der betriebsrat vertritt entweder mehr arbeitgeber- als arbeitnehmer-rechte, oder hat vom arbeitsrecht soviel ahnung wie meine oma.

wenn du einen GdB (früher MDE) von 40% hast und du deswegen deine vertraglich geschuldete arbeit (sofern detailliert genannt) nicht mehr erbringen kannst,

und der arbeitgeber keine möglichkeit hat, dich dauerhaft auf einem arbeitsplatz ohne körperliche arbeit zu beschäftigen, dann kann es auf eine personen-bedingte kündigung hinauslaufen.

alternativ könntest du eine vollzeit-umschulung von ein paar wochen bei ruhendem arbeitsverhältnis machen, wenn du mit der angepassten qualifikation weitermachen kannst

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Keine Rückmeldung mehr nach mehrfachen Bewerbungsgesprächen und mündlicher Zusage?

Hallo,

ich bin ein bisschen am verzweifeln. Ich hatte Ende Mainein digitales Bewerbungsgespräch - lief positiv. Wurde dann von München nach Hamburg zu einem vor Ort Gespräch eingeladen. Bin hingeflogen an einem hier in Bayern Feiertag. Ab jetzt fängt das Wirr Warr an.

Gespräch vor Ort lief gut. Wir hatten auch die Konditionen besprochen. Weitere Schritt sollte ein Gespräch mit HR sein falls sich der Fachbereich mit dem ich das Vor Ort Interview hatte positiv entscheidet. Mein Ansprechpartner sagte er meldet sich bei mir und lässt mich wissen wie ich die Reisekosten einreiche.

HR hat sich am Tag darauf gemeldet und mich zu einen Interview in der Folgewoche eingeladen. Dies lief ebenfalls gut und sie sagte, sie kümmere sich jetzt um die Vetragserstellung.

Da von meinem eigentlichen Gesprächspartner noch immer keine Mail/Anruf kam, hab ich ihm geschrieben wie ich die Reisekosten einreiche. Daraufhin kam eine Antwort. Er könne sich eine Zusammenarbeit vorstellen und hat mir gesagt wie ich die Reisekosten einreichen soll.

Jetzt ist es 10 Tage her, dass ich das Gespräch mit HR hatte und habe noch immer keinen Vertrag. Meine Mail am Mittwoch ist weiterhin unbeantwortet. Da hatte ich mich erkundigt wann ich mit der Zusendung des Vetrags rechnen kann.

Ganz ehrlich: Glaubt ihr da kommt noch was oder war‘s das? Ich hab unglaublich viel Zeit investiert und bin sogar an einem Feiertag nach Hamburg geflogen. Und alles um jetzt „ge-ghosted“ zu werden…

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wer für einen offensichtlich sehr attraktiven bewerber solchen aufwand betreibt, um ihn zu analysieren, der sollte auch diesen prozess professionell ohne verzögerungen oder leerlauf durchziehen.

bei einfachen jobs mit reichlich guten bewerbern kann man sich schon mal zeit lassen, wenn es nicht eilt. aber hier sind schon kosten in 4stelligee höhe entstanden, die sich am ende auch lohnen sollen.

wirkt irgendwie unverständlich oder unprofessionell von einem dafür verantwortlichen, der überhaupt kein gefühl für die konsequenzen seiner schleppenden abwicklung hat.

mich würde dieses offensichtliche desinteresse des arbeitgebers ein verdammt schlechtes gefühl bereiten, das für einen vermutlich qualitativ hochwertigen job die schlechteste grundlage zum beginn ist.

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Nein, kann man machen

wenn du gefragt wirst: „haben Sie noch Fragen“ dann mach folgendes:

“ja, ich habe mir gestern intensive gedanken über diesen xxxx (job) gemacht und habe mir einige stichpunkte aufgeschrieben, damit ich keinen vergesse; mal sehen…

…. tatsächlich, die wichtigen haben wir ja schon erörtert, aber ich interessiere mich noch für

  • a
  • b
  • c

was denkst du, welchen eindruck du mit dieser strategie machst?

im vergleich zu einem bewerber, der sich nicht traut, fragen zu stellen?

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Nein

verbissene hartnäckigkeit bei bereits 2 absagen ersetzt keine defizite in fachlichen oder sozialen skills.

und der eine oder andere in der personalabteilung erinnert sich an dich, wenn zu dich zum dritten mal bewirbst:

der schon wieder, mit den stimmt was nicht! schade, dass wir dem keine persönlich ablehnende absage geben dürfen, immer nur diese neutralen unpersönlichen, die aber juristisch nicht angreifbar sind“



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selbst bei extrem variabler, z.b. kapazitätsabhängiger teilzeitarbeit ist bei einer arbeitsunfähigkeit der durchschnittliche verdienst aus den letzten 3 monaten vor der AU zu bezahlen.

gibt es bei deiner 80 stunden-vereinbarung detaillierte ergänzungen für sonderfälle wie z.b. die urlaubsgestaltung?

durch solche oder ähnliche mätzchen versuchen immer wieder arbeitgeber, sich um die pflicht der entgeltfortzahlung zu drücken.

