Reinkarnationstherapie - Fragen und Erfahrungen!

10 Antworten

Ich selbst hatte noch keine Rückführung erlebt, würde eine solche aber auch für mich als sehr interessant ansehen, vielleicht sogar insoweit nutzbringend, wenn es mir hilft, meine Blockade zu überwinden, die sich auf mangelndes (Selbst-)Vertrauen bezieht. Leider gibt es gerade in spiritueller Hinsicht nicht gerade wenige Scharlatane. Vor einem Irrtum ist daher niemand gefeit. Wenn jemand von sich behauptet, so etwas wie ein Medium zu sein, ist es gut, wenn man in einem Gespräch von diesem Medium klare Antworten erhalten kann über Dinge, die man niemandem erzählt oder auch irgendwie niedergeschrieben oder irgendwie anderen in irgend einer Weise zugänglich gemacht hat - selbst nicht einmal in ein Tagebuch geschrieben hat, ohne dass man diesem Medium in den Fragen Fakten vermittelt.

In dieser Hinsicht hatte ich einmal Glück, denn ich konnte solch ein Medium kennen lernen. Sie hat mir in einem Gespräch unter vier Augen so einiges über mich erzählt, wovon ich zuvor nur eine Ahnung hatte und diese Informationen gab sie mir, ohne dass ich dahingehende Fragen an sie gerichtet hätte. Auch hatte ich nie mit jemanden darüber gesprochen oder derartiges irgendwie notiert. Leider hat sie sich gegen Ende letzten Jahres umgebracht. Den Grund dafür weiß ich nicht mit Sicherheit. Es kann einerseits an ihrer Sensibilität gelegen haben oder dass sie in Bezug auf die Hoffnung auf ein ewiges Leben angespielt hat. Ich weiß es halt einfach nicht, aber in Folge von Unterhaltungen mit einer gemeinsamen Freundin sind das wohl die beiden naheliegendsten persönlichen Gründe - jedenfalls aus der wahrscheinlichen Sicht dieses Mediums.

Zunächst mal finde ich die von JTKirk2000 angeführten Erklärungen/Argumente sehr gut und wichtig, denn in der Tat sind die Eindrücke, die man im Rahmen von Rückführungen oder auch anderen Methoden erlangt, die zur Einsicht in frühere Inkarnationen dienen können, natürlich äußerst subjektiv. Da außerdem sicher die wenigsten von uns wirklich vertraut sind mit solch historischen Tatsachen, kann man sich da schnell vertun in der Beschreibung der Umstände. Deshalb rate ich an solchen Stellen immer dazu, erst mal möglichst wertneutral zu beschreiben bzw. das Ganze als persönlichen Eindruck (evtl. mit Begründung) deutlich zu machen ("Es wirkte auf mich wie ..." / "... sah aus wie ...").

Im nächsten Schritt kann und sollte man dann versuchen zu verifizieren, ob und wenn ja in welcher Form diese Dinge tatsächlich mit historischen Gegebenheiten übereinstimmen können. Das dient dann nicht nur zur Untermauerung subjektiver Empfindungen durch Fakten, sondern kann weitere "Erinnerungen" freisetzen und das Ganze letztlich so schlüssig und nachvollziehbar werden lassen, dass man sogenannte "Karma-Knoten" auflösen kann. Also Blockaden und Probleme, die man sich eben anderweitig nicht erklären kann, die aber einen nicht unwesentlichen Einfluss auf das heutige Leben haben, können zum Abschluss gebracht und gelöst werden.

So, nun zu deiner eigentlichen Frage. Ich bin mir nicht sicher, ob es schon der richtige Zeitpunkt für dich ist, dieses Thema anzugehen. Du bist noch minderjährig, soweit ich das aus deinen Fragen und Antworten ersehen kann, und warst - wenn ich so offen sein darf - letztes Jahr anscheinend alles andere als seelisch stabil. Ich weiß nicht, wie es dir inzwischen geht und ob sich deine o. g. Frage vielleicht sogar darauf bezieht. Insofern würde ich dir von einer Rückführung zum jetzigen Zeitpunkt definitiv noch abraten, zumal ein entsprechend seriöser Therapeut seine Unterstützung sicher ohnehin erst ab 18 anbieten würde.

