Rennrad: Shimano Stx was als Ersatzteil nehmen?

2 Antworten

In wiefern ist deine Kette zu lang? Von Anfang an - also die länge falsch abgestimmt, oder ist Sie zu lang geworden - also verschliessen? Bei ersterem mußt du nur die Länge korrekt bestimmen und entsprechende Anzahl Glieder entfernen und neu zusammen nieten. Achtung: Nicht den Nietstift, mit dem Sie zusammen genietet wurde, öffnen, sondern eine Niete, die Orginal eingefügt wurde - Sollte nicht schwer sein - sehen alle gleich aus, bis auf ein Niet - mit dem wurde der Kettenstrang geschlossen und damit zu einer Endloskette gemacht - den bitte nicht mittels Kettennietwerkzeug auswerfen!

Wenn die Kette einfach nur verschlissen ist, brauchst eigentlich - sofern Kettenblätter und vor allem hinten die Ritzel der Kassette nicht eingelaufen sind (wenn Sie schon spitz werden, sind Sie definitiv "fertig" und müssen getauscht werden) - nur eine neue Kette mit der selben Anzahl an Kettengliedern - die Kette längt sich im Betrieb immer mehr und "Arbeitet" sich damit auch immer mehr in die Zahnzwischenräume rein - damit wird die Kette länger und die Zahnflanken nutzen sich ab - werden immer mehr ausgedehnt und die Zähne selber immer spitzer. Daher ist rechtzeitiger Wechsel (gibt für schmalen Taler Verschleißlehren, die bei regelmäßiger Anwendung schnell einen bevorstehenden Wechsel dir anzeigen und so den Verschleiß im Gesamtantriebsstrang reduzieren...

Hallo ,ist zu lang geworden von den Gliedern sodas die zu lang für die einkerbungen des vorderen kettenblatts ist.Das Kettenblatt selbst sieht noch ok aus

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@Mandelstrolch

So mal prüfen!

https://www.kurbelix.de/blog/anleitungen/ketten/kettenverschleiss-einer-fahrradkette-messen

Dein Wechsel des Kettenblattes ändert nichts - außer, wenn du die Kette mit wechselst. Aber das ist logisch, weil dann wieder alles zusammen paßt. I.dr. halten die Kettenblätter vorn sehr lang. Deine Kette längt sich und damit hat Sie immer mehr "Luft" - du kannst Sie in der Mitte vom Kettenblatt vorn richtig gehend abheben - mehrere mm. Weil Sie sich eben gelängt hat. Da ist dringend dann eine neue Kette angezeigt, weil sonst der gesamte Antriebsstrang zusammen "einläuft". Dann wird auch keine neue Kette mehr funktionieren, sondern nur noch der komplett tausch. Daher prüfen. Gibt von Rohloff sogar ein Tool - von anderen eventuell auch, aber ich habe das von Rohloff, wo man den Verschleiß von Kettenblatt und Ritzel der Kassette prüfen kann. Damit kann man direkt eine Aussage treffen, ob eine neue Kette nochmal funktionieren würde, oder ob Teile mit gewechselt werden sollten/müssen, weil die Zähne mittlerweile zu verschlissen sind...

Dafür ist das Teil hier: https://www.bike-components.de/de/Rohloff/HG-Check-Ritzelverschleisslehre-p1741/?o=100001-universal-universal&delivery_country=DE&cp=13&upid=google&gclid=Cj0KCQjwnbmaBhD-ARIsAGTPcfUfLKWb17Ymze2vVyP6mtQGIkBeemBy2XLihlekWxxpKh4r9RK2w3EaAsW1EALw_wcB

Damit kannst du immer schnell und sicher den Zustand bestimmen und was genau alles verschlissen ist.

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@Digibike

Danke hast die hilfreichste Antwort Reserviert!Habe derzeit 5000Km gelaufen und versuche das vordere blatt zu lassen und die Kassete hinten und Kette zu tauschen

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@Mandelstrolch

Viel Erfolg dann und viel Spaß beim Biken. Klingt übrigens, als ob du noch nicht allzu lang "dabei" bist... Wenn dem so ist - vor allem beim "Einlagern" des Rennrads über den Winter - generell, wenn man Fahrräder eine Weile nicht nutzt, empfiehlt es sich, die Schaltung so einzustellen, daß beide Schaltzüge komplett entlastet sind. Merkt man, wenn man an den Schaltzug hin langt und dran zieht - Ist der Endanschlag auf Zug erreicht, passiert gar nichts mehr, ist der Zug locker, so will ein nächstes Ritzel bzw. Kettenblatt angewählt werden. So entlastet mußt beim nächsten mal losfahren nur kurz das Hinterrad "lupfen" und auf Anfahrkombination schalten und trippeln, bis die Gänge "eingerastet" sind. Dann kannst ganz normal los fahren. Wozu das ganze? Nun, wenn du das nicht machst, ist die ganze Zeit voller Zug auf den Zügen ggf. und damit längen sich diese mit der Zeit. Dann hast du "fröhliches Gängesortieren" im Frühjahr... Und mußt deine Schaltung neu justieren (Züge nachspannen, bis es nicht mehr geht und du neue Züge brauchst...). Ist ´ne kleine Sache, die man sich angewöhnen muß, erspart aber immens Ärger und kosten - klar kostet ein Zug nicht die Welt, außer man läßt wechseln. Aber wenn ich einen Zug 15 Jahre fahren kann, oder nach 3 Jahren schon einen neuen brauch, macht auch schon einen Unterschied, selbst wenn man selber wechselt... Wenn man alle 3 Jahre wechselt, kann man das Blind - ich muß jedesmal erst nochmal überlegen, wie das nochmal war... lol

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@Mandelstrolch

Na, ich bin Ganzjahres-Fahrer. Aber mit dem Rennrad fahr ich im Winter nicht - da habe ich mein Trekking für. Hat Rohloff-Schaltung, Nabendynamo, Scheibenbremsen und wenn es hart auf hart kommt, Spikes. Im Winter oder bei Matsch ist das einfach überlegen... MTB gelegentlich - ebenfalls Rohloff-Nabe, aber ist generell, sobald es länger steht, kein Fehler bei Kettenschaltungen bzw. Schaltungen, die mit Gegenzug-Feder arbeiten (Rohloff hat das nicht, sondern 2 Züge - die Schaltrichtung ist unter Zug, keine Schaltaktionen, beide Züge entlastet)... Gute Fahrt dann noch.

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Ja, sieht so aus, als ob du alles neu brauchst, also mindestens Kassette und Kette und eventuell auch Kettenblätter.

Die Kassette muss wieder Shimano 7-fach sein. Ältere Räder (25 Jahre +) haben die bessere Steckkassette. Neuere haben lediglich die billigere und schlechtere Schraubkranztechnik.

5-, 6-, 7- und 8-fach Zahnkranzkassetten, Schraubkränze und Steckkassetten, brauchen alle die gleichen Ketten. Ich empfehle dir eine KMC, denn die kommt mit einem Kettenschlösschen. Zum Anpassen brauchst du einen Kettennietdrücker. Die Kette muss gerade so über groß-groß laufen können. Ein oder zwei Glieder sollte man aber zugeben.

Kettenblätter sucht man nach der Anzahl der Zähne, Anzahl der Löcher und dem Lochkreisdurchmesser, das Ganze für 6-8-fach.

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