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der aus vielen urteilen durch präzedenzfälle entstandene grundsatz, dass man sich während einer arbeitsunfähigkeit so zu verhalten hat, dass es der genesung nicht schadet, gilt auch hier.

wobei du dich der gefahr aussetzt, dass man genau dieses argument zu deinen lasten auslegt. nur wenn dir dein behandelnder psychotherapeut ein attest ausstellt, dass ein urlaub auf einer berühmt-berüchtigten party-insel dein psychisches problem verbessern könnte, würde dich entlasten.

das würde aber allen bekannten therapien für die behandlung von psychischen erkrankungen widersprechen.

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dein flapsiges „krankmeldung holen“, also das berühmt-berüchtigte „blau machen“ bei bester gesundheit scheint offenbar für dich ein „selbstverständliches recht“ zu sein, bei öfters auftretender arbeits-unlust dir trotzdem den lohn zu sichern.

hat wohl auch etwas mit deiner freistellung in der kündigungsfrist zu tun, um dich schnellstmöglich loszuwerden, insbesondere schon in der probezeit.

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stell dir vor, alle lehrer an allen schulen müssten bei unterrichtsausfall durch höhere gewalt anteilig auf ihr gehalt verzichten.

das ist formaljuristisch nicht durchsetzbar, auch nich für nachhilfelehrer.

höchstens beim status als selbstständiger, nicht weisungsgebundener dozent könnte unter diesen umständen kein honoraranspruch begründen, wenn er dabei nach hause gehen darf.

besteht aber vertraglich vereinbarte anwesenheitspflicht, muss es auch honorar geben.

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JA ...Mann kanns ja mal Probieren

jeder berufstätige mit einer MDE von 50% und mehr wird nur in den seltensten fällen mit einem nicht behinderten auf demselben arbeitsplatz mithalten können. was nicht heißt, dass solche menschen mit handicap in nischen nicht auch gute arbeit leisten können.

es kommt immer auf qualität und umfang der fachlichen skills an, ob der mensch wenigstens mit mindestlohn vergütet werden kann. auch der aspekt, dass arbeitsplätze mit behinderten besetzt sind, reduziert die zwangsabgabe, die firmen bezahlen müssen, die keine beschäftigen.

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leider ist bei vielen leuten eine ansicht verbreitet, dass „aushilfen“ ( in der fachsprache „geringfügig beschäftigte“ oder minijobber) irgendwie rechtlose arbeitnehmer „2. klasse“ wären, denen alles das nicht zusteht (entgeltfortzahlung, urlaub usw.) was vollzeit- beschäftigte bekommen.

dabei sind nur die teilzeitarbeit und abweichende SV- und steuer-regeln der unterschied.

minijobber sind „stinknormale arbeitnehmer mit allen gesetzlichen ansprüchen“

leider beharren viel chefs auf dieser absurden ansicht mit unterschiedlichen auswirkungen.

in diesem fall muss das studio den lohn bezahlen, das nennt man betriebsrisiko

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warum sollte das ende einer beschäftigung in verbindung mit einem ausscheiden aus der GKV einfluss auf dein letztes gehalt haben?

das hat der alte arbeitgeber wie immer korrekt bis zum 30.6. abzurechnen und pünktlich zum üblichen termin zu überweisen, ansonsten droht man ihm mit einer klage.

die abmeldung zur SV wegen „ende der beschäftigung“ passiert tagtäglich einige tausend mal

frage bei deiner krankenkasse nach, was beim ausscheiden aus der GKV (wechsel in ein beamten-verhältnis) zu beachten ist

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wäre dir eine abmahnung wegen verstoß gegen eine betriebliche anweisung über ordnung und sauberkeit am arbeitsplatz inkl. pausenraum lieber?

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unseriöse hinterhof-autohändler lieben solche unkritischen kunden, die auf hochglanzpolierte schrottkarren oder tacho-manipulierte gurken hereinfallen, um mit glänzenden augen vom hof zu fahren

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Ja

was ein einfaches parteimitglied aus frust oder dummheit unüberlegt vor einer kamera von sich gibt, muss doch nicht eine art „parteilinie“ sein

der reporter reibt sich doch die hände, wenn er das glück hatte, so einen blödmann mit parteiabzeichen vor der kamera zu haben

und andere springen begeistert auf diesen zug auf, dann entwickelt sich so ein absurder medienhype

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