Solltest du trotzdem das dringende Bedürfnis verspüren, dich jetzt schon wenigstens in Ansätzen mit dem Thema zu beschäftigen, wäre es u. U. hilfreich, dir einige erste Eckpunkte an die Hand zu geben, anhand derer du dann ein bisschen anfangen könntest, selbst zu forschen. Ich finde dieses Vorgehen an sich grundsätzlich besser, da man durch diesen "langsameren" Nachforschungsprozess häufig tiefere Einblicke gewinnen und einen besseren/persönlicheren Bezug zu den entdeckten Dingen entwickeln kann.

Rückführungen sind meist sehr emotionale und intensive Erfahrungen (je nach Inhalt und evtl. erlebter Todesart), mit denen manch einer erst mal schwer zurechtkommt. Die gewonnenen Erkenntnisse und Eindrücke sind dann oft (zumindest zunächst) wie "übergestülpt" und in vielen Fällen nicht auf Anhieb wirklich innerlich nachvollziehbar. Es ist ähnlich wie mit einem schockierenden oder sehr spannenden Film - man ist mittendrin in der Handlung und fiebert mit, aber es hat wenig bis gar nichts mit einem selbst zu tun. Und hinterher fängt man dann an, sich die Puzzleteile zusammenzusuchen. Oder (je nach Charakter) man gibt sich umgehend damit zufrieden, dass man interessierten Zuhörern erzählen kann, dass man am Hof des Sonnenkönigs ein gerngesehener Gast oder vielleicht sogar Leonardo da Vinci persönlich war ;o)

Falls du also einen Aufhänger für weitere persönliche Forschungen haben möchtest, kann eine erste Karma-Analyse hilfreich sein. Wenn du magst, kann ich dir da gern weiterhelfen.

Kleine Anmerkung für alle Scharlatan-Henker hier: Nein, ich nehme kein Geld dafür. Ich tue das gern und kostenfrei, weil ich selbst erlebt habe, welche überwältigend befreienden Auswirkungen diese Erkenntnisse haben können und mich freue, wenn ich anderen ebenfalls dabei helfen kann.

Scharlatan Henker?
Wo?

Ich liebe Scharlatan Henker, sie ziehen mich geradezu magisch an.
Muss karmisch sein ;-))

Ach, und .. wenn's wirklich dramatisch wird im Lebensfilm, dann ist man idealerweise nicht mitten im Geschehen. Sonst kriegt die brennende "Hexe" am Ende im Diesseits noch Brandblasen. Man sollte eben keine hypnotherapeutischen Laien ranlassen an solche Dinge.

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@holodeck
Man sollte eben keine hypnotherapeutischen Laien ranlassen an solche Dinge.

Dann stellt sich die Frage, wo ein solcher Therapeut zu laienhaft oder zu professionell ist. Wenn er zu laienhaft ist, mag sicher eine Gefahr bestehen, dass man durch eine Rückführung psychische, emotionale oder vielleicht auch physische Probleme davonträgt. Ist jemand zu professionell nach weltlichen Maßstäben, wird man eventuell den Erfolg einer Rückführung gar nicht erfahren, den man sich erhofft. weil der Therapeut mit seiner "Professionalität" gar nicht mit manchen Beschreibungen klarkommt, die dabei vielleicht zu Tage gefördert werden.

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@JTKirk2000

Hä?
"Professionalität" kommt mit jeder Beschreibung klar. Das macht einen Profi im Bereich Psychotherapie ja aus.

Professionalität hat zunächst einmal mit Weltbildern nichts zu tun. Was Du an dieser Stelle unterstellst.

Wer jedoch nicht weißt, dass man Rückführungen grundsätzlich mit Dissoziationssicherheitsleine durchführt stellt unabhänging vom Weltbild ein unkalkulierbares Risiko dar.

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@holodeck
"Professionalität" kommt mit jeder Beschreibung klar. Das macht einen Profi im Bereich Psychotherapie ja aus.

Sag das mal einem Theologen, wenn Du mit dem über die Bibel sprechen willst. Der wird alles mögliche dabei zu interpretieren versuchen, aber das wenigste davon direkt annehmen, so wie es in der Bibel steht. Genauso ist es auch mit einem zu professionellen Therapeuten. Die verlassen sich nicht selten so sehr auf das, was sie studiert haben und auf ihre eigene trotzdem begrenzte Sicht der Dinge, dass sie ebenfalls für alles was sie nicht kennen, derart verschlossen sind, dass sie versuchen werden, derartiges beim Patienten zu unterdrücken. Genau deshalb kann mir ein solcher zu professioneller Therapeut gestohlen bleiben.

