Schlechtes Gewissen wegen Krankmeldung?
Hab mal eine Frage wie ihr folgendes so seht.
Ich war die letzten 2 Wochen Dauer angeschlagen (Husten Schnupfen Halsschmerzen aber nicht tragisch) in der Arbeit. Jetzt geht es mir seit heute Mittag richtig beschissen, (Mandelentzündung mit Eiter, Fieber Gliederschmerzen usw.) und habe Bescheid gesagt dass ich morgen nicht zur Arbeit kommen kann und zum Arzt muss.
Jetzt kam eine Nachricht zurück mit gute Besserung aber ich soll bitte im laufe der Woche wieder kommen weil sie mich brauchen weil eine andere Kollegin sich den ganzen Monat krank schreiben lassen hat, und bald Betriebsurlaub ist und wir jetzt alle zusammen helfen müssten.
Er meinte auch das mit den Mandeln „schaffst du schon“ und dass mich der Arzt sicher eine Woche krank schreibt aber ich selber am besten wüsste ob ich zur Arbeit kommen kann oder nicht. Natürlich kann ich’s nicht genau sagen aber so wie ich mich hege fühle seh ich schwarz dass ich die kommende Woche wieder „fit“ werde.
Jetzt weis ich nicht genau was ich von den Nachrichten meines Chefs halten soll. Wie seht ihr das?
5 Antworten
Mein Chef ist auch so. Lieber 2 Tage ohne AU nicht kommen, als eine Woche krankgeschrieben und eben auszufallen.
Gehe zum Arzt, wenn es nicht anders geht.
Die Aussagen der Jobunbedrohten nutzen dir nichts. Ich würde dann wieder hingehen, und dann lieber wieder nach Hause nach 4 h.
Du willst dir es auch nicht verscherzen mit den Kollegen. Es kommt darauf an, wie oft man krank ist.
Krank ist krank und wer krank ist, bleibt daheim. So einfach isses. Wenn das jetzt Deinem Chef die Planung verhagelt ist es das Problem Deines Chefs, nicht Deins.
Jetzt weis ich nicht genau was ich von den Nachrichten meines Chefs halten soll. Wie seht ihr das?
Übergriffig!
Außer ein "Gute Besserung" hat da gar nichts zu kommen. Denn was er macht, ist ja nichts anderes als einen Mitarbeiter emotional unter Druck zu setzen.
Wenn du krank bist, dann bist du krank. Und wenn dein Arzt dich erstmal eine Woche krank schreibt, dann ist das so. Pech für deinen Arbeitgeber, aber das ist nicht dein Problem! Deine Gesundheit geht vor. Und falsch war es im Grunde schon sich krank zur Arbeit zu schleppen. Mal abgesehen von der Ansteckungsgefahr für die Kollegen, dankt es dir am Ende auch Niemand.
Es geht nicht darum bei jedem kleinen Husten Zuhause zu bleiben. Aber im Grunde siehst du ja, wie sich das Ganze negativ entwickelt hat und dein Gesundheitszustand sich zunehmend verschlechtert hat. Fällst du morgen tot um, dann sagt dein Chef auch nur "wie bedauerlich" und sucht sich dann den Nächsten.
Geh' hin, wenn du gesund bist, sonst nicht.
deine bereitschaft, in den letzten 2 wochen trotz angeschlagener gesundheit zur arbeit zu gehen, scheint bei deinem chef den eindruck erweckt zu haben, dass du selbst halbtot noch arbeitsfähig wärst, bzw. dass er kranken arbeitnehmern simulieren unterstellt.
es ist das problem deines chefs, personalengpässe wegen krankheit zu kompensieren. kranke mit solchen sprüchen zur arbeit zu nötigen ist moralisch verwerflich!
lass dich solange krank schreiben, wie es der arzt für erforderlich hält und lass dich nicht auf diskussionen mit deinem chef ein
Es gibt Firmen, die verbieten es explizt krank das Firmengelände zu betreten. Meine Ex-Firma hatte diese Policy und meine aktuelle ebenfalls. Was ja auch Sinn macht, sonst steckt ein "Ich bin so scheiss wichtig und ohne mich geht ja nix" Kasper eine ganze Abteilung an...