Sind Tiere und Pflanzen für euch gleichgestellt also gleichwertig?

Das Ergebnis basiert auf 20 Abstimmungen

Nein 70%
Ja 30%

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Nein

Nein, das wäre auch absurd. Während die meisten Tiere auf genau die gleiche Weise empfindungsfähig sind wie wir und wir uns eigentlich lediglich durch einen höheren Intellekt von ihnen unterscheiden, haben Pflanzen nicht die anatomischen Voraussetzungen dazu. Vor allem fehlt ihnen ein zentrales Nervensystem, was eine Grundvoraussetzung ist um so empfindungs- und wahrnehmungsfähig wie ein Mensch oder ein Tier zu sein.

Sicher mögen Pflanzen auch über eine Art Bewusstsein verfügen und auf ihre Art auch wahrnehmen und kommunizieren können, aber mit Tieren kann man das nicht vergleichen. Wenn jemand einen Baum tritt löst das bei mir keine Empörung aus. Wenn ein Tier getreten wird, schon.

Aber warum sollte es mich interessieren ob etwas schmerz empfindet oder nicht, hat etwas mehr wert weil es schmerz empfindet?

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@Goodlifegame

Ja, Schmerzempfinden sehe ich als eins von vielen Kriterien an, die ein Leben schützenswerter machen. Das bedeutet aber nicht im Umkehrschluss, sobald etwas keinen Schmerz empfindet, sei es nicht mehr schützenswert. Übrigens macht ein ZNS viel mehr, als nur Schmerzen zu vermitteln.

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@Goodlifegame

Du hast offensichtlich meinen letzten Kommentar nicht gelesen. Ich wiederhole mich aber gern:

"Das bedeutet aber nicht im Umkehrschluss, sobald etwas keinen Schmerz empfindet, sei es nicht mehr schützenswert."

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Der Stern ist drin Berwin✌️🤞

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Ich meine, auch Schwarzwild hat ein Lebensrecht, doch in manchen Fällen schätze ich z. B. das Lebensrecht von Mais höher ein. Es kommt einfach auf die Umstände an.

Wo es um Notwendigkeiten für das eigene Überleben geht, da mache ich mir kein Gewissen um mögliche ethische Konflikte, die im Regelfall auch nur dann entstehen, wenn man sich über etwas Gedanken macht, ohne die Vernunft zu beteiligen.

Was mich ernsthaft stört ist jedoch das breite Feld öffentlich gewordener Diskussionen, bei denen die Triebfeder alleine das Profitdenken ist. Denn den Ast absägen, auf dem man sitzt, halte ich für die schlechteste aller Lösungen, egal, ob es dann um Menschen, Tiere oder Pflanzen geht.

Nein

Wir legen doch eigentlich alle kaum Wert auf Pflanzen ^^. Klar man gießt seine Blumen, aber es macht schon einen Unterschied, ob man unterwegs auf eine Schnecke tritt, oder auf den Gräsern rumrennt.

Glaube du verstehst meine Punkt :D . Auf der Wiese schaden wir doch genauso den Pflanzen, wenn wir allein schon aufs Gras oder Gänseblumen treten. Da trauert niemand drum. Der Tod eines Haustiers zum Beispiel lässt uns den Schaden ganz anders wahrnehmen..

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