Motivationsschreiben für ein freiwilliges soziales Jahr?

2 Antworten

In das Motivationsschreiben gehören Gründe dafür, warum du das FSJ machen willst - ist ja klar. Du kannst auch deine früheren Erfahrungen in bestimmten Bereichen mit einfließen lassen.

Da du nach einem Beispiel gefragt hast, ist hier mein Motivationsschreiben (ich hab mal Ortsangaben etc. rausgelassen...). Wegen dem Motivationsschreiben musst du dir aber nicht so groß Sorgen machen wie bei einer Berwerbung - im FSJ läuft das alles lockerer ;-)


Ich werde im Sommer diesen Jahres die Schule mit dem Abitur abschließen und möchte mich daher um einen FSJ-Platz im schulischen oder kirchlichen Bereich bewerben.

Vor Antritt meines Studiums, das ich im Anschluss an das freiwillige soziale Jahr absolvieren möchte, würde ich gerne etwas lebenspraktische und eher praxisorientierte Erfahrung sammeln, ohne dabei eine Ausbildung zu beginnen. Das freiwillige soziale Jahr erscheint mir daher als optimale Möglichkeit, Fähigkeiten, die ich in der Schule oder in meiner Freizeit erworben habe, praktisch anzuwenden und zu vertiefen. Im Internet stieß ich bei Recherchen zum freiwilligen sozialen Jahr auf Ihre Website und war vor allem von Ihrem vielfältigen Angebot an Stellen begeistert.

Besonders das freiwillige soziale Jahr im kulturellen Bereich spricht mich sehr an, da ich immer viel Freude an kreativen Arbeiten hatte. So beschäftige ich mich in meiner Freizeit beispielsweise mit dem Schreiben von Geschichten und nehme an der Theater-AG meiner Schule teil. Viele dieser kreativen Arbeiten beschränkten sich allerdings nur auf die Arbeit an sich. So bin ich seit ca. 8 Jahren im Jugendchor „Die Lerchen“ meiner Kirchengemeinde aktiv. Seit ungefähr 4 Jahren arbeiten wir mit dem Verein der verwaisten Eltern zusammen. Dabei entstanden eine CD mit Texten und Liedern zum Tod und Sterben von Kindern sowie ein Musik- und Tanztheater mit dem Titel „Siris Reise oder Wo ist der Weg zur Ewigkeit?“ mit dem wir auch auf den letzten beiden Kirchentagen in Bremen und München vertreten waren. Die Organisation dieser Projekte wurde dabei allerdings vollkommen vom Verein der verwaisten Eltern und Mitarbeitern der Gemeinde übernommen. Mich würde jedoch auch interessieren, was alles im Hinblick auf die Organisation nötig ist, um ein Projekt tatsächlich umsetzen zu können. Die Erfahrungen, die ich bisher mit der Organisation von Angeboten hatte, empfand ich als sehr spannend und interessant. So bin ich seit einigen Jahren für das Freizeitangebot der jährlichen Väter-Kinder-Zeltlager einer sozialen Einrichtung verantwortlich. Dieses Angebot richtet sich an Väter mit Kindern im Alter von 0 bis ca. 12 Jahren. Höhepunkt ist eine Schatzsuche mit entsprechender Geschichte, die seit einigen Jahren von mir organisiert wird. Dies war jedoch überwiegend Einzelarbeit und so hoffe ich, während des freiwilligen sozialen Jahres auch Teamarbeit über einen längeren Zeitraum und gemeinsames Arbeiten an Angeboten und Projekten kennen zu lernen.

Aufgrund der Erfahrungen, die ich bisher im Chor und auch während der Kirchentage gesammelt habe, würde ich mich gerne in diesem Bereich, beispielsweise einer Gemeinde engagieren. Ich könnte mir jedoch auch eine Tätigkeit im schulischen Bereich vorstellen, da ich im Anschluss an das freiwillige soziale Jahr auf Lehramt studieren möchte und so bereits wertvolle Erfahrungen machen könnte. Alternativ könnte ich mir auch Jugendarbeit oder Arbeit mit jungen Erwachsenen gut vorstellen.

dankeschön (:

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@cheyenne108

kein Problem.

Ist natürlich sehr individuell... keine Ahnung wie hilfreich das wirklich ist, aber vielleicht reicht dir da ja ein Einblick...

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Warum du überhaupt ein FSJ machen willst und warum es speziell dort stattfinden soll. Lass dir jeweils ein paar Gründe einfallen und erkläre die. Dann ist die geforderte Seite schnell voll.

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