Professionalität hat zunächst einmal mit Weltbildern nichts zu tun. Was Du an dieser Stelle unterstellst.

Jaein (und das bezogen auf beide Sätze). Professionalität hat damit zu tun, inwiefern jemand ausgebildet ist und sich an dem hält, worin er ausgebildet ist. In diesen Ausbildungen geht es schlussendlich immer darum, auf dem Boden zu bleiben, was an Erkenntnissen gesichert ist, also bewiesen und (für den menschlichen Verstand) nachvollziehbar. Insofern hat es sehr wohl mit entsprechend begründeten Weltbildern zu tun und ja soweit unterstelle ich es auch, weil ich es selbst erfahren habe. Ich habe erlebt, wie ein Therapeut, der sehr viel von sich in Sachen Seriosität und Professionalität gehalten hat, zurückgeschreckt ist, als ich ihm erzählt habe, wieso es mir so wichtig ist, Vertrauen in die mir verheißenen Gaben zu finden, was meiner Ansicht nach bis zum ersten Erfolg in diesem Leben am besten durch eine Rückführung möglich wäre. Dieser Therapeut schreckte nicht vor der Absicht einer Rückführung zurück, sondern davor, dass ich glaube (ja sogar für mich begründet glaube) dass diese geistigen Gaben möglich sind.

Wer jedoch nicht weißt, dass man Rückführungen grundsätzlich mit Dissoziationssicherheitsleine durchführt stellt unabhänging vom Weltbild ein unkalkulierbares Risiko dar.

Dahingehend stimme ich vollkommen zu. Die Frage ist eben nur, gerade bei besonders grenzwertigen Erfahrungen, die man also nur am Rand dessen machen kann, bis wann das Risiko vertretbar ist und ab wann es zu gefährlich ist und eben da ist mir jemand als begleitender Therapeut lieber, der mir mehr "Leine" lässt. denn für mein Bewusstsein und auch für meine geistige und physische Gesundheit würde in dieser Richtung keine besondere, direkte Gefahr drohen, wenn die Richtung in Bezug auf die Erfahrungen stimmt, die ich mir durch diese Rückführungen erhoffe. Wie ich schon schrieb, kann ich mich auch ohne Rückführungen an viele Leben und viele Tode erinnern, wovon die letzteren nur selten leicht zu ertragen waren. Für mich würde kaum eine Rückführung in Frage kommen, die mich einem größeren Risiko oder einer größeren Gefahr aussetzt, als das, was ich so schon in Träumen wieder erlebte.

Ich denke, dass auf jeden Fall wichtig ist, dass ein Therapeut zunächst einmal mit dem Patienten darüber spricht, was letzterer allein bereits herausgefunden hat, was er mit einer Rückführung erreichen möchte und dieser Therapeut ihm tatsächlich dieses Ziel zugänglich macht und nicht etwa vor etwas zurückschreckt, was er aus seiner Sicht für zu gefährlich hält, nur weil er es nicht versteht.

Man braucht sich dahingehend nichts vormachen. Telepathie und Empathie im wirklichen voll ausgeprägten Sinne, wo man also tatsächlich als Therapeut miterleben kann, was der Patient bei der Rückführung erlebt, erkennt, versteht u.s.w. gibt es zumindest in der Fachwelt noch nicht. Von daher ist es für einen Therapeuten immer noch schwer, zu erkennen, was an Risiko notwendig und was zu gefährlich ist. Man kann einem Menschen nicht das Schwimmen beibringen, ohne ins Wasser zu gehen, aber beim Schwimmen lernen kann man den Schüler unterstützen und sieht genau, wann die Gefahr zu groß ist - im Gegensatz zum Erlebnis einer Rückführung.

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@JTKirk2000

;-))

Ich verstehe Deinen Frust und Dein Problem. Aber auch bei den Psychologen macht es bildlich gesprochen wenig Sinn, einen Hirnchirurgen aufzusuchen, wenn Du eigentlich einen Arzt für Naturheilkunde suchst. Mit Professionalität hat es deshalb wirklich wenig zu tun und für die Entfernung eines Hirntumors wirst Du noch immer lieber den erfahrenen Chirurgen aufsuchen.

