Das kommt auf die Umweltbedingungen, den Gesundheitszustand und die Pflege des Skalars an. Im Schnitt werden erreichen sie ein Alter von 12 Jahren. Es gibt aber auch Exemplare, die 15 Jahre alt wurden. Vgl.: http://www.zierfischverzeichnis.de/klassen/pisces/perciformes/labroidei/cichlasomatinae/pterophyllum_scalare.htm

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Das dürfte Mangrovenholz sein.

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Die Wurzeln schwimmen zu Anfang, weil sich noch Luft ihren Kammern befindet. Diese müssen sich erst mit Wasser vollsaugen. Dann hat die Wurzel weniger Auftrieb und bleibt am Boden. Du kannst die Wurzel beschweren oder außerhalb des Beckens wässern. Übrigens kann es aufgrund der beinhalteten Huminstoffe auch noch zu gelblichen Wasserverfärbungen kommen. Das ist ebenfalls nicht schlimm und gibt sich mit der Zeit. ;-)

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Du kannst die Pflanzen abspülen und dann ins Becken geben. Darüber hinaus kannst Du sie auch mit kohlensäurehaltigem Mineralwasser oder einer Kaliumpermanganat-Lösung spülen, um Dir keine Schnecken ins Becken zu holen. Den Schaumstoff entfernst Du. Pflanzen sind immer ohne Steinwolle, Korb, Schaumstoff und Bleiklipp einzusetzen.

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Das Zauberwort lautet Konditionierung. ;-)

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Bei mir war das zu Anfang auch so und sie haben lediglich gefressen, was abgesunken war. Nach einiger Zeit haben sie allerdings gemerkt, dass auch an der Oberfläche Futter zu finden ist. Mit anderen Worten: Mach Dir keine Sorgen, denn die kleinen finden immer etwas zu fressen. Übrigens ein Tip für Trockenfutter: Meine Neons stehen total auf mini Granulatfutter. Das ist im Prinzip das gleiche wie Futterflocken, nur kompakter. Der Vorteil ist, dass das Granulat schneller von allein absinkt.

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Darber hinaus aber nicht vergessen, für Abwechslung bei der Fütterung zu sorgen und auch mal Lebend- oder Fristfutter anbieten. Schließlich mögen auch wir Menschen nicht jeden Tag das gleiche essen. Es sei denn, es sind Muffins. Ich liebe Muffins. Aber ich schweife ab... ;-)))

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Diese Wegwerf-Systeme basieren auf Gärungsbasis und können nicht einfach abgeschaltet werden.

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Allerdings läßt sich dennoch konstant CO2 zuführen, ohne dass man dabei überdosiert. Das funktioniert mittels einer Paffratschen Rinne oder Paffrathschale. Das ist ein Gefäß, welches nach unten geöffnet knapp unterhalb des Wasserspiegels am Aquarium angebracht wird und ein bis zwei Öffnungen aufweist, um CO2 einzuleiten, bzw. Falschgase auszuleiten. Die Kontaktfläche ist entsprechend der Größe des Beckens angepasst. Hier steht etwas zur Berechnung: http://www.aquariumforum.de/showthread.php?t=106734

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Konsequent drauf scheißen. Ich bezweifle, dass das Verbot rechtlich haltbar ist, weil ein solches Becken unter "Kleintierhaltung" zu subsumieren wäre und diese kann nicht untersagt werden. ;-)

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Ich hatte ebenfalls mal eine auschließlich männliche Guppygruppe im Becken. Funktionierte problemlos. Angesichts der Größe Deines Beckens, würde ich fünf Tiere einsetzen. Mit den Panzerwelsen hast Du dann einen ausreichenden Besatz. Meine beiden Vorposter kannst Du übrigens getrost ignorieren.

