Multiple Choice beim studium, kennt sich jemand damit aus?

8 Antworten

Ich kenne Wettbewerbe mit Multiple-Choice (z.B. "Känguru der Mathematik"), wo es bei Fragen mit m Punkten und n Antwortmöglichkeiten m/n Punkte Abzug gibt, wenn man falsch antwortet. Wer dann überall bloß rät, kommt am Ende in etwa bei 0 Punkten raus. Im Studium habe ich Punktabzug für falsche Antworten aber noch nie erlebt.

Selbst wenn es Punktabzug für falsche Antworten gibt, lohnt es sich aber normalerweise zu raten, da man oft Antwortmöglichkeiten ausschließen kann, und dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, richtig zu liegen.

Meines Wissens nach darf es keine Minuspunkte geben.

Es können aber auch immer mehr als eine Antwort richtig sein und wenn du dann nur ein Kreuz statt zwei machst, ist die Frage falsch beantwortet und du bekommst keine Punkte. Außerdem kann es auch mehr als vier Antwortmöglichkeiten geben.

Und die Wahrscheinlichkeit bei vier Antworten je Frage ist ja für jede einzelne Frage bei 25%, wenn immer nur eine Antwort richtig ist. Mit wie viel Prozent besteht man die Prüfung? Mit 50% der Punkte. Nur durch Raten durch ein komplettes Studium zu kommen ist also relativ unwahrscheinlich.

Ich empfand Multiple Choice immer als schwieriger, da man keine Punkte für Begründungen bekam, sondern nur für richtig oder falsch. 

Danke für deine Antwort. Also mir persönlich fällt es irgendwie leichter, da ich oft Sachen weiß aber in dem Moment nicht dran denke oder teilweise Probleme beim ausformulieren habe. Und wenn ich die Antwort dann in den Aufgaben lese fällt mir fast immer sofort wieder ein was es war...

Hatte allerdings noch keine Klausur, deshalb kann ich es nicht ganz beurteilen. Da kommen ja wahrscheinlich hunderte von fragen dran oder? Wie viel Zeit hat man denn für so eine Frage im Schnitt? Also was schätzt du so aus Erfahrung? Eher mit durchlesen so 30 Sekunden oder ne Minute, vielleicht aber auch 3 Minuten?

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@Lalalmara

Es gibt viele Fragen, da kann man nicht einfach nur durch Lesen in seinem Gehirn die richtige Antwort rauszukramen. Bei mir im Studium gab es auch etliche Fragen, die man richtig komplex ausrechnen musste, um die Antwort herauszufinden, oder dafür z.B. was zeichnen musste, weil man sonst nicht darauf kommen konnte. Ich weiß ja nicht, was du studierst. Dementsprechend unterschiedlich war natürlich auch die Zeit für die Frage und die Menge an Fragen. Es gibt Multiple Choice Fragen, die musst du innerhalb von Sekunden aus dem FF beantworten, es gibt auch welche, da hast du lange Zeit, um eine Reihe von Berechnungen oder Ähnlichem zu machen.

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25% um eine Frage richtig zu beantworten und nun erweitere das ganze mal auf 50 oder gar 100 Fragen. 

Generell gab es bei meiner Uni die Regelung, dass bei puren Multiple Choice Prüfungen mindestens 60% der Punkte erreicht werden mussten, um mit einer 4.0 zu bestehen. Dabei gab es dann aber keine Minuspunkte für falsche Antworten, da statt 50% nun min. 60% der Punkte benötigt wurden, um zu bestehen.. 

Wenn aber dual choice Aufgaben in Prüfungen integriert wurden, d.h. es gab auch andere Prüfungsteile, dann gab es meistens für das setzen des richtigen Kreuzes +2 Punkte und - 2, wenn man etwas falsch angekreuzt hatte. Kein Kreuz zusetzen brachte hingegen weder + noch - Punkte. Insgesamt konnte der Aufgabenteil auch nicht negativ bewertet werden.

Darf ein Lehrer sowas und dann sagen das Ich Pech habe?

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Wie rechne ich diese Statistik aufgaben?

Ein Student, der keine Zeit hat, sich auf einen 20-Fragen-Multiple-Choice-Test vorzubereiten, beschließt, bei jeder Frage aufs Geratewohl zu raten. Dabei besitzt jede Frage fünf ¨ Antwortmöglichkeiten, von denen jeweils nur genau eine richtig ist. a) Welche Verteilung hat die Zufallsvariable, die die Anzahl der richtigen Antworten angibt? Wie viele Fragen wird der Student im Mittel richtig beantworten? b) Der Test gilt als bestanden, wenn zehn Fragen richtig beantwortet sind. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Student den Test besteht? Wo musste die Bestehens Grenze liegen, wenn die Chance des Studenten, die Klausur durch Raten zu bestehen, großer als 5% (50%) sein soll?

A habe ich verstanden aber Aufgabe B verstehe ich nicht. Lösung: b) Die Wahrscheinlichkeit, den Test zu bestehen: P(X ≥ 10) = 1−P(X < 10) = 1−P(X ≤ 9) = 1−FX(9|20; 0, 2) = 1−0, 9974 = 0, 0026. Die Wahrscheinlichkeit fur ¨ X ≤ 9 wird einer Tabelle entnommen. Die Grenze k, bei welcher die Wahrscheinlichkeit, die Klausur zu bestehen, mehr als 5% betr¨agt, berechnet sich wie folgt. P(X ≥ k) = 1 − P(X < k) > 0, 05. Umformung liefert: ⇐⇒ k = 7. Wenn die Chance der Studenten, die Klausur durch Raten zu bestehen, gr¨oßer als 5% sein soll, muss die Bestehensgrenze bei 7 richtigen Antworten liegen. Zusatz: P(X ≥ k) = 1 − P(X < k) > 0, 50. P(X < k) < 1 − 0, 5 ⇐⇒ k = 4. Die Grenze liegt bei k = 4. Wenn die Chance der Studenten, die Klausur durch Raten zu bestehen, gr¨oßer als 50 % sein soll, muss die Bestehensgrenze bei 4 richtigen Antworten liegen.

Kann mir das jemand erklären?

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