Die "Klinische Parapsychologie" ist eine extrem seltene Spezialisierung. Abseits davon gibt es einige wenige Kollegen mit unterschiedlichem fachlichen Hintergrund - von Jung'scher Analyse über VT und Gestalt bis zu Hypnose - die dem Thema grundsätzlich offen gegenüberstehen und auch im Bilde sind. Die meisten machen gar keine großes Gewese darum, sondern zucken mit den Schultern und sagen "Jo, gibt es. Ist echt. Durchaus."

JEDER von diesen wenigen Experten (einschließlich mir) bekommt aber bei aller Aufgeschlossenheit und Professionalität ganz spitze Ohren, wenn einer reinmarschiert und von "verheißenen GABEN" redet. Was für verheißene Gaben? Telepathie, um mal bei Deinem Beispiel zu bleiben, ist ein Massenphänomen und keine Gabe. Hellsinnliche Wahrnehmung ist schon weitaus seltener gut ausgeprägt .. und liegt bei ca. 1-2 % der Bevölkerung vor. Zieht man noch die Hochsensiblen ab, deren Kombinationsgabe so umfassend ist, dass es wie Hellsehen ausschaut, dann bleiben vielleicht noch 1% übrig. Davon stellen viele diese Art der Wahrnehmung auch ab. Weil sie damit nicht gut umgehen können. In all diesen Fällen handelt es sich aber nicht um eine Gabe, sondern um eine natürliche menschliche Anlage. Wie rote Haare. Sie wird gemeinhin vererbt und nicht als Gabe oder besondere Auszeichnung verliehen.

Den eigenen Tod zu erleben in einer Rückführung ist nicht gefährlich. Das ist Quatsch. Das ist einfach eine Frage der Technik .. wir wissen, dass in der Hypnose erlebte Situationen und die sie begleitenden Gefühle im selben Maße als echt erlebt werden, wie tatsächliche Ereignisse des Wachbewusstseins. Das heißt, der Klient kann in der Hypnose allein durch die intensive Assoziierung an ein inneres Erleben von verbrannt werden Brandblasen auf der Haut bekommen. Oder als real erlebte Schmerzen. Dem beugt der erfahrene Therapeut vor.

Wenn Du spontanen Zugang hast Du vielen Leben .. was soll dann eine Reinkarnationstherapie unter Hypnose noch ?

Vertrauen in Deine hellsinnlichen Fähigkeiten bekommst Du auf dieselbe Art und Weise, in der Du auch gelernt hast, Deinen anderen Sinnen zu trauen .. indem Du sie anwendest und überprüfst. Suche Dir Menschen, die Dir ehrliches Feedback geben. Teste Dich, probiere Dich aus.

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Ich habe auch Erfahrungen mit Rekarnation gemacht und viele Erfahrungen. Es ist sehr wichtig da genau darauf zu achten in wessen Hände man sich begibt,es gibt leider solche und solche.Als Unsinn kann ich es aber nicht abstempeln.In der Stadt in der ich lebe gibt es einen Psychiater der Patienten dehnen er auf der therapeutischen Ebene nicht mehr helfen kann zu der Rekanationstherapie rät und diese durchführt und damit wirklich erfolgreich hilft. Ein Arzt, darüber denke man mal nach, immer noch alles Unsinn?, wer also noch keine Erfahrung gemacht hat sollte sich lieber zurückhalten .Zwischen Himmel und Erde gibt es viele Dinge die zu hoch sind für den Verstand. LG

Ich kann dem "Zurückhalten" nur beipflichten. Wenn, wirklich nur mit erfahrenen Menschen und sich vorher die Frage stellen "muss das sein?" Kann ich damit umgehen, wenn ich erfahre, dass ich in einem vorhergehenden Leben als schlechter Mensch gelebt habe. Hier meine ich wirklich "schlecht". Wo bekomme ich dann ggf. im Hier entsprechende Hilfe. Diese Fragen sollte ich vorher klären. Es gibt sehr viele Dinge die zu hoch für den Verstand sind aber dann geht es auf eine sehr spannende höhere Ebene.

