Pferd buckelt beim antraben

5 Antworten

Solche Fragen können via Internet nicht wirklich beantwortet werden! Jeder kann hier nur drauflosraten und über die zig verschiedenen Gründe spekulieren, die das Verhalten begründen können. 

Tu deinem Pferd einen gefallen und frag jemanden vor Ort. Lass einen manuellen Therapeuten das Pferd anschauen, ob es gesundheitliche Probleme hat. Unser Chiropraktiker kann auch ganz genau sagen, ob das Pferd mit einem passenden Sattel unterwegs ist oder nicht. 

Gleichzeitig holst du dir Hilfe vor Ort. Man muss SEHEN können, wann und was das Pferd macht, genauso wie man SEHEN muss, was der Reiter in dem entsprechenden Moment macht. Erst dann kann ein Fachmann (RL, anderer erfahrener Reiter) feststellen, woran das Problem konkret liegen könnte und dir weiterhelfen. 

Alles andere ist reine Kaffeesatzleserei und bringt weder dir noch dem Pferd etwas.

Ich käme bei Problemen nie auf die Idee, jemand anderes als meinen RL vor Ort zu fragen. 

Bei der Reiterei spielen so viele Kleinigkeiten zusammen, die sich nur sehr schwer komplett beschreiben lassen. Zudem besteht das Problem, dass man sich selber nicht sieht und von daher vielleicht auch manchen Fehler, den man macht, gar nicht bemerkt und insofern beschreiben kann. Und gerade dies kann essentiell wichtig sein, um genau dieses Problem zu beheben....

Danke für die ausführliche Antwort, ich werde das auf jeden Fall mal berücksichtigen und nochmal jemand der Ahnung hat zur Hilfe holen :) 

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Wenn der sattel passt ,das Pferd keine schmerzen hat und es das im Gelände wo es ihm "gefällt" nicht tut .... wird das wahrscheinlich an bockigkeit liegen.  Einfach mal ordentlich vorwärts reiten wenn sie das versucht. Machen bis jetzt alle reitlehrer so die ich kenne und es funktioniert ;)

Hattet ihr vielleicht bis vor Kurzem einen unpassenden Ausrüstungsgegenstand? (Sattel, Gurt mit ungünstigem Druckpunkt etc.) Es gibt manchmal sowas wie Erinnerungsschmerz. D.h. es tut nichts mehr weh aber eine bestimmte Aktion wird mit einem Schmerzimpuls verknüpft und muss erstmal wieder "neutralisiert" werden.

Noch ne Idee, ich möchte keinem zu Nahe treten, aber hat sich das Reitergewicht stark verändert oder hast Du selbst vielleicht irgendwo starke Blockaden? Ich z.B. bin aus solchen Gründen auch nicht unbedingt ein Fan von Barefoot und Co, meiner Erfahrung nach machen diese vermeintlich weichen und rückenfreundlichen Sättel die Sache bei Sitzfehlern oder Gleichgewichtsproblemen des Reiters noch schlimmer, da die Druckverteilung "unkontrollierter" ist. Und die haben wir ja leider nunmal fast alle :o)

Vielleicht auch einfach Rittigkeitsproblem und Ungehorsam.

Oder 400 andere Gründe, aber mit professioneller Hilfe wirst Du das auf jeden Fall herausfinden!

Was ich jetzt machen würde:

- Einen anderen Ostheopathen draufschauen lassen/ ggf. sogar mal durchröntgen, wenn doch ein Verdacht besteht

- anderen Sattler kommen lassen, jemanden der den Beruf wirklich GELERNT hat, trotzdem verschiedene Modelle mal drauflegen und probieren

- wenn es das DEFINITIV nicht ist: einen sehr erfahrenen Reiter, vielleicht sogar Bereiter oder deine(n) RL das Pferd reiten lassen. Ein guter Bereiter der schon viele verschiedene Pferde geritten ist sollte- falls es das ist- ein Rittigkeitsproblem relativ schnell erkennen und ein anderer Reiter macht selten die selben Sitzfehler wie man selbst, das Thema kenn ich auch sehr gut :o)

Danke! Ich werd jetzt erstmal Schritt für schritt abarbeiten was ihr lieben Leute mir noch geraten habt und dann hoffe ich das sich das Problem bald löst :)

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@dragonbones

Und mein gewicht hat sich nicht verändert ich Wiege immer so um die 55 kg und sie ist eine kräftige PRE stute. Bin allerdings nur die rb und die besitzerin wiegt schon bisschen mehr als ich.

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