Pferd rastet beim aufsteigen aus?

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Das wirst du dir, wie das andere bisher auch, in kleinsten Schritten erarbeiten müssen. Es spielt keine Rolle, woher das Problem kommt, es ist JETZT da.

So würde ICH vorgehen:

Gehe mit ihm ohne Sattel auf den Reitplatz und führe ihn herum wie sonst auch. Dann übst du mit ihm das Herantreten an die Aufstiegshilfe. Führe ihn zig mal daran vorbei, dann bleibst du mit ihm daneben stehen. Wenn das klappt, steigst du selbst auf die Aufstiegshilfe, während er noch daneben steht. Loben, loben, loben, wenn er ruhig bleibt. Wird er unruhig: Dann wieder weg gehen und das ganze von vorn.

Wenn das klappt, dann machst du genau das gleiche, diesmal aber gesattelt. Übe so lange, bis er neben der Aufstieghilfe stehen bleiben kann. Und höre immer rechtzeitig auf, wenn du einen Schritt weiter gekommen bist, als am Tag zuvor!!! Das ist ganz wichtig!

Dann stellst du dich mit dem gesattelten Pferd neben die Aufstiegshilfe und steigst selbst auf die Aufstiegshilfe. Lobe ihn von oben, streichle ihn überall, mache noch keinen Versuch, aufzusteigen!

Wenn er das akzeptiert, dann hebe ein Bein an. Wird er dabei wieder unruhig, führe ihn eine Runde und gehe wieder zur Aufstiegshilfe zurück. Und das ganze von vorn. Kann er das angehobene Bein akzeptieren, stelle es in den Bügel. Und nimm es wieder raus. Und übe das zig mal.

Dann - wenn er dabei sehr, sehr entspannt ist - versuchst du aufzusteigen. NICHT losreiten. Nur aufsteigen und wieder runter. Auch das machst du mehrere Male. Ist er stehen geblieben? Dann loben und wieder nach Hause bringen!

Es könnte sein, dass er beim Aufsteigen mal einen üblen Unfall hatte und deshalb traumatisiert ist. Wenn du mit Leckerlis arbeitest, dann benutze die nicht als Bestechung, sondern als Belohnung, wenn er etwas besser gemacht hat als zuvor.

Mit einem Leckerli ablenken, das würde ich nicht.

Wenn du bei dem Muster bleibst, wird dir das Aufsteigen sicher gelingen. Aber sei darauf gefasst, dass es länger als zwei, drei Tage dauert. Die oben beschriebenen Übungen sind jede für sich ein Tagesprogramm!

Werde niemals böse, niemals ungeduldig oder ungehalten. Und: (auch wenn es blöd klingt!): Sage ihm vorher, dass du nun am Aufsteigen üben möchtest, damit es euch beiden leichter fällt.

Auch wenn er die Worte nicht versteht, sei dir sicher, dass er weiß, was du meinst.

Gestalte das mit der Aufstiegshilfe für ihn wie ein Spiel, baue es täglich in deine Übungen mit ein. Bald gehört es für ihn zum Alltag

Ach ja, und ich würde IMMER mit Aufstiegshilfe aufsteigen.

Viel Erfolg und schreib mal, wie ihr damit klar kommt.

Dankeschön, ich fange dann gleich heute damit an. :)

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Also, es hat sich wirklich um einiges gebessert. Am Mittwoch war zufällig gerade die Horsemanship Trainerin von einer neuen Einstellerin da, ich hatte das Glück das sie nach der Geplanten Stunde mit mir auch eine Einheit gemacht hat.
Sie hat unser Verhältnis am Boden ziemlich gelobt, so haben wir dann angefangen ihn an die Aufsteighilfe heranzuführen. Sie hat mir gezeigt wie ich das Wegspringen nach einer Zeit verhindere. Gestern hatte ich ihn so weit, dass wir ohne Probleme, erstmal aber nur am Knotenhalfter mit rope, einparken können und er halbwegs ruhig stehenbleibt.
Am Montag kommt die Trainerin nochmal (ich werde jetzt wohl regelmäßige Einheiten bei ihr, später auch von oben nehmen) dann möchte sie mir zeigen wie ich ihm Zeigen kann, dass er auch nicht wegspringen muss, sobald ich auf den Tritt steige.

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@xneedhelp

Na, das hört sich doch schon mal gut an! Lass dir mit dem Aufsteigen viel Zeit, dann wirst du sehen, dass du das Problem für alle Zeiten behoben hast!

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hallo,

ich würde es so machen, wie tangstedt schreibt.

eines möchte ich jedoch noch hinzusetzen: das pferd bestimmt das tempo, in dem die schritte aufeinander folgen können.

alles, was du brauchst ist zeit, geduld, ruhe.

erwarte nichts und du kannst alles erreichen.

Hast du es schon mit Tellington Touch probiert und die Umprogrammierung auf die andere Seite? Auch das Aufsteigen geübt - bzw. neu eingeübt.

Ich würde trotzdem noch andere Sättel probieren - vielleicht auch mal einen Lederbaumsattel oder baumlosen Sattel.

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