Schmeckt für euch jeder Rotwein gleich?

12 Antworten

Hallo,

die Unterschiede zwischen einem niedrigpreisigen und hochpreisigen Wein können eklatant sein.

Werden teurere Weine mit 2-3 Euro Weinen verglichen, dann gibt es immer einen großen Unterschied. Der Unterschied liegt hier sowohl in der Qualität, als auch im Geschmack. Eine Voraussetzung um diese Unterschiede zu schmecken ist, dass der Gaumen an den ungewohnten Geschmack gewöhnt wurde. Der erste Kaffee im Leben schmeckt auch einfach nur bitter. Eine wirkliche Beurteilung ist in der Situation nicht möglich.

Für 2-3 Euro können keine hochwertigen Weine hergestellt werden.

Das ändert nichts an der Tatsache, dass es durchaus den einen oder anderen schmackhaften Wein für 3-4 Euro geben mag.

Noch größer als bei den 2-3 Euro Weinen, ist der Unterschied bei Schaumwein. In dem Verkaufspreis von Schaumwein sind in Deutschland je 0,75L Flasche 1,02 Euro Schaumweinsteuer enthalten. Man sollte sich dessen bewusst werden, dass schließlich auch eine Glasflasche, das Etikett, der Verschluss, die Herstellung, Lagerung und Transport Kosten verursacht. Dann gibt es evtl. noch Zwischenhändler und alle müssen etwas verdienen. Was bleibt noch übrig für den Winzer...

Natürlich gibt es regionale Unterschiede und sicherlich kann der spanische Winzer günstiger produzieren als der deutsche. Jedoch für 2-3 Euro gibt es in keinem Fall Qualität.

Extreme geschmackliche Unterschiede finden sich auch zwischen jungem und reifem Wein, der gleichen Sorte. Das sind aber alles Unterschiede die man lernen muss zu schmecken, bewerten und genießen.

Die Welt der Weine und Schaumweine ist riesig und eine ganz eigene.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson 😏

Gerade weil ich kein Sommelier bin, der am Schlürfen den Jahrgang, die Lage und die Rebsorte erkennt, ist für mich der Geschmack das wichtigste Kriterium, das ich an einen Wein anlege.

Ich beurteile einen Wein - wie auch ein Bier oder einen Whisky - ausschließlich danach

  1. ob er mir schmeckt,
  2. ob ich ihn mir leisten kann und will und
  3. ob er Kopfweh macht, wenn ich mal einen Schluck zuviel erwischt habe.

In dieser Hinsicht bevorzuge ich beim Rotwein einen trockenen Wein aus südlichen Gefilden, meistens Italien, und da bevorzugt einen Nero d'Avola, einen Primitivo oder sonstige erdige Rebsorten. Beim Weißwein schlägt mein Herz allerdings ganz entschieden für den einheimischen Silvaner aus Franken.

Sowohl bei einem Roten als auch bei einem Weißen gilt aber, dass man in der Regel für 1,99 nichts ordentliches bekommt und man schon etwa vier Euro hinlegen muss, damit man von einem Preis-Leistungs-Verhältnis reden kann im Sinn, dass für das Geld auch eine annehmbare Leistung fließt.

Immerhin hatte der große Önologe Mao-Tse-Tung recht mit seiner Feststellung, dass das Leben zu kurz ist um schlechten Wein zu trinken.

Man schmeckt schon einen Unterschied zwischen den Weinen. Aber es kann ein Rotwein aus dem Supermarkt um 2 bis 3 Euro pro Liter eine recht gute Qualität haben, wenn er sortenrein angeschrieben ist - Herkunft aus Österreich.

Ein Wein um 8 Euro die Flasche ist selten besser. Da vermarktet ein Weinbauer oder ein Weinhändler seine Marke und sein Prestige.

Ich habe schon Rotweine getrunken - einige Jahre alt - die vom Geschmack "hinüber" waren. Die Weinsäure war auskristallisiert und hatte sich am Boden der Flasche abgeschieden - Geschmack wie ein Fruchtsaft mit Alkohol.

Man sollte die billigsten Weine meiden, die im Tetrapack und in der Doppelliterflasche angeboten werden. Das ist ein Verschnitt von Wein aus mehreren Ländern der EU. Meist kommt die Mischung aus Italien, wo sie die minderwertige Qualität so verkaufen. Das Zeug hat einen Chianti-Geschmack - der von den Mitteleuropäern nicht geschätzt wird.

Nein ich schmecke durchaus den Unterschied, zumal es auch ein Teil meines Jobs ist, ich auch privat regelmäßig Wein trinke und mich mit dem Thema beschäftige

Woher ich das weiß:Beruf – 13 Jahre Berufserfahrung als Barkeeper und Kellner

Oh was machst du denn schönes?

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@Blizzard01

Bin seit über 10 Jahren in der Gastronomie im Service und in der Bar

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@RefaUlm

Was war dein teuerster Rotwein, wenn ich fragen darf?

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@RefaUlm

Dankeschön. Bei Hawesko habe ich mir vor kurzem den Gaja Barbaresco DOCG 2016 gekauft, bin mal echt gespannt wie er schmeckt 😋

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Zwischen einem günstigen und einem teuren Rotwein wohl eher kaum. Aber es gibt soooo viele Rebsorten, da spüre ich einen Unterschied durchaus.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

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