RC-Tief/ Hochpass mit zusätzlichem Widerstand berechnen?

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2 Antworten

Theoretisch verschieben die Widerstände R2 und R3, die Grenzfrequenz nicht. Und zwar wird bei der Berechung der Grenzfrequenz nur der Spannungsteiler berücksichtigt. Man stellt eine Übertragungsfunktion auf. Das ist der Quotient aus Ausgangsspannung zu Eingangsspannung. Da wir hier aber einen unbelasteten Spannungsteiler haben, spielen die Widerstände R2 und R3 keine Rolle.

Praktisch ist das aber anders. Denn irgendetwas wird ja an den Tiefpass bzw. Hochpass auch mal angeschlossen werden. In der Analogelektronik bemüht man sich ja immer, dass der Eingang möglichst hochohmig sind, um die vorangegangenen Ausgänge nicht unnötig zu belasten. Aber manchmal gibt es auch Bestrebungen solche Konstruktionen einigermassen störfest zu machen. Dann soll eben doch ein kleiner Signalstrom fliessen, der sich gegen das Rauschen abhebt und schon sind R2 oder R3 Teil eines frequenzabhängigen Netzwerkes und beeinflussen sehr wohl die Grenzfrequenz.

R2 oder R3 verschieben die Grenzfrequenz des Hochpass, da eine Eingangskapazität gegen Masse der Folgeschaltung berücksichtigt werden muß.  Wenn der Tiefpaß hinter den Hochpass geschaltet wird, bildet R3 mit C1 einen weiteren Hochpass, also verschiebt sich die Grenze für den 1. Hochpass.

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