sollte so ein pferd noch geritten werden? beim tierschutz melden?

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8 Antworten

Hallo,
der Kleine sieht ja schlimm aus. Da frage ich mich aber auch, was für eine Reitbeteiligung das denn ist, wenn sie ein Pferd in einem derartig schlechten Zustand noch reitet. Also da du ja offenbar das Gespräch mit dem Besitzer schon gesucht hast, würde ich das Veterinäramt darüber informieren. Ich denke sie werden sich dann dort alles anschauen, denn das Tier wird offenbar nicht artgerecht gehalten, da es ja zu wenig Wasser zu Verfügung hat, sowie scheinbar auch zu wenig Futter und ärztliche Versorgung. Das sollte für eine Kontrolle des Veterinäramtes eigentlich reichen. Falls du Hilfe brauchst, kannst du mich gerne anschreiben :)
Ich würde mich sehr freuen, wenn du uns berichtest, wie es mit dem armen Kerlchen weiter geht... LG

Ganz gesund ist der aber schon, oder?! Wurmkuren usw wurden schon regelmäßig gemacht?!
Da Du ja so Ansich nix mehr mit dem Pferd zu tun hast bzw nicht mehr darfst da er Dich raus geschmissen hat, wird es nicht einfach!
Du mußt Ihn alles nachweisen können!
Vielleicht kannst Du ja mit der neuen Reitbeteiligung Kontakt aufnehmen! Dieses Pferd würde ich erstmal untersuchen lassen um evtl Krankheiten ausschließen zu können. Dann langsam anfangen zu Arbeiten und Muskeln aufbauen. Aber in diesem Fall dauert das ne ganze Weile! Natürlich muß auch auf das Futter geachtet werden.
Aber ich kann mir nicht vorstellen das ein Pferd nur weil es ewig nicht geritten wurde so da steht! Meiner Meinung nach spielen da mehr Faktoren ne Rolle!
Also zu Deiner Frage was reiten betrifft, ich würde nicht reiten bevor ein Tierarzt nicht mal untersucht hätte! Und dann erstmal vom Boden aus langsam Muskulatur aufbauen!

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Reite seid über 30 Jahren, bin selbst Pferdebesitzer

wurmkur war die letzte im Sommer 2016 (glaube ich) er hat einen Monat Futter bekommen (hatte Dan auch aufgebaut) dann wollte der Besitzer nicht mehr und innerhalb von 4-7 tagen sah er wieder so aus er hatte letztens eine Art Kolik (war aber laut Tierarzt keine richtige nur Krämpfe ) jetzt im Sommer bekommt er nur Gras . die neue reitbeteiligung kenne ich nicht. Würden zeugen denn als beweise reichen?

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Wenn der Hafi schon 23 Jahre alt ist, ist das völlig normal, dass die Knochen zu sehen sind.



Ältere Pferde haben einen erhöhten Futterbedarf, da sie nicht mehr so gut verwerten. Man muss das Futter also speziell auf sie abstimmen. Wird das nicht gemacht, magern sie oft ab. Ein anderer Grund kann natürlich auch eine Krankheit sein. Würde einfach mal nett nachfragen.

Falls dir das dennoch suspekt vorkommt, kannst du dich mein Amtstierarzt melden - Tierschutz wird nicht wirklich helfen können.

Liebe Grüße :D


Dieses Pferd braucht Hilfe und sollte auch erstmal nicht mehr geritten werden. Die Muskeln müssen wieder aufgebaut werden und ein Arzt sollte auch aufgesucht werden. Es muss bewegt werden, also geführt und evtl. auch longieren! Es braucht evtl. spezielles Futter und besondere Pflege! Wir hatten bis jetzt 2 solcher Pferde an Stall und es hat seine Zeit gedauert bis sie wieder fit waren. LG

Für solche Dinge ist nicht der Tierschutz zuständig sondern das Veterinäramt. Dier Amtstierärzte findest Du bei der Stadt-oder Landkreisverwaltung.

Laß Dir den nettesten geben (frag danach an der Vermittlung), schildere ihm das Ganze und bitte um Kontrolle. Solltest Du Hilfe brauchen, sag Bescheid.

Ok vielen lieben dank

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Sollte die Situation sich nicht verändern ,solltest du dir mehrere Leute suchen und zusammen mit dem Besitzer reden. Je mehr die dich unterstützen ,desto besser.

Ich persönlich habe mit dem Veterinäramt keine guten Erfahrungen gemacht :/ War bzw bin auch in einer ähnlichen Situation ,und obwohl das Veterinäramt bei unserem Fall, von unterschiedlichen Personen verständigt wurde ,und dann auch kam ,war das einzige Ergebnis , in dem Stall solle mal Staubgewischt werden. Und des obwohl die Pferde unterernährt waren, der Hufschmied über 2 Jahre inzwischen nicht mehr da war und extremer Bewegungsmangel geherrscht hat und so weiter..... Also bei und ist das Veterinäramt komplett für die Tonne...  Aber ist zum Glück von Kreis zu Kreis unterschiedlich. Denke sonst ist es nicht so komplett unfähig .(=

Aber erstmal würde ich mit dem Besi nochmal reden ,entweder unter 4 Augen ,oder halt mit Unterstützung.

Viel Glück

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@Kassura

Über Amtsveterinäre könnte ich ein Buch schreiben. Dem für mein Tierheim zuständigen Amtsar.. habe ich damals eine Untätigkeitsklagen den Hals gehängt. Sich darüber zu beschweren, bringt nichts, der Vorgesetzte wird immer seinen Mitarbeiter in Schutz nehmen. Aber bei der Klage hatte er wirklich zu rudern und wurde in den Innendienst versetzt.

Das Problem bei diesem Amt ist, dass sie auch noch Lebensmittelkontrollen in Gaststätten und Supermärkten durchführen müssen und chronisch unterbesetzt sind. Da muss irgendetwas zu kurz kommen und das ist immer der Tierschutz. Um etwas zu erreichen, muss man hartnäckig sein.

Hinzu kommt noch, dass es Gesetze und Verordnungen gibt, die eingehalten werden müssen. Bis man ein Tierhalteverbot ausspricht, müssen schon gravierende Dinge passieren und der Tierhalter sich völlig uneinsichtig zeigen. Die richtig schlechten Halter kennen sich mit ihren Rechten gut aus, legen gegen alles Widerspruch ein, und schon verlängert sich das Ganze. Das bedeutet Papierkram, ungeliebte Arbeit und Stress. Wer setzt sich dem schon freiwilliig gern aus, und das "nur" wegen einiger Tiere.

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