mein hund kommt mir traurig vor.. zweithund anschaffen?

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8 Antworten

Nein !!!Zwei Hunde bedeuten mehr Arbeit und Du wirst in Zukunft weniger Zeit haben. Mit zwei Hunden muß man dennoch raus. Wenn der Zweithund ein Welpe sein sollte, wird es in den ersten Monaten mehr als doppelt so viel Arbeit und der muß am Anfang alle 2 Stunden raus, kann auch nicht so weit laufen wie ein erwachsener Hund - d. h. evt. doppelt rausgehen etc. Bei der Erziehung kann es sein, daß Du Glück hast und weniger Arbeit hast, weil Welpe sich viel von Hündin abschaut. Evt. hast Du aber auch mehr Arbeit, weil Hündin sich Blödsinn vom Welpe abschaut.

Es ist auch nicht sichergestellt, daß Deine Hündin den neuen Hund mag - egal, ob Welpe oder erwachsener Hund - und was machst Du dann?

Ich weiß nicht in wiefern Behinderte bei Dir leben - aber 2 Hunde können sehr anstrengend sein - teilweise nicht nur doppelt so viel sondern drei- oder viermal so viel wie jetzt. Man muß evt. auch eingreifen, wenn beide Blödsinn bauen - ist das trotz Behinderung möglich?

Außerdem hängt die Maus an Dir - ein Spielgefährte bringt sie davon nicht ab.

Ich würde folgendes machen:

  1. Beim Tierarzt prüfen, ob sie gesund ist. Oft wirken Hunde "traurig" dabei sind sie krank. Hunde leiden still, zeigen es oftmals nicht. Daher das unbedingt prüfen lassen.

  2. Such Dir Leute mit Hunden - evt. übers Internet (Hundeforum) oder auch über Aushänge beim Tierarzt, Futterladen etc. Vielleicht findest Du jemanden mit einem Hund, der sich gut mit Deiner versteht - vielleicht sogar mehrere. Dann kannst Du mit denen ab und an spazieren gehen. Mit viel Glück, findest Du auch jemanden, der Deinen Hund hier und da mal nimmt.

  3. Suche einen Hundesitter, der mehr Zeit hat, sich mehr mit der Maus beschäftigt.

Hunde wirken auch traurig, weil sie merken, daß der Rudelführer weniger Zeit hat, gestreßt ist oder ähnliches.

Zwei Hunde können was tolles sein. Ich habe zwei Hunde. Eine alte Hündin und einen Junghund. Ich hatte das Glück, daß mein Junghund sich unheimlich an meiner Hündin orientiert hat und meine Hündin dies auch zulies, obwohl sie Welpen nicht mag und auch mit vielen anderen Hunden Probleme hat. Meine Hündin ist allerdings um die 10-12 Jahre, sehr ruhig. D. h. sie hat sich keinen Blödsinn von ihm abgeschaut. Wir haben uns nur einen Zweithund geholt, weil wir diesen schon wollten bevor ich meine Hündin bekommen habe (Nothund - sollte eigentlich nur für 2 Tage bleiben - ich gebe sie aber niiiieee wieder her). Wir wußten, daß wenn es richtig dumm läuft, ich die ersten Wochen 24 Stunden immer bei den Zwei sein muß, falls sie ihn nicht akzeptiert hätte. Und mir ist klar, daß ich irgendwann doppelt spazieren gehen muß - denn mein Junghund braucht immer mehr Auslauf, meine alte Dame immer weniger. Bei uns geht es zeitlich.

Bei Dir ist vorallem die Zeit ein Problem und somit solltest Du auf keinen Fall einen Zweithund holen.

Wenn du das Gefühl hast für einen Hund schon keine Zeit zu haben wie willst du dann für einen zweiten Hund zeit haben? Was bedeutet den dein Hund kommt dir traurig vor? Wenn er nicht mehr so agil ist wie früher kann es sein das es am essen liegen kann. Oder er wird einfach älter. Hunde passen sich ihren Umfeld an. Wenn ihr also eher zu den Ruhigen Typen gehört wird euer Hund auch ruhiger werden. Wenn du dir sicher sein willst solltest du mal zum Tierarzt gehen. Oder mehr mit deinen Hund machen!

