sieht die welt so aus wie wir sie sehen?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nein, die Welt ist auf keinen Fall so, wie wir sie wahrnehmen. Die Fähigkeit, wie Menschen ihre Umwelt wahrnehmen und erkennen (damit beschäftigt sich die Erkenntnistheorie), ist im Ablauf der Evolution entstanden. So denken wir in den Kategorien von Raum und Zeit und von Ursache und Wirkung (vgl. Kant) und kommen damit in unserer Umwelt gut zurecht. Doch nach dem berühmten Höhlengleichnis von Plato entspricht unsere Erkenntnis von der Welt dem, was ein in einer Höhle mit dem Rücken zum Eingang angeketteter Mensch erkennt, der Schatten von dem was außerhalb der Höhle ist, an der vor ihm liegenden Wand vorbeihuschen sieht. Was dieser berühmte Philosoph aussagte, gilt noch heute. Was außerhalb der Fähigkeiten unseres angeborenen Denkapparates liegt, können wir nur erahnen, so z.B. eine weitere Dimension des Raumes oder die Krümmung des Raumes im Universum durch Gravitation oder die Grenze der Lichtgeschwindigkeit.

Dazu kommt natürlich noch, dass unsere Sinnesorgane uns Grenzen geben, unser Ohr hört kein Ultraschall, hier empfindet eine Fledermaus ganz anders, unser Auge nimmt nur Strahlung bestimmter Wellenlängen wahr, aber keine UV- oder radioaktive Strahlen oder Mikrowellen. Insekten sehen die Welt da ganz anders als wir, so wie Tiere überhaupt oft ganz andere „Empfangsantennen“ haben, z.B. was herannahende Naturkatastrophen betrifft. Hier kann sich der Mensch zwar inzwischen teilweise mit Hilfe seiner Technik behelfen, aber an dem Mangel seiner Erkenntnisfähigkeit die Welt objektiv zu erkennen, wie sie wirklich ist, ändert das nichts. Damit müssen wir leben.

Ach ja, und die sogenannten "bewusstseins erweiternden" Substanzen wirken nicht wirklich so, sondern sie sorgen z.B. dafür, dass bestimmte Filtermechanismen im gehirn außer kraft gesetzt werden, so dass wir eine Flut von Sinneseindrücken gleichzeitig wahrnehmen können. Die musst man auch nicht wirklich deswegen ausprobieren......

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Die Welt sieht für uns so aus, wie wir sie sehen. Für andere Lebewesen, die sie zum Teil anders sehen, gilt dies ebenfalls. Das Aussehen der Welt ist ihre optische Erscheinung. Etwas sieht so aus, wie es in Wahrnehmungen erscheint.

Wenn danach gefragt wird, wie die Welt „tatsächlich“ aussieht, zielt dies darauf, wie sie wirklich ist, im Gegensatz zu einem Anschein.

Der Wahrnehmungssinn des Sehens betrifft Formen und Farben. Bei Farben ist die primäre Eigenschaft eine Beschaffenheit materieller Oberflächen, Licht zu absorbieren und zu reflektieren. Die Wahrnehmung als Farbe ist eine sekundäre Eigenschaft (Qualität). Sinnesreize werden von den Sinnesorganen aufgenommen, an das Gehirn weitergeleitet und verarbeitet. Wahrnehmung ist ein auch aktiver Vorgang (ein Erfassen), nicht nur eine passive Widerspiegelung der Dinge. Formen der Anschauung wie Raum und Zeit gehen der Erfahrung voraus Die Erscheinungen sind von einem Subjekt geistig hergestellt (konstruiert). Als Sinneseindruck selbst ist ein Gegenstand für das Sehen ein Ding mit Formen und Farben und wenn wir z. B. sagen, einen Angler oder eine Nachbarin gesehen zu haben, enthält dies eine zusätzliche Deutung.

Sinnestäuschungen sind ein deutliches Beispiel, wie die Wahrnehmung von dem Bewußtsein und der Aufnahme durch Subjekte abhängt. Daraus folgt aber nicht zwingend, sie für eine bloße Konstruktion zu halten, der nichts Reales in der Außenwelt entspricht. Es ist auch möglich, komplizierte gesetzmäßige Beziehungen zwischen einem realen Gegenstand und der menschlichen Wahrnehmung anzunehmen.

Es ist plausibel, bis zu einem gewissen Grad Wissen über die Beschaffenheit der Welt bekommen zu können. Wenn die Sinnesorgane völlig falsche Informationen über die Außenwelt liefern sollten, wäre ein Überleben über eine längere Zeit unwahrscheinlich. Verschiedene Beobachtungen können verglichen werden. Das Denken mit dem Verstand/der Vernunft verhilft zu mehr Klarheit über Zusammenhänge. Über Aussehen und Bewegung von Himmelskörpern wie Sonne und Mond sind Erkenntnisse gewonnen worden, die weit über einen ersten Anschein in einer einzelnen Wahrnehmung (geht rotglühend unter; ist mal sichelförmig, mal kreisförmig) hinausgehen. Die annähernde Kugelgestalt der Erde bedingt eine Krümmung der Erdoberfläche, die einem direkten Blick nicht auffällt. Wenn bei einem Schiff aus der Ferne ein Mast zuletzt oder zuerst sichtbar ist, haben wir aber eine Erscheinung, in der sie sich zeigt.

Ein Unterschied kann darin liegen, wie leistungsfähig die Sinnesorgane der Lebewesen sind. Die Beschaffenheit von Gegenständen kann mehr oder weniger deutlich wahrgenommen werden. Das Farbensehen kann schwach ausgeprägt sein oder fehlen (z. B. Beschränkung auf unterschiedliche Helligkeitsstufen). Die Wahrnehmungsfähigkeit kann auf einen bestimmten Bereich begrenzt sein (Werte darunter oder darüber werden nicht mehr erfasst). Die Sinneseindrücke können hinsichtlich der Beschaffenheit der Welt eine Ergänzung sein, was etwas sehr anderes ist als ein Widerspruch. Die Welt wird nicht als Ganzes wahrgenommen, sondern in Ausschnitten und aus einer bestimmten Perspektive. Die Menschen haben ihre Möglichkeiten mit technischen Apparaten erweitert.

Halluzinogene würde ich eher als bewußtseinsverändernde Substanzen bezeichnen. Ich habe keine Erfahrungen, sondern ziehe Darstellungen heran. Danach beseitigen Halluzinogene eine Filterung äußerer und innerer Sinneseindrücke im Gehirn. Dadurch kommt mehr zugleich an, wobei allerdings die abgebaute Gewichtung auch zu vermehrten Sinnestäuschungen und Störungen führen kann.

Wir haben immer nur eine subjektive Sicht auf die Welt. Jeder von uns sieht die Welt nur aus seiner Perspektive und es ist unmöglich, eine andere einzunehmen. Von daher wird es uns auch nie gelingen, die Welt so zu sehen, wie sie "tatsächlich" ist.

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