Mein Hund frisst kein Trockenfutter!Hilfe

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es ist ja toll, dass Du so konsequent bist - in der normalen Erziehung das Beste.

Aber beim Futter in diesem Fall sehen ich das anders.

Vielleicht ist Dein Mops instinktsicher und merkt, dass ihm das Fertigfutter nicht gut tut.

Die meisten Fertigfutter haben extrem viel Getreide drin - und ein Hund braucht kein Getreide, im Gegenteil es ist sogar schlecht für den Hund. Viele bekommen davon Allergien oder werden anders krank.

Ein Hund ist ein Fleischfresser und sollte somit auch ein Futter bekommen, das hautsächlich aus Fleisch besteht - mit etwas Gemüse/Obst/Kräuter und Ölen - mehr muß und sollte in einem Hundefutter nicht drin sein.

Des weiteren ist Trockenfutter das Unnatürlichste was es gibt, denn der Wolf hat auch nicht das Fleisch erst trocknen lassen und Wasser entzogen bevor er es gefressen hat.

Am besten wäre, Du barst ihn (Rohfütterung mit Gemüse und Obst). Wenn Du das nicht willst oder kannst, dann gebe ihm Naßfutter (ist verträglicher u. gesünder) - aber achte darauf, dass es vor allem aus Fleisch besteht - ohen Getreide. Also z. B. Anifit, Hermanns oder von Rinti das Sensitiv (aber nur das Sensitiv - alle anderen haben Getreide drin). Wenn es unbedingt Trockenfutter sein soll, dann gib ihm Orijen, Wolfsblut oder Platinum - sind alle ohne Getreide.

Getreide wird in Futter gerne rein gemacht - weil es ein billiger Füllstoff ist und somit kann das Futter günstiger angeboten werden oder es kann mehr verdient werden wie z. B. bei Royal Canin.

Wenn Du Dich fürs barfen interessierst - siehe www.barfers.de.

Ich kann auch nur das noch schreiben, was taigafee geschrieben hat - ich wäre froh gewesen, wenn mein vorheriger Hund gegen das Futter sich gestreubt hätte. Er hat es aber leider gefressen und hat sehr viele Allergien bekommen, hatte auch Darmprobleme etc.

Meine jetzigen Hunde werden gebarft - sind kerngesund und das nicht nur, weil sie so aussehen und sich so benehmen - sondern laut Blutwerten (großes Blutbild mit allen Werten).

Krankheiten etc.

Sollte Dein Hund auch kein gesundes Futter mögen, dann hat er evt. Magen-/Darmprobleme. Das habe ich mal bei einem Hund einer Bekannten erlebt - man dachte sie sei stur. Als sie dann bei mir ihm Urlaub war gab ich ihr Okoubaka (homoöpatisches Mittel für Magen-/Darm) und seither frißt sie wie blöd.

Oder es stimmt was mit den Zähnen/Rachen etc. nicht - auch das führt oft dazu das Hunde schlechte Esser sind.

Und wenn wirklich alles ausgeschlossen wurde (gesundheitlich) und Du gesundes Futter gibst u. Mopsi will immer noch nicht essen - dann ist es wirklich nur Sturheit und dann gebe ich Dir mit der Methode Recht - aber nur dann !!!

Warum kannst Du Dir nicht vorstellen, dass es ihm gar nicht schmeckt? Nur weil er dann ab und an doch was frißt? Na ja, wenn er nicht verhungern will, dann muß er ja was essen - auch wenn es ihm nicht schmeckt oder er es nicht verträgt oder ihm irgendwas im Maul weh tut - da er ja nicht verhungern will. Er frißt dann halt nur soviel wie wirklich sein muß um nicht umzufallen.

Was würdest Du an seiner Stelle tun, wenn Du trocken Brot vorgesetzt bekommst und Du magst es nicht oder verträgst es nicht? Du würdest auch nur soviel essen wie unbedingt nötig ist.

LG

Hallo Shark,

man, das sind ja super Infos.Darf ich Dich mal fragen wie hast Du das Okoubaka dosiert? Und wie lange hast Du es gegeben?

Man, das ist genau das was ich suche.

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@sophia40

Ich lese da was von D3 Globulis und D6 Tabletten.

