Mikrowellen gegen Unkraut - Wie könnte man eine handliche, mobile Anlage bauen?

10 Antworten

ich denke mit der leistung einer normalen haushaltsmikrowelle wirst du nicht zu rande kommen. da kannst du dann ein feld von sagen wir mal 50 x 50 cm also 0,25 m² "bestrahlen" wirst aber warten müssen, bis das unkraut auch "gar" ist. gehen wir mal von "Nur" 10 sekunden aus, dann würde z.B. die bearbeitung von 100 m² fläche alleine für die bestrahlzeit schon mal ne gute stunde dauern.

rechnet man den energieeinsatz mit, dann ist die thermische variante wohl doch DEUTLICH umweltfreundlicher.

lg, Anna

Zumal die thermische Variante auch mit Methan aus Biosgasanlagen, Biosgas selbst oder (bio)Ethanol möglich ist - so rein prinzipiell.

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Der 'Gasbrenner' ist doch 'naturfreundlich', man muß halt nur auf Biosgas oder Methan aus Biosgasanlagen, Wasserstoff (reg. Strom vorausgesetzt) oder Bioethanol zurückgreifen.

Und für Beete bleibt die mechanische Bearbeitung das Optimum, zumal die Biomasse dabei vor Ort bleibt.

Das würde wahrscheinlich ganz schön lange dauern.

Leg doch mal, nur so zum Test, ein bischen Unkraut in die Mikro und schau was passiert.

Ja, aber ich weiss nicht genau, ob wirklich die gesamte Magnetronleistung in den Kochraum geht, oder ob die MW; gebündelt, schneller und stärker wäre. Zudem: Es reicht ja, die Pflanze irreparabel zu schädigen, so dass sie eingeht. Dazu reichen eventuell zwei Sekunden.

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Eine alte Weisheit sagt, "da wo Unkraut wächst, wächst auch etwas anderes gut".

Die supergeniale Erfindung zur Unkrauteindämmung sind Hacken in verschiedenen Formen und Ausführungen, das Problem ist nur, dass viele Leute keine Lust zum Unkrautjäten haben. Als Rentner 73+ habe ich Zeit für die Gartenpflege, ich habe einen Nutzgarten mit ca. 2.400 qm, den kann man jederzeit anschauen auch ohne Einsatz von Mikrowellen ist mein Garten vorzeigbar.

Früher haben wir noch unsere Weinberge unkrautfrei gehalten, dieser Blödsinn wäre heute zu teuer, es wird ab und zu mal gemulcht und unter den Rebstöcken wird chemisch gejätet, was nach meiner Meinung nach auch überflüssig ist. Heute gibt es Superanbaugeräte für die mechanische Unkrautbeseitigung, man muss es eben tun.

Im Zeitalter der "Schottergärten" ist Unkraut fast kein Thema mehr, es wird notfalls alles betoniert oder mit Betonsteinen, Unkrautvlies, Splitt und Schottersteinen abgedeckt, Gartenarbeit ist out, dafür ist das Bienensterben in.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Wir haben steillagenweinbau mit Terrassen da geht selbst mulchen schlecht wir haben nur Glyphosat als Möglichkeit.

Und ihre erste aussage stimmt nicht ganz. Die meisten Unkräuter sind Zeiger- und Pionierpflanzen sie weisen darauf hin das etwas im Boden nicht stimmt. Bringt man den Boden dann in Ordnung sind die Unkräuter schwups verschwunden, ist aber leider nicht so einfach wie es sich anhört.

z.B. Brennnesseln, melden und Löwenzahn wächst da wo viel Stickstoff ist.

anderes wächst bei z.B. viel kalk, wenig kalk, Verdichtung usw.

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@Michael300272

Mein Vater hatte auch Steillagenweinberge, die haben wir in den 1960-ern alle ohne Glyphosat bearbeitet, am Ostermontag wurde mit dem Hacken begonnen und das ganze Jahr durch wurde mit der Felghaue das Unkraut niedergehalten.

Ein wenig konnte man mit Kalkstickstoff das Unkraut verätzen, das war es aber auch.

Heute ist das alles zu aufwändig und man ist ja mit der Spritzerei schneller und bequemer dabei, das mit dem Glyphosat dürfte auch bald vorbei sein, dann kann man die Terassenweinberge eben auch abhaken.

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@mrlilienweg

Ja ist leider wirklich so

man darf heutzutage im Weinberg eigentlich garnicht den Stundelohn ausrechnen das ist so viel Aufwand und dann noch alles Hacken das kann man echt nicht bringen un der Steillagenzuschlag haut da au net viel raus.

Mir reicht es schon immer die Schosserrüben rauszuhacken 😂

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Nach wie vor gibt es noch keine supergeniale Erfindung gegen Unkraut:

Als ich in den 1990er Jahren noch einen Garten hatte (1000 qm²) hab ich auch mit vielen Sachen rumexperimentiert. Umgebaute Mikrowele, Chemiekeulen , selbst mit Hochspannung im Erdreich hab ich Experimentiert. Die einzigste Lösung die wirklich fruchtete waren Gammastrahlen ( Aufpassen ,sehr gefährlich) . Selbst Mikrowellen Strahlung hat dem Unkraut nicht angetan. Man muss das Unkraut direkt so schädigen das es keine Chance hat überhaupt Nachzuwachsen. Ich hatte dies mit Mäßigen Erfolg mit einer Chemiekeule (davor) erreicht die sich Unkraut EX nannte. Damals war dieses Chemische Zeug im Baumarkt zu haben und wenn es sehr Trocken gelagert wurde war das Granuat leicht Bläulich. Zusammen mit Zucker im gewissen Mischungsverhältnis hab ich das seinerzeit für das Basteln von kleinen Bomben auch gebraucht. Aber das istein anderes Thema (grins).

Kurzum Unkraut ist so eine verdammte Sache die man im Garten nicht so einfach loswird. Da bleibt einem nur die Wahl auf die Knie runter mit dir und rupfen !

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ja, ich kenne Unkrautex aus meiner wilden Jugendzeit, wir haben das mit rotem Phosphor gemischt und stossempfindliche Granaten gebaut, mit schönen und auch schlimmen Folgen ... Natriumchlorat war damals in jeder Drogerie kiloweise zu kaufen, Phosphor kriegte man billig in der Apotheke. Aber ganz ehrlich: Du hast das wirklich schon mit der MW ausprobiert? Alle Achtung, dann hast Du echt Erfindertalent!

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