Motorrad mit falschen Kilometerstand gekauft was kann ich tun?

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4 Antworten

Oha, da hat dich wohl einer auf die Rolle genommen. Irgendwo musst du dich da aber auch mal selber an die Nase packen, denn diese Unterlagen lässt man sich zeigen, bevor man den Kaufvertrag unterschreibt. 

Wie dem auch sei, wäre jetzt wohl als Erstes der Kontakt zum Verkäufer angeraten. Konfrontiere ihn mit dem Vorwurf und frage mal nach, was er dir dazu sagen kann.

Darüber hinaus solltest du dir Gedanken machen, ob du den Verkäufer wegen Betruges anzeigen willst. Ob du diesen Schritt gehen willst, kannst du ja auch von der Reaktion des Verkäufers abhängig machen.

http://www.auto-service.de/werkstatt/ratgeber/75754-tachomanipulation-anzeichen-dafuer-kilometerstand-gedreht.html

Guten Abend,

der Link gibt Info über KM Auto Stand, was sicherlich auch auf Motorräder zutreffen kann.

Gibt es denn im Kaufvertrag die Aussage über den aktuellen KM Stand? Falls nicht vorhanden, dürftest Du schlechte Karten haben.

Vielleicht hilft eine nachträgliche Anfrage/Preisverhandlung darüber an den Verkäufer!? Falls keine Einigung zustande kommt, könnte es bedeuten, dass bewusst verringerte KM angegeben wurden.

Ob und wie Du zu Deinem Recht kommen kannst, bleibt mir allerdings verborgen.

Gerade bei einem Motorrad ist der km Stand nicht so wichtig wie bei einem Auto. 

Wenn der km Stand nirgends angegeben war, wird es schwer fallen dem Verkäufer hier Unredlichkeit zu unterstellen, denn was hätte er davon den km Stand zu manipulieren wenn er doch dann gar nicht damit wirbt.

Ich finde die Differenz ist auch mit 2.500 km nicht besonders hoch, sie könnte außerdem auch andere Gründe (neuer Tacho, der TÜV Bericht Ersteller hat sich verschaut oder verschrieben etc.) haben.

Wenn es keine Einigung gibt, bliebe dir nur der Klagsweg. Dabei müsstest du beweisen, dass der Verkäufer dich getäuscht hat (das wird schwer, weil er ja nicht mit dem km Stand geworben hat) und darüber hinaus dass dir daraus ein Schaden entstanden ist. Das würde wohl im Ernstfall nur mit einem Gutachten möglich sein.

Ein ziemlich teurer Rechtsstreit mit ungewissem Ausgang (der Verkäufer haftet grundsätzlich natürlich schon, selbst wenn er es selbst gar nicht gewusst hat).

Im Endeffekt wird es sich wohl nicht lohnen dieses Risiko einzugehen, du schreibst zwar keinen Preis, aber da wird es nicht um so einen Riesenbetrag gehen oder?

Das Ding hatte vor 3 Jahren schon 2500km mehr drauf. Und ist dann noch 3 Jahre gefahren worden. Na, klingelt es da bei dir?

Und die Laufleistung finde ich bei einem Motorrad noch wichtiger als beim Auto, da die Lebenserwartung eines Motorrads geringer als die eines Autos ist.

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Zunächst einmal: Strafanzeige bei der Polizei erstatten. Gott sei dank sind Verbrecher oft auch noch dämlich.

Aus dem Vertrag kommst du wegen arglistiger Täuschung raus. Du kannst aber auch eine Preisminderung durchsetzen - deine Entscheidung. Ober der Verkäufer allerdings zahlungsfähig ist, wäre noch zu überprüfen.

Die ganze Welt besteht ja nur aus Verbrechern! Man wo kommst du denn her?

Warum sollte er den km Stand manipulieren, wenn er dann gar nicht damit wirbt? Und dann von 24.000 auf 21.500, der helle Wahnsinn, noch dazu bei einem Motorrad!

Ich würde an deiner Stelle mal nachdenken ob sich nicht jemand beim TÜV Bericht verlesen oder verschrieben haben könnte, ein neuer Tacho drinnen ist, oder oder oder .... bevor ich dann die ganze Welt für dämlich halte!

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@suntimes

Warum sollte er den km Stand manipulieren, wenn er dann gar nicht damit wirbt?

Um einen höheren Preis erzielen zu können als mit dem nicht manipulierten km-Stand.

Und dann von 24.000 auf 21.500

Die 24.000 wurden in einem TÜV-Bericht von 2013 aufgeführt. Ob das Motorrad anschließend gar nicht mehr oder noch 100.000 Kilometer bewegt wurde, kann man nicht wissen. Wissen kann man lediglich, dass der km-Stand manipuliert wurde.

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