Phyikalische Evolution

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5 Antworten

Da liegt eigentlich ein Grundproblem vor, weil diese physikalische Evolution nicht erklärt werden kann, weil sie aufgrund unserer Kenntnisse hätte nicht stattfinden können.

Es ist nicht beantwortbar woher die nötige riesige Energiemenge gekommen ist und wie aus der Energie die Materie entstehen konnte. Denn nach dem physikalischen Gesetz besitz sie keine Stabilität, weil sie sofort wieder in der Antimaterie verschwinden würde.

Warum aber die Materie trotz dieses Widerspruchs entstehen konnte ist bis heute nicht erklärbar.

Dazu kommt noch, dass auch die These eines Urknalls nicht wirklich bewiesen ist. Sie ist eine reine Annahme und stützt sich auf die Hubble-Konstanze und auf die Galaxienflucht.

So wurde bei einem Vortrag in der Bayrischen Akademie der Wissenschaften darauf hingewiesen, dass es "zahlreiche Phänomene" gibt, die vorläufig nicht mit dem Bild eines solchen Urknalls in Einklang gebracht werden können.

Mit der Hubble-Konstante und der Galaxienflucht allein kann das nicht wirklich bewiesen werden.

Wir müssten uns z.B. im Mittelpunkt des Universums befinden, um wirklich eine exakte und unverfälschte Messung durchführen zu können. Nur besitzen wir diesen absoluten Fixpunkt nicht.

DarkSepia 17.06.2011, 13:55

Da liegt eigentlich ein Grundproblem vor, weil diese physikalische Evolution nicht erklärt werden kann, weil sie aufgrund unserer Kenntnisse hätte nicht stattfinden können.

Das ist erstens Off Topic und zweitens falsch.

Es ist nicht beantwortbar woher die nötige riesige Energiemenge gekommen ist und wie aus der Energie die Materie entstehen konnte.

Es ist eine Erklärungslücke unter vielen, wie in der Wissenschaft üblich. Aber ungeklärt ist etwas anderes, als unmöglich, oder unplausibel.

So wurde bei einem Vortrag in der Bayrischen Akademie der Wissenschaften darauf hingewiesen, dass es "zahlreiche Phänomene" gibt, die vorläufig nicht mit dem Bild eines solchen Urknalls in Einklang gebracht werden können.

Quelle bitte.

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Evolution insofern, als sich aus dynamischen Vorgängen die stabileren Zustände von Materie herauskristallisieren. Der Urknall ist in dem Sinne natürlich nur der Anfang einer Evolution, die man nicht auf eine Wissenschaft eingrenzen kann.

Der Begriff Evolution wird in der Wissenschaft, bzw. Populärwissenschaft sehr häufig verwendet. Zum Beispiel wird manchmal auch von der Evolution eines Planeten gesprochen. Gemeint ist damit (wenn es sich nicht um biologische Evolution handelt) die Veränderungen von einem FRühstadium bis zu einem späteren Stadium. Anders gesagt Entwicklung.

Betrachtet man die Zeit nach dem Urknall und versuch zu begreifen, wie die ersten Atome und Moleküle entstanden, so hat der Begriff "physikalische Evolution" durchaus seine Berechtigung.

Naja der Urknall allein nicht, sondern die Entstehung des Universums, der Sterne, Galaxien, Planeten usw.

Vor Darwin hatte man von der Natur eine sehr stark statische Vorstellung: Elefanten waren immer schon Elefanten gewesen, und zwar seit dem sie von Gott geschaffen wurden. Seit Darwin wissen wir, dass sie in einem langen evolutionären Prozess aus Vorgängerarten hervorgegangen sind. Sie sind also gewissermaßen geworden.

In der Physik hat ein ähnlicher Prozess stattgefunden. Nun wissen wir, dass unsere Sonne nicht ewig da war oder irgendwann einmal von Gott geschaffen wurde und seitdem unverändert ist, sondern dass auch diese Objekte über die Zeit Veränderungen unterlagen und unterliegen werden.

Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe Bücher, die von einer physikalischen Evolution sprechen, z. B.

  • Gerhard Schurz: Evolution in Natur und Kultur
  • Werner Ebeling: Physik der Selbstorganisation und Evolution

Die physikalische Evolution unterscheidet sich allerdings ganz erheblich von der biologischen Evolution. Sie beruht im Wesentlichen auf der Selbstorganisation. Es fehlt jedoch so etwas wie Informationsverarbeitung. Deshalb kann - anders als bei der biologischen Evolution - im Grunde kein Wissen aufgebaut werden. Es gibt dabei keine Möglichkeit, einen einmal erreichten Status (digital) in einem Speichermedium (z. B. den Genen) festzuhalten und ihn darauf aufbauend zu verändern.

Deshalb weigern sich einige, in diesem Zusammenhang von Evolution zu sprechen. Sie meinen, dies sei lediglich Entwicklung.

Einige Physiker wie z. B. Stephen Hawking sind im Übrigen der Meinung, dass es vielleicht gar keinen Urknall gegeben hat. Für sie hat sich das Universum anders entwickelt.

Der Begriff ist eindeutig schwachsinnig. Es gibt keine Evolution der Naturgesetze.

Deswegen gibt es auch keine gute Erklärung dazu. Würde mich mal interessieren, wo du den Blödsinn gelesen hast.

Badalpha 16.06.2011, 22:40

In einem Biologie Buch :/....also kann es kein Schwachsinn sein O.o

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gfuser9283 16.06.2011, 22:53
@Badalpha

Das kann sehr wohl Schwachsinn sein. Möglicherweise hat der Autor nicht kapiert was die Evolution oder der Urknall ist.

Scanne die Seite ein uns stelle sie online oder gib mal den Namen des Buches.

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