Frei nach Nuhr: "Wenn man keine Ahnung hat,..." ;-)

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Das kannst Du hervorragend auf folgenden Seiten recherchieren: www.zierfischverzeichnis.de

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Joa, die gibt es schon. Du brauchst Sie allerdings nicht. Wenn Du zu viele Schnecken im Aquarium hast, dann ist das ein Hinweis auf ein Überangebot an Nährstoffen. Vermutlich fütterst Du zu viel, bzw. falsch und es geht viel Futter daneben, welches sich dann die Schnecken holen. Willst Du langfristig weniger Schnecken haben, weniger und gezielter füttern! Die bereits im Becken befindlichen Schnecken kannst Du einfach entfernen, indem Du am Abend ein Stück Gemüse ins Becken gibst (beschweren, weil der Auftrieb sonst zu hoch ist) und es am nächsten Morgen samt einem Haufen Schnecken wieder entfernst. ;-)

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Adianthum hat schon die besten Tipps gegeben, ich möchte noch etwas zur langfristigen "Behandlung" anmerken: Algen sind in jedem Becken. Wenn sie zuhauf auftreten, liegt die Ursache meist an einem Überangebot an Nährstoffen, bzw. Defizit an Nahrungskonkurrenten. Oder ganz plakativ: Vielleicht wird zu viel gefüttert oder es sind zu wenige Pflanzen im Becken. ;-)

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Auf dem Heizer ist eine Markierung für den minimalen Wasserstand angebracht. Ansonsten kannst du ihn auch schräg oder gleich waagerecht und knapp über dem Kies anbringen.

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Antennenwelse sind für ein Becken dieser Größenordnung nicht geeignet. Zwergpanzerwelse kannst Du halten, z.B. Panda-Panzerwelse. Bedeke aber, dass diese Schwarmtiere sind und halte sie dementsprechend in Gruppen ab sechs Exemplaren.

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Was heißt, er benimmt sich recht normal? Gibt es Veränderungen im Verhalten? Lustlosigkeit, Trägheit, Ruhelosigkeit, Veweigerte Nahrungsaufnahm? Sind die Flecken erst aufgetreten oder sah der Wels schon immer so aus?

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Grundsätzlich könnte es sich um Chilodonella handeln. (Vgl. Bilder) Die Ursache dafür wären entweder kleine Hautwürmer, die man mit einer Lupe erkennen kann, oder einzellige Parasiten. Im ersten Fall bedarf es eines Mittels gegen Würmer, wie: Sera mycopur oder Sera omnipur. Im Zweiten Fall einem Mittel mit Malachitgrün, wie: Sera Costapur oder Tetra ContraIck. Letztere Mittel färben das Wasser kurzfristig grünlich, das brauch dich allerdings nicht zu beunruhigen.

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Es ist aber auch gut möglich, dass dem Fisch nichts fehlt und es sich lediglich um eine Pigmentstörung handelt. Daher würde ich, wie Maienblume bereits schrieb, weiterhin beobachten und erst dann behandeln, wenn sich der Verdacht erhärtet.

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Eine Ferndiagnose ist grundsätzlich schwierig, insbesondere mit so wenigen Angaben. Dennoch habe ich eine Vermutung. Eine dauerhafte Schieflage des Fisches legt die Vermutung nahe, dass es sich um einen Schwimmblasendefekt handeln könnte.

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Das kann bedeuten, dass die Schwimmblase z.B. einen Riss hat. In diesem Fall käme jede Hilfe zu spät, weil sich der Fisch davon nicht mehr erholen würde. Ich würde dann sogar so weit gehen und den Fisch vorzeitig erlösen, um ihm Qualen zu ersparen.

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Es ist aber auch möglich, dass ein parasitärer Befall vorliegt. Endoparasiten könnten sich im Inneren des Fisches eingenistet haben und die Schwimmblase beeinträchtigen. In diesem Fall wäre der Fisch zu isolieren und mit entsprechenden Medikamenten zu behandeln. Die Parasiten würden so an ihrer Ausbreitung gehindert und der Fisch könnte wieder genesen. Entsprechendes Mittel ist z.B. JBL Ektol Cristal.

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Also Fisch in ein separates Becken tun und behandeln. Die anderen Fische auf ähnliche Symptome beobachten. Stellt sich keine Besserung ein, den Fisch z.B. mittels Kiemenstich töten. Stellt sich eine Besserung ein, aber die gleichen Symptome treten auch bei anderen Fischen auf, das Mittel im Hauptbecken anwenden und anschließend über Aktivkohle filtern und Wasserwechsel machen. (Genaue Anwendungshinweise stehen aber auch im Beipackzettel)

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Viel Erfolg.

