Physikhausaufgaben: Welche Arbeit wurde verrichtet?

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4 Antworten

Also du kannst diese Aufgabe in drei Bereiche Unterteilen:

1)Der Jugne schiebt mit einer Kraft von 70 N eine Strecke 7 m

2)Der Junge schiebt mit einer Kraft von 30 N eine Strecke von 500 m

3)Der Junge hebt eine Kiste mit einer Kraft von Fg=m*g über eine Strecke von 4 m an.

Die gesamte Arbeit Wges = W1+W2+W3

Arbeit ist allgemein definiert als Kraft mal Weg.

W=F*s



Jetzt meinst du ja ich soll die Reibungsarbeit berechnen, wie soll das denn gehen?

Das habe ich nie gesagt, das war Gehilfling.

Du kannst hier die Reibungsarbeit gar nicht ausrechnen und brauchst sie ja auch nicht.

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Hier hast du es mal wieder mit typischem Physikerhumor zu tun. Erst gibts jede Menge Angaben zur Verwirrung, dann kommts auf Wortklauberei an und am Ende amüsiert sich der Physiker, euch aufs Glatteis geführt zu haben, weil man es sogar im Kopf rechnen kann.

Das steht nicht, welche Arbeit hat Peter insgesamt geleistet, sondern da steht „an der Kommode“. Es kommt also nur auf den Energiezuwachs der Kommode an. Die ganze Reibungsarbeit ist keine Arbeit an der Kommode, aber da komme ich gleich nochmal drauf zurück.

Die Arbeit an der Kommode ist W = ∆Epot = m * g * h
Das rechne ich im Kopf: 30 kg * 10 m/s^2 * 4 m = 1200 Nm = 1,2 kJ

An der Stelle könntest du genauso spitzfindig zurückschlagen, falls dein Lehrer das = benutzt.

Du könntest darauf bestehen, dass da ein > hin muss, selbst ein ≥ wäre falsch.
Begründung:
Auf der ersten Strecke schieben die Füße der Kommode direkt über den Boden. Dadurch entsteht Reibung, die zu einer lokalen Erwärmung der Füße führt. Das ist zwar nicht viel, aber es wäre messbar. Eine Zunahme der Temperatur an einigen Stellen der Truhe erhöht ihre innere Energie (thermische Energie). Jede Energiezunahme der Truhe, und dazu gehört die innere Energie, muss durch Arbeit an der Kommode aufgebracht werden. Daher kommt zwar nicht viel, aber doch ein kleines bischen von der Reibungsarbeit auf die 1,2 kJ drauf und daher ist das = nicht korrekt. 

Dann würde die Gleichung lauten:
W = ∆Epot + ∆U = 30 kg * 10 m/s^2 * 4 m + ∆U > 1,2 kJ

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Kommentar von Ahzmandius
20.02.2017, 21:07

Das würde ich aber nicht unterschreiben.

Ich denke da übersiehst du etwas.

Die 1,2 kJ sind selbstverständlich.

Die zwei Strecken von 7 m und 500 m sind keineswegs unbedeutend.

Denn die Kraft von 30 bzw. 70 N ist ja nicht die Kraft, die der Peter aufwendet, sondern die resultierende Gesamtkraft, die die kiste beschleunigt und somit die Kinetsiche Energie der Kiste erhöht.

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W=F*s

Arbeit ist Kraft mal Weg.

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Hubarbeit = m x g x h
Reibungsarbeit = F x s

Und dann summieren und fertig.

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Kommentar von RifatSari01
20.02.2017, 20:04

Kannst du mir vlt sagen welcher Buchstabe für was steht?

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Kommentar von Ahzmandius
20.02.2017, 20:15

Mit Reibungsarbeit hat es nichts zu tun. Auch komplett ohne Reibung, wäre die verrichtete Arbeit W(schieben)=F*s.

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Kommentar von Ahzmandius
20.02.2017, 20:17

Wenn du dir die Zeichnung genau anschaust, dann wirst du feststellen, dass die Kraft von 70 bzw. 30 N garnicht die Kraft ist, mit der der Junge drückt, sondern die resultierende Gesamtkraft:

Fres=Fschub-Freib

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