Du bist das "Rudel" für deine Hündin und somit wohl auch Rudelchef. Das beinhaltet auch einiges an Verantwortung. Ich habe auch einen G.-Retriever der meine Familie und mich ganz schön auf Trab hält. U.a. sind G..-Retriever sehr anhängliche Hunde die gefordert werden wollen. Eine Stunde am Tag kannst du getrost knicken, das ist völlig unzureichend für so einen Hund. Hast Du nicht die Möglichkeit, einen Hundesitter (Schüler) zu aktivieren? Ein Zweithund ist nicht immer die beste Lösung.Hast Du schon mal prüfen lassen, ob Deine Hündin vielleicht krank ist? Hat sie mal Junge gehabt? Ich habe mal gehört, dass Hündinen wenigstens einen Wurf im Leben gehabt haben sollen - vielleicht hängt es ja damit zusammen.

Das eine Hündin einmal im Leben geworfen haben muss ist totaler Schwachsinn, eine veraltete Binsenweisheit.Vor allem, wenn man sich nicht mit dem züchten auskennt, die Hündin keine Zuchtzulassung hat, endet man einfach nur als Vermehrer. Es gibt doch schon genug Hunde im Tierheim. Verbreite doch sowas bitte nicht, wenn du dich nicht informiert hast.

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@Kaendesha1988

Ist wirklich Blödsinn. Meine frühere Hündin wurde 14,5 Jahre alt, war glücklich (was man so als glücklich beim Hund nennen kann) und hatte nie Welpen. Hunde sind oft matt weil sie krank sind oder weil das Wetter zu warm ist oder sonstiges - oft wird das als Traurigkeit ausgelegt. Meine Hündin war auch schon "traurig" - war eine Nierenentzündung !

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gib, mal nichts auf hoerensagen -kein hund muss gedeckt werden -absoluter schwachsinn!

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Also es kommt drauf an. Wenn dein Hund scnell eifersüchtig ist und deine ungeteielte Aufmerksamkeit möchte, dann wäre ein zweiter Hund nicht gerade sinnvoll. Die Zeit sollte aber kein Problem sein, da der Zeitaufwand, sich nicht gerade großartig Verändert. Das einzige was höher wird sind die Kosten. Ein Hund, der zum Rudel gehört, ist immer was anderes, als ein Hund von der Straße. Wenn du glaubst, dass dein Hund sich über ein Rudel mitglied freuen würde, wieso nicht? Der Zweithund, kann dich zwar nicht ersetzen, kann aber doch ganz nett für deinen Hund sein. Natürlich kann auch doppelter blödsinn angestellt werden. Allerdings wäre es nicht möglich eine Welpen zu kaufen, da du dafür den ganzen Tag zu Hause sein solltest. Wenn würde ich mal im Tierheim vorbei schauen.

wenn du fuer einen hund zu wenig zeit hast -dann fuer 2 erst recht.mach das nicht.!

schau wie du deine tag so gestaltest, dass dein hund schoen erlebnisse mit dir hat -speile, ausfluege...das wird den hund besser gerecht... sie muss trotz wohngemeinschaft gekuschelt, beschaeftigt und geforedert werden...

Aus medizinischer Sicht ist alles abgeklärt? Also, dass sie nicht traurig schaut, weil sie evtl krank ist? Je nach dem wie fit dein Hund ist, kann ein Zweithund eine schöne Sache sein, wenn dein Hund aber nicht mehr ganz auf dem Damm ist, kann das auch Stress bedeuten. Wenn alles abgeklärt ist und sich dein Hund gut mit dem neuen Mitbewohner versteht, dann spricht nichts dagegen.

doch die Zeit! Wenn man schon zu wenig Zeit für den Ersthund hat wie geht das dann mit zwei Hunden? Vor allem gibt es weit aus mehr als nur - ob sich der Hund mit den Mitbewohnern versteht. Was ist mit dem Ersthund? Nicht jeder Hund versteht sich mit jedem Hund. Man darf nicht davon ausgehen, daß das immer gut geht.

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@shark1940

Mit dem Mitbewohner meinte ich den neuen Hund. Ich ging einfach mal davon aus, dass der Hund bei der Arbeit dabei ist (hört sich ja so an). Wenn der Erst-Hund integriert ist, wird das der zweite auch werden (wenn alles gut läuft). Ich habe jetzt nicht herrausgehört, dass der Ersthund vernachlässigt wurde oder in Zukunft vernachlässigt wird. Einfach nur, dass man weniger Zeit hat (und das hat erstmal noch nichts zu sagen, man weiß ja nicht wie lange).

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nein. du hast schon zu wenig zeit für einen hund. und es ist normal, daß hunde, wenn sie richtig erwachsen werden, auch ruhiger werden. traurigkeit ist ein menschlichers gefühl, da projezierst du sicher irgendwas auf deinen hund.

Hallo, wenn diee beiden Hunde sich verstehen ja... Aber stell dir vor die beiden vertragen sich nich, was machst du denn dann?

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