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Auch wenn das Foto sehr unscharf ist, spricht deine Schilderung für die Neonkrankheit.

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Bei dieser Erkrankung verlieren die Fische ihre Farbe und es bilden sich milchige, weisse Stellen. Es kann zudem zu Rückgratverkrümmungen und Flossenfäule kommen. Oft magern die Fische dabei ab. Darüber hinaus kann der Fisch atypisches Verhalten aufweisen. Er sondert sich vom Schwarm ab und ist unruhig.

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Die Krankheit wird durch einen einzelligen Parasiten ausgelöst, der häufig Neonsalmler befällt. Daher leitet sich auch der Name ab. Ferner kann tritt er auch bei anderen Salmlerarten auf. Bevor sich die ersten Symptome äußern, kann der Parasit schon längere Zeit eingenistet haben.

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Es gibt derzeit keine gesicherte Behandlung gegen die Neonkrankheit. Möglicherweise hilft das Mittel Toltrazuril, welches bei ähnlichen Parasiten Verwendung findet, die bei Hühnern auftreten. Der Fisch ist sofort zu isolieren, denn sollte er in der nächsten Zeit sterben und z.T. oder ganz von gefressen werden, kommt es zu einer Übertragung des Parasiten. Ist der Befall sehr stark, sollte man den Fisch töten. Das geht kurz und schmerzlos mitteln Kiemenstich.

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Zunächst einmal kann ich dir gratulieren, denn du hast alles richtig gemacht. Bei einem Befall von schwarzen Pinselalgen bleibt dir meines Wissens nicht viel mehr als eine Komplettreinigung übrig. Das haste erledigt. Also schauen wir weiter...

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Mögliche Ursachen für den Algenbefall im Schnelldurchlauf sind z.B.:

  • Überbesatz

  • Falsche Beleuchtung/zu abrupte Änderung der Beleuchtung

  • Unzureichende Wasserwechsel

  • Überdüngung

  • Überfütterung

  • Direkte Sonneneinstrahlung

  • Unzureichende Bepflanzung

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Nun gilt es diese möglichen Faktoren anhand des eigenen Beckens abzuwägen und dementsprechend zu ändern. Die beste Algenprophylaxe ist eine ausreichende Bepflanzung. Gerade in der Anfangszeit des Beckens noch ergänzt durch schnellwachsende Pflanzen. Aquarienpflanzen und Algen stehen in Nährstoffkonkurrenz. Je mehr (schnellwachsende) Pflanzen im Becken sind, desto weniger bleibt für die Algen übrig.

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Zum Thema Zweckfische/Zwecktiere:

Die Anforderungen an diese Tiere, wenn sie z.B. wie in diesem Fall der Algenbekämpfung dienen sollen, können und werden sie unmöglich erfüllen. Algen deuten immer auf ein Ungleichgewicht hin, welches nicht durch diese Fische/Garnelen/Schnecken kompensiert werden kann. Die Pflege und Gewährleistung der Stabilität eines Mini-Ökosystem bedingen des Verständnisses und Aufwandes seines Besitzers.

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In solchen Situationen niemals den guten Ratschlag eines bekannten Science Fiction Autors ignorieren:

Don't Panic!

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Man könnte dir natürlich raten das Guppyweibchen in ein Ablaichbecken zu setzen, damit die Jungfische möglichst vollzählig durchkommen, aber das halte ich für unangemessen. Der Guppy hat nicht umsonst den Beinamen Millionenfisch. Es ist für uns nicht immer leicht nachzuvollziehen, aber es gehört nicht zu den Aufgaben des Aquarianers allen Nachwuchs durchzubringen. Die Folge wäre zweifelsohne eine explosionartige Vermehrung, die letztlich niemanden zugute käme. Ich rate dir, der Natur einfach freien Lauf zu lassen. Der Guppy wird irgendwann ablaichen. Ein Teil der Jungfische wird mit Sicherheit gefressen, aber einige werden auch im Pflanzendickicht überleben. So reguliert sich der Bestand auf natürliche Art und Weise. :-)

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