Sind Hebräer Juden oder wer?

6 Antworten

Als "Hebräer" wurden die israelitischen "Wanderer" bezeichnet (2.Mose 3,18).

Bei den elektronischen Nachschlagewerken, ist man diesbezüglich auch noch am Forschen. Insofern, ist die Frage durchaus berechtigt. Belegt ist, das man die Schrift in den alten Texten der Bibel, als "Hebräisch" bezeichnet. Auch heute noch, wird diese Schrift, in Israel, verwendet.

So liegt es nahe, das man einen Hebräer, in erster Linie, als einen versteht, der sich mit diesen hebräischen Schriften beschäftigt. Andererseits, werden in den hebräischen Schriften, Menschen als Hebräer bezeichnet. Dies ist ein Widerspruch, weil sie ja kaum als Hebräer betitelt werden könnten, bevor die Schrift fertig war. Es wird also eine Menschengruppe gegeben haben, die man schon vor der hebräischen Schrift, Hebräer genannt hat. Allerdings, können das keine Juden gewesen sein. Juden, sind und waren die Einwohner von Judäa. Dieses Judäa, musste damals von Moses und seinen Mannen, erst erobert werden, als er seine Schrift, schon lange fertig hatte.

Neben Judäa, gab es noch Israel. Dort kamen die Israelis her. Inwieweit es gerechtfertigt ist, Menschen, die aus Judäa kamen, und sich selber Juden nannten, heute als Israelis zu bezeichnen, dürfte umstritten sein. Genauso, wie man früher, Israelis, die aus Israel kamen als Juden bezeichnete.

Grüße, Rudi Gems

Chronologie: Hebräer -> einer der Urväter Ja'akows (chrichtlich Jakob), bekam nach einem gewonnenen Kampf mit einem Engel einen neuen Namen: ISRAEL. Bei Übergabe der Gebotstafeln an die Hebräer, also den 12 Stämmen Israels, am Sinai, vor etwa 3400 Jahren, wurden daraus das heute bekannte Volk Israel.

Juda war einer der Väter, also Stämme, der nach ziemlich vielen Ärger mit G"tt (nicht jeder hielt die Gebote...) übrig blieb und die anderen Stämme in alle Himmelsrichtungen verstreut wurden.

Das heißt, Juda blieb übrig, woraus dann Juden (von Juda) kreiert wurde. Jetzt heißen wir alle Juden, weil niemand heute mehr nachvollziehen kann, wer genau in welchen Stamm gehört. Namentlich gehöre ich persönlich in den Stamm Benjamins, also dem jüngsten aller Kinder Jaakows (Israel). Wir lesen z. Zt. am Samstag in der Synagoge die Geschichte um die Stammväter Israels (Mikez, Genesis 41:1-44:17).

Jude werden, warum so schwer?

Wenn man nachsieht, liest man überall, dass Juden keine Konvertiten suchen- dass einem abgeraten wird es zutun( auch als Prüfung deines Willens ). Und ,dass man als Reformist z.b. von Orthodoxen nicht anerkannt wird, unter Umständen zumindest. Also, um wirklich von jedem Juden als Jude gesehen werden zu können, muss man Orthodox werden - aber auch dafür gibt es keine Garantie. (steht hier unter anderem: http://de.wikihow.com/Zum-Judentum-konvertieren) Also, wenn ich mich entschließe Jude werden zu wollen,dann weiß ich jetzt schon, von einigen strengen Juden kann ich wohl niemals anerkannt werden - meine jüdischen Kinder werden vielleicht in einer jüdischen Schule nicht zugelassen.. man wird von einigen Juden abgelehnt. Ganz zu schweigen, wenn du kein Jude bist - dann kommst du in diese Kreise überhaupt nicht rein. Das Judentum ist doch ein Glaube. Warum reicht es nicht daran zu glauben, und sich jüdisch zu fühlen? So wie beim Christentum, als Moslem, Buddhist, oder sonst etwas? Wieso ist das Judentum so isoliert ? Das sagt mir doch als Mensch, ich bin keiner von denen.Ich kann nur "schnell" rechtschaffener "nicht-jude" werden, indem ich die Torah annehme.. muss aber 613 Gesetzte lernen und ausüben, mein ganzes Leben ändern, anpassen.. um dann nichteinmal von allen anerkannt zu werden.. mich nicht einmal wirklich Jude nennen kann.. zumindest wenn es nach einigen strengen geht. Ich finde das ganze sehr ausgrenzend... will mich aber nicht beschweren, was mich eigentlich interessiert - was macht das Judentum so besonders, dass es viel schwieriger ist "reinzukommen", als woanders. Juden haben wohl eine "aufgabe" , es ist nicht nur der Glaube... so steht es zumindest an vielen stellen . Und ich Frage mich, was ist diese Aufgabe? und warum darf ich die nicht einfach auch ausüben? (klar, ein Jude wird es mir nicht verbieten.. aber warum werde ich nicht anerkannt?)

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Wie sollte ein Jude mit einem Nicht-Juden umgehen?

Die Frage geht an alle, die sich mit dem Judentum auseinandersetzten und demzufolge wissen was für eine Rolle der Goi (Nicht-Jude) im Judentum spielt.

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Hallo , im Judentum wird ja das (nicht jüdische)Volk als Goi/Goj/Gojim bezeichnet.

Gojim sind also alle Menschen, außer Juden .

Wenn das jüdische/hebräische/jiddische Wort für Volk/Nation also Nichtjuden bezeichnet, was sind dann die Juden ?

Gibt es eine Bezeichnung für ein jüdisches Volk, oder sind das einfach Juden ? ...Zusatz dazu : unterschieden Juden unter sich zwischen Volk und nicht Volk ?

In dem Zusammenhang ist mir dann eingefallen. Die Juden sind ja das auserwählte Volk , würde ein Jude sagen . Wozu auserwählt ? Vielleicht eben dazu, kein Volk, keine Nation zu sein ?... Juden halten sich (logischerweise, so wie jede Religion) für "gut" das "richtige" (heißt nicht , dass sie es anderen aufdrängen).

All das zusammengenommen haben wir also eine Religion , dessen Gläubige sich als auserwählt sehen und ein eigenes Wort für die Nichtauserwählten haben . Goj/Gojim (welches abwertend benutzt wird)

"Wikipedia" auszug:Beispielsweise bedeutet Er hot a jidischen Kopp („Er hat einen jüdischen Kopf“, jiddisch) „Er ist intelligent“, wobei im Gegensatz Er hot a gojischen Kopp („Er hat einen gojischen Kopf“) für „Er ist dumm“ steht.

Was macht also genau einen Gojim aus? Wenn ich Gojim bin , kann ich zu 100% nicht Gojim werden . Also ein richtiger Jude?...kann ich mich auserwählen lassen ? (lt. Judentum-Talmud/Tora ..wie auch immer) NICHT NACH PERSÖNLICHER MEINUNG.

Vielen Dank . Entschuldigt bitte die vielen Zwischenfragen , aber sie führen alle zur Hauptfrage .

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