Hüüülllfffeee bitte :-)) :-))

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@sophia40

In der Homöopathie gilt: Was für den Einen (Hund) gut ist, muss nicht zwangsläufig auch bei dem Anderen (Hund) wirken

Gerade in der Homöopathie ist es wichtig, wenn man das richtige Mittel finden will, genau zu unterscheiden. Da kann es einen Unterschied machen, ob der Hund morgens oder abends Verdauungsprobleme hat - und schon hat man 2 unterschiedliche Mittel zur Auswahl.

Also, nicht einfach mal irgendwas homöopathisches reinschmeißen nach dem Motto: "Wenn es nicht hilft, schadet es auch nicht". Das ist der falsche Ansatz.

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@sophia40

Wenn man nichts falsch machen will, dann nimmt man in der Homoöpathie D2 oder D3 (egal) und gibt 1 Tablette oder 5 Globolis. Ich finde halt Globolis besser, denn die kann man einfach in die Lefzen stecken. Wenn man viele verschiedene Präperate geben muß, finde ich Tabletten einfacher.

Wenn Hundi oder auch der Mensch akute Probleme hat, dann kann man das zweistündlich geben und nach 1 Tag auf 3x täglich und nach ein paar Tagen auf 2x täglich.

Bei Beschwerden, die nicht akut sind - 2x täglich.

Diese Dosierung und Potenz kann man so lange geben wie man will. Nach 1 Jahr sollte man für 2-3 Monate aussetzen, damit es die Wirkung nicht verliert.

Im Normalfall (also bei der Hündin) habe ich es 2-3 Wochen gegeben. Wäre sie danach aber wieder zurück gefallen in das "Nicht-Essen" hätte ich es 2-3 Monate gegeben - war aber nicht nötig.

Da ich selbst lange Jahre Magen-/Darmproblemen hatte, habe ich Ok. 1 Jahr durchgehend genommen. Nach ca. 6-7 Monaten fingen die Probleme wieder an und ich nahm nochmals ein Jahr Ok. danach habe ich nie wieder solche Probleme gehabt und das ist jetzt sicher 8 Jahre her. Ärzte wußten nicht warum ich diese Probleme hatte!

Ok. ist auch gut bei leichten Vergiftungen oder bei zum Abbau von z. B. Antibiotheka.

Ich selbst nehme nur noch die Potenz D30 bzw. C30 - je nachdem für was. Aber hier kann eine Überdosierung stattfinden .- daher empfehle ich immer D2 oder D3 - dann kann nichts passieren.

LG

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@Dusty44

Dusty:

ich gebe Dir recht, dass es verschiedene Mittel gibt und das es besser ist genau zu wissen für was man was nimmt.

Aber bei den Potenzen D2/D3 kann man bei Okoubaka wirklich nichts falsch machen.

Das einzigste was passieren kann - es hilft nicht, denn schaden tut es definitiv nicht. Und diese Aussage habe ich von mehreren THP u. es steht auch im Buch von Dr. Wolff.

Was anderes ist es bei z. B. Herzmitteln - hier kann man verdammt viel falsch machen. Wir reden hier aber nicht über Herzmittel oder ähnlichen.

Übringes, ich habe Ok. bereits bei 3 eigenen Hunden ausprobiert sowie bei meinen Katzen u. beim Urlaubshund und einige Bekannte haben es ebenfalls bei ihren Hunden gegeben - und bei allen war eine deutliche Besserung da. Wirkt sicher nicht bei jedem - aber bei vielen.

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@Dusty44

Bohhh danke danke danke Shark. ich werde es versuchen. Das ist genau das was ich brauche. DANKE!!!!! Ich werde Dir berichten.

@ Dusty, danke für den Hinweis ist total lieb ich verstehe Dich sehr gut. Es ist jedoch so, dass es erwiesen ist das Sally Magen Darm Probleme hat, und auch Allergien.

Vom Arzt ausdrücklich getestet, jedoch zeigen sowohl Medikamente als auch Pflanzliche Tabletten nicht die Wirkung die zu wünschen wäre.

Ich kann da nichts falsch machen. Danke ist aber lieb von Dir.

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Hallo, ich danke dir für diese informative Antwort. Ich betrachte das ganze jetzt aus einem anderen Blickwinkel,um ehrlich zu sein war mir vorher gar nicht klar, wie schlecht sich Trockenfutter auf die Gesundheit eines Hundes auswirken kann.Ich hatte nie vor ihm nur Trockenfutter zu geben, allerdings wollte ich mischen. Ich werde mich aber wieder ans Barfen machen, es schmeckt, ist gesund und einfach!