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Ja ich hab da Erfahrung, wenn du möchtest schick mir ne mail. Altersmässig ist es vielleicht mehr eine Frage des wie, es gibt auch Möglichkeiten mit Bildern bei Kindern zu arbeiten. Es kommt natürlich auch auf die "Reife " der Person an. Gruss

Mag ja sein, dass Du Dich für "reif genug" hältst ... auf jeden Fall bist Du neugierig geworden ;-))

"Anna" hat recht damit, dass Du "den Schleier des Vergessens" nicht aus Neugierde heben solltest. Rückführungen sind keine Spielerei und sie sind nicht unbedingt vergleichbar mit einem Spaziergang.

Lies meine ausführliche Antwort an wunderfuss

http://www.gutefrage.net/frage/ich-moechte-mal-gerne-eine-rueckfuehrung-machen-hat-jemand-von-euch-erfahrungen-damit#answer74007951

Klick dort auch meine Antwort an happysumo an sowie meine Antwort an stierfrau. - In meinen Antworten habe ich geschrieben, wie ich mich selbst erinnere / erinnert habe und was für Erfahrungen ich damit mache. - Auch schildere ich den Fall einer Freundin, die in einer Rückführung "hängengeblieben" war.

Ich kann mir gut vorstellen, dass Dich das Buch von Michael Newton mit dem Titel Die Abenteuer der Seele sowie das Hörbuch von Elisabeth Kübler-Ross interessiert (findest Du alles beim Anklicken der Links).

Bitte sei geduldig mit Dir. Sobald es für Dich richtig ist, wirst auch Du Dich an vorherige Leben erinnern und woher Du einige der Menschen im gegenwärtigen Leben kennst.

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Die Art, wie "Anna" Dir von ihren Erinnerungen erzählt hat, weckte bei Dir verständlicherweise eine enorme Neugier. - Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn sie etwas zurückhaltender gewesen wäre.

Während einer Massage sollte sie sich einzig auf den Vorgang der Massage und der zu massierenden Person konzentrieren. Weil sie Heilerin ist, hat sie doch genug damit zu tun, sich ganzheitlich darauf einzulassen und zu spüren, was in der zu massierenden Person geschieht. Ich sag mal etwas flapsig: Das ist ein Fulltimejob ;-) Während des Massierens war "Anna" also gar nicht vollumfänglich bei Dir, sondern sie konzentrierte sich mehr auf ihr eigenes Erlebnis während der Rückerinnerung. Als sie das merkte, hätte sie sofort die Hände von Dir nehmen müssen, sich neu auf Dich konzentrieren und erst dann die Massage fortführen dürfen.

Indem sie während der Massage in ihrem eigenen Erleben der Rückerinnerung war, massierte sie quasi ihre Gefühle, die sie während der Erinnerung hatte, in Dich hinein und vermischte dadurch Deine Gefühlslage mit der ihren.

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Falls Du merkst, dass Du in Dir Ihre Gefühle aus dem Bericht von den Deinen nicht trennen kannst, mach folgendes:

Stell Dir vor, wie hoch oben über Dir ein Engel einen Lichtkegel (Spot) auf Dich richtet. Dann stell Dir vor, wie das Licht Dich umhüllt. Vielleicht gelingt es Dir dann auch, Dir vorzustellen, wie Dich das Licht durchströmt (so wie Wasser durch einen Schwamm strömen könnte).

Stell Dir vor, dass das, was nicht zu Dir selbst gehört, mit dem Licht aus Dir herausgespült wird und im Erdboden versickert, und die rausgespülte Energie dort umgewandelt wird.

Stell Dir vor, es ist weißes Licht. ... Dann kannst Du Dir vorstellen (oder oben den Engel darum bitten), dass er nun orangenes Licht schickt, dass Dich umspült und durchspült. ... Lass Dir jedesmal so viel Zeit, wie es sich von Dir gut anfühlt. ... Dann bitte den Engel, blaues Licht zu schicken ... (falls er anderes Licht wie Grün oder Violett schickt, vertraue ihm) ... Und zum Schluss bitte ihn, Licht mit vielen sehr feinen Goldpartikelchen zu schicken, die Dich umhüllen und auf angenehme , leichte Weise anfüllen.

Wenn Du das Gefühl hast, es ist genug, bitte den Engel, das Licht (den Spot) auszuschalten ... bedanke Dich bei ihm ... und freue Dich des Lebens.

Das kannst Du so oft machen, wie Du möchtest (täglich aber nicht mehr als einmal, könnte sonst zuviel werden).

Diese Übung kannst Du auch machen, wenn Du Dich aus anderen Gründen reinigen willst.

Was möchtest Du wissen?