Raspberry: Was passiert, wenn GPIO-Pins angesprochen werden, aber nichts angeschlossen ist?

5 Antworten

Solange nichts angeschlossen ist, passiert auch nichts.

Bei GPIO-Pins darf man nicht zu viel Strom abverlangen (z. B. Kurzschluss, aber auch sonst zu niederohmige Lasten) und sie nicht über die Logikspannung (ich glaube +3.3 V gegenüber Masse) "ziehen", ansonsten riskiert man, den Prozessor zu beschädigen.

Die GPIO-Pins gehen nämlich (ziemlich) direkt an bestimmte Pads am ARM-Chip. Da ist nicht großartig was an Schutzschaltungen dazwischen.

Es passiert nichts. Ich würde empfehlen die GPIO-Ausgänge mit Optokopplern schützen. Hier ein Beispiel für so eine Schaltung: https://chaosdorf.de/wp-content/uploads/2013/03/chaosdoorschaufenster.png

Hier werden Treibertransistoren vom Typ BC337 verwendet. Jeder Transistor kann eine Last von max. 400mA schalten. Möchte man höhere Lasten schalten (z.B. Relais mit 12V Spulenspannung) muss man die Transistoren durch den Typ BC140 oder BC141 ersetzen. Diese können Lasten bis zu 1A schalten. Das ist nötig wegen dem hohen Einschaltstrom der Relaisspule. Wenn man Relais schaltet muss man zur Relaisspule eine Diode vom Typ 1N4148 in Sperrrichtung parallel schalten.

Wenn man jetzt bei den Lasten aus versehen mal einen Kurzschluss verursacht oder überlastet, werden nur die Treibertransistoren abrauchen. Der Raspberry Pi ist durch die Optokoppler geschützt.

Auch die GPIO-Eingänge sollte man mit Optokopplern schützen. Hier die Schaltung dazu: http://2.bp.blogspot.com/-PWdrqbSC9-4/UFoT_OleiTI/AAAAAAAAAIk/en-7TYZhPoo/s1600/GPIO-Input-Circuit2.gif

ungefähr das gleiche wie wenn du das licht einschaltest und keine birne in der lampe ist -nichts

am port liegen 5 volt spannung an, es kann aber kein strom fließen, weil der stromkreis nicht geschlossen ist.

lg, Anna

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am port liegen 5 volt spannung an

3.3 V sind es beim Rasberry Pi.

Ansonsten alles richtig.

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