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@medinalein

super! grad der mops braucht eine gute unterstützung seines immunsysthems.

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Trockenfutter ist sowieso der größte Mist, den es gibt (fast alle Sorten). Dein Hund scheint ein natürliches Gespür zu haben, was gut für ihn ist und was nicht.

Ich würde an Deiner Stelle Deinen Hund barfen. Dann solltest Du dieses Problem nicht mehr haben.

BARF ist die Fütterungsart, die dem artgerechten Futter am nächsten kommt und somit am gesündesten für den Hund ist.

Schau mal hier: www.barfers.de

Lass Dich aber bitte durch die fertigen Fütterungspläne nicht abschrecken. Barfen ist viel einfacher als es im Internet oft aussieht. Es ist vom Preis her etwa ähnlich wie ein sog. "hochwertiges" Trockenfutter. Und, wie schon geschrieben, viel gesünder als jedes Fertigfutter.

Probier's aus, Dein Hund wird es Dir danken.

Ich würde dir rein Fleischhaltiges TroFu empfehlen. Ist zwar etwas teurer, gibt es aber auch. Zusätzlich noch ein hochwertiges Nassfutter. Das ist einfacher als Barfen, dürfte aber dein Problem lösen.

Ich weiß ja nicht, in welcher Situation du bist, aber bei mir klappt reines Barfen nicht, weil mein Hund auch ab und an mal zu meinen Eltern muss und denen will ich das nicht aufdrücken.

Wolfsblut macht z.B. gutes Futter.

Frißt dein Mops denn Nassfutter? Dann gib ihm das und lass das Trockenfutter weg. Unsere Hündin hat einen Überbiss und nimmt nur schwer Nassfutter auf. Ihr ist es lieber wenn das Futter trocken und Bissfest ist. So unterschiedlich ist das eben. Gib deinem Hund was er frisst aber ohne ihn zu verwöhnen. Probiere es mit Nassfutter. Den Rest Trockenfutter kann man mit kochenden Wasser übergießen und quellen und abkühlen lassen. Vieleicht frißt er es dann.

das werde ich versuchen, danke :)

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@medinalein

und was passiert beim abkochen mit den tollen "F"itaminen? ;-)

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@menthis

Deshalb soll das Gemüse nur gedünstet werden ganz kurz oder sogar roh gefüttert werden.Dann bleiben die Vitamine drin. :-))

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lach, damit die ganzen synthetischen vitamine auch noch abgetötet werden. ist vielleicht gar nicht so schlecht.

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@taigafee

Huch schääämmmm hast ja recht hab gar nicht richtig gelesen. Hi hi , bin vom BARF ausgegangen :-)) :-)).

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gleich mal vorweg, du ahst nen schlauen hund.

die meisten trockenfuttermarken sind viel zu getreidelastig, was zu gelenksprobleme, allergiene, verdauungsprobelmen, übergewicht, zahnstein, diabetes,.......... führen kann und meist auch führt.

das in trockenfutter mehr vitamine sind, als in gutem naßfutter oder gar selbst zusammengestelltem barf, wage ich zu bezweifeln. und selbst wenn dem so wäre, sind es am ende immer noch NUR künstlich zugesetzte vitamine und mineralien. letztere sind wietaus schlechter bis gar nicht verwertbar.

daß du deinen hund zu nicht artgerechtem futter zwingen willst, indem du ihm nur die möglichkeit gibst, sich ausschließlich davon zu ernähren, finde ich schon arg.

natürlich nimmt er dann doch davon, bleibt ihm ja auch nichts anderes übrig, schließlich hat er hunger und will nicht verhungern. daß dann so zu interpretieren, als würde es ihm schmecken, ist wohl mehr als an den haaren herbei gezogen.

gutes hundefutter sollte einen tierischen anteil von minimum 60% haben. der anteil von obst und gemüse, wobei das ganze eher zu gunsten von gemüse liegen sollte, sollte bei ca 10% liegen. getreide in etwa genauso hoch, wobei man hier am besten auf mais, weizen und soja im hundefutter verzichtet und stattdessen lieber andere kohlenhydratquellen und getreidesorten wählt. zB hafer, quinona, buchweizen, kartoffeln,....

nebenbei erwähnt, wärst du mindestens ebenso "stur", wie dein hund, wenn du keine andere mglichkeit hättest und nur das essen könntest, was man dir vor setzt und das aus etwas besteht, was du wirklich widerlich findest. wie zB kutteln.

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