Rasen mit Unkrautvlies abdecken?

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Unkrautflies ist Luftdurchlässig und Atmungsaktiv da gibt es keine Probleme wenn unter den Bäumen nichts wachsen soll . Ich streue nur Rasenschnitt drunter jedesmal so 10-15cm hoch der Verrottet und ist gleichzeitig dünger die paar Unkräuter die da wachsen sind schnell rausgezogen und gleichzeitig ist es für den Baum ein Wasserspeicher - kannst beides machen das mit dem Kies sieht bestimmt auch sehr gut aus Der Rasen erstickt darunter in beiden Fällen.

Ich denke dein Problem ist, dass der Rasen dort lichter ist oder gar nicht existiert.

Grund ist zum eine der Schatten des Baumes aber vor allem der Wasserbedarf des Baumes.

Es gibt Möglichkeiten bis zum Stamm Gras zu haben z.B. Schattenrasen aber ob dieser dann mit dem anderen Rasen passt sehe ich als problematisch an. Evt reicht auch nur ausreichende Bewässerung.

Dennoch ist deine Idee vom Grundsatz richtig. Bäume lieben es wenn man eine Baumscheibe anlegt, d.h. rund um den Stamm das Gras zu entfernen.

Unkrautvlies hingegen halte ich für nicht so geeignet. Dieses ist zwar Wasserdurchlässig aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch dass das Wasser schneller abfließt und an anderer Stelle versickert und der Baum weniger statt mehr Wasser bekommt.

Ich halte meine Bäume mit einer runden schicht aus Häcksel unkrautfrei und das speichert Wasser und verringert verdunstung. Außerdem kann der Rasen der bekanntlich sehr durstig sind dem Baum das Wasser nicht entziehen. Dies ist aber in einer Wies ungünstig weil das Häcksel selten dort bleibt wo man es hinlegt. Vögel Wind und andere Gründe sind schuld daran und gelangt dann das Häcksel in den Rasenmäher ist es problematisch.

Runde Kokusmatten sind ideal für den Zweck und erfüllen die gleichen Aufgaben wie Häcksel.

Unter dem Unkrautvlies geht alles Grüne kaputt. Auch der Rasen.

Aber kriegen die Bäume dann noch genug Wasser und Dünger?

Erwerbsbetriebe vernichten Grünzeug unter Bäumen mit Herbiziden. Liebhaber hacken unter Bäumen Baumscheiben frei. Mit Unkrautvlies arbeitet keiner von beiden.

Mietwohnung/ Grundstück auf dem Land - darf unser Hund aufs Grün?

Hallo wir sind aufs Land gezogen und haben eine Mietwohnung in einem 2-Parteien-Haus. Kurz nach Einzug haben wir unseren ersten Hund (Welpe) zu uns geholt. Für das Stubenrein-Kriegen haben wir natürlich die Grünflächen genutzt, die nah dran sind - also auf unserem Grundstück. Zur Erklärung: Um das Haus herum sind Kieswege/ Kieszufahrten, Sandweg zur Garage der anderen Mieter und einzelne Grünflächen: Eine größere Grünfläche mit Bäumen, ein Streifen der Kiesweg zu Sandzufahrt abtrennt, Grünstreifen der vor dem Nachbarzaun langläuft und Grünfläche vor der angrenzenden (!) Kuhweide. Die anderen Mieter bei uns haben einen großen Garten, den wir nicht mitbenutzen dürfen. Ist auch ok. Für uns war klar: Wege, Kies, fremder Garten ist Gassi tabu, aber die Grünflächen sollten ja möglich sein. Wir machen das ja auch immer weg - dafür gibt es ja die Beutel - und wir sind ja auch die Einzigen, die keinen Garten haben und angewiesen sind auf die Flächen, um auch ohne Leine mit dem Hund zu toben. Die anderen Mieter (die mit Garage und Privat-Garten) sind aber seit Tag 1 am Meckern. Ihnen gefällt es nicht, dass der Welpe, Junghund sich überhaupt löst. Wir haben ihm nun beigebracht nur noch auf dem Grün vor der Kuhwiese sein großes Geschäft zu errichten - und entfernen es im Anschluss wieder, aber auch dass ist ihnen nicht recht: Angeblich könne der Mann da nicht Rasen mähen, weil wir (absichtlich!) mal einen kleinen Haufen übersehen hätten. Nun zu meinen Fragen, abgesehen von Kulanz und Nachbarschaftlichem Frieden:

  • wären wir denn überhaupt verpflichtet auf den Grünstreifen des Privatgrundstücks Hundehäufchen zu entfernen, wenn es sich um Flächen handelt wo man eher nicht versehentlich reinstiefeln könnte? (Wir achten da ja auch drauf, allein schon für uns)
  • Bekannte lassen ihren Hund in ihren eigenen Garten machen und machen das dann mehrmals die Woche weg, also nicht immer sofort. Wir haben das am Anfang (nun machen wirs ja gleich weg) auch so gehalten: Wir waren ja Neulinge und es erschien uns Beutel-sparsamer und es ist auch einfacher den Kot zu entfernen, da er härter ist. Ist das asozial?

Wir haben das Gefühl die hatten von Tag 1 etwas gegen den Hund und keine Gespräche konnten irgendwas klären. Sie haben ihren großen Garten und keiner außer uns nutzt diese and.Flächen. Es besteht keine Gefahr irgendwo reinzustiefeln..und dennoch: Der Hund ist schuld das Männe nicht Rasenmähen kann und der Hund pinkelt den Rasen gelb und der Uringeruch würde in ihr Schlafzimmer ziehen (ähm ja und die Kuhweide direkt neben ihrem Fenster riecht nach Gänseblümchen oder wie?). Es handelt sich um einen einzelnen kleinen Hund, der vom Vermieter erlaubt wurde und ich frage mich: können Sie uns moralisch oder rechtlich zwingen, das Grundstück zu verlassen, obwhl wir froh sind, dass er endlich stubenrein ist und seinen Stammplatz gefunden hat? Wir sind auf dem Land. Die Chance in Mäusekadaver oder Pferdeäpfel zu treten ist weitaus größer als in den Kot von unserem Hund. LG C.

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