich zukommen können, weiß ich nicht. Auf jeden Fall werden sie nicht hoch genug sein. :o) Warum nicht einen Biegel, oder nen kleinen Mischling holen? Warum muss es eine indizierte Hunderasse sein? Geltungsbedürfnis des Herrchens?

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Kommentar von Celly2014
22.02.2017, 13:19

Jeder Mensch hat gewisse Vorlieben. Und wir haben auch ohne Kenntniss das es ein Listenhund ist uns in diese Rasse verliebt. Und wir wollen solch einen auch nicht als Kampfhund, sondern als Familienhund. LG :)

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