Pad für Pferd kaufen ja oder nein passt mein Sattel dann noch ?

7 Antworten

Das kommt darauf an, was Du unter Deinen Sattel legen willst und warum.

Korrektur-Pads (Keilkissen und Co) machen nur Sinn, wenn es etwas zu korrigieren gibt und der Sattel ohne dieses Pad eben nicht passen würde.

Egal für welches System Du Dich entscheidest - es darf nie dazu führen, dass die Kammerweite beeinträchtigt wird und vor allem nicht dazu, dass Du am Ende viel zu weit weg vom Pferd sitzt.

Pads, die zum Beispiel bei Springpferden den Rücken entlasten sollen, sorgen im Prinzip ja nur dafür, dass der Sattel dadurch etwas höher kommt,  an der Passform ändert es meistens nichts.

Lammfellpads können bei sensiblen Pferden oder Pferden mit Rückenproblemen eine Lösung sein, dauerhaft tendieren Fachleute jedoch dazu ehr dünne, großflächigere Pads zu empfehlen, da die Auflagefläche bei den Lammfellpads geringer ausfällt, was den Druck weniger gut nach außen verteilt als größere Auflageflächen.

Sehr gut bewährt haben sich in jüngster Zeit die offenporigen Schaumpads (Contur Ultra Thinline)- sie nehmen viel Druck im Vergleich zu anderen Pads, obwohl sie sehr dünn sind.

Auch Gel-Pads und welche mit Memory-Foam bewähren sich ganz gut und ändern an der Passform eines Sattels nicht viel.

Negativ bewertet wird im Allgemeinen mittlerweile dieses Pads in Tennisschlägerform, weil durch sie der Druck auf die Schultern ehr größer wird.

Du meinst vermutlich ein Lammfellpad.

Nein, denn es macht den Sattel enger. Die meisten davon liegen zudem auf der Schabracke und nicht auf dem Pferderücken, wo Lammfell wenigstens Sinn macht.

Ein Sattler kostet etwa genauso viel wie ein vernünftiges Pad für unter den Sattel - dann hole bitte den Sattler, der dir deinen Sattel wieder anpasst.

Das kann sein. Es sei denn, das Pad ist das gleiche wie das, was du jetzt hast, nur in einer anderen Farbe.

Eine ähnliche Geschichte hatte ich, als mein Pferd seinen sündhaft teuren Maßsattel bekam. Es war/ist ein Wanderreitsattel, einem kleinen Westernsattel ohne Horn nicht  unähnlich. Der Sattler, der mir den Sattel gebaut hatte, sagte nur so nebenbei, schon im Gehen, dass da  eine normale englische Schabracke gut passen würde.
Neeee, wie sieht das denn aus? Das passt doch optisch nicht.  Ich kaufte mir also ein richtig schönes (teures) Westernpad und legte es unter den Sattel. Schick.

Von da an schwamm der Sattel auf dem Rücken des Pferdes wie Michael Phelps im Olympiabecken. Ich tobte. Ich hatte einen teuren Maßsattel, der hin  und herrutschte. Ich weiß noch, wie ich mitten im Gelände auf meinem rutschigen Sattel saß und den Sattler wutentbrannt anrief: "DER SATTEL PASST NICHT!"  "Doch, er passt," meinte er. Ich war aber kurz davor, den Sattel vom Pferderücken zu reißen, vom Trekker überfahren zu lassen und die Reste anzuzünden, so sauer war ich. 4000 Euro für so einen Mist ausgegeben.

Aber immerhin kam der Sattler dann noch mal, um nachzugucken, und er meinte, dass es an dem Westenpad läge. Wir legten dann eine Schabracke drunter, und siehe da, der Sattel lag, wie er liegen sollte. Was ich nicht bedacht hatte, war, dass der Sattel zwar oberflächlich gesehen, einem Western-Endurancesattel ähnelte, aber dass der Sattler ihn fast wie einen englische Sattel gepolstert hatte.
Der Sattel verträgt kein dickes Pad. Seitdem reite ich ihn mit Schabracken und alles ist ok. Und an den Anblick habe ich mich auch gewöhnt. Hauptsache, er schwimmt nicht mehr hin und her.

Das ist jetzt vier Jahre her und ich liebe meinen Sattel.

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Hiii

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