Mein Freund will mir ein Auto kaufen?

10 Antworten

Ja, das geht schon. Aber es ist sein Auto, und wenn du einen Unfall baust, kann er dich möglicherweise belangen, was du dann nicht erfüllen kannst. Die laufenden Kosten sind schon mehr als Sprit - Versicherung, Steuer, auch der Wertverlust kommt hinzu. Möglicherweise Reparaturen (wer zahlt die?). Mir wäre es zu viel Risiko und wenn er weg ist, ist das Auto weg, grad wenn man sich dran gewöhnt hat...?

So wäre es nicht. Er würde mir das Geld für das Auto stellen. Also schenken. Und somit würde ich den Vertrag und alles selbst abschließen und es gehört dann mir.

Ich und meine Ma teilen sich die kosten für das Auto. Wir hätten pro Monat so 200€ ca.!

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@Kirby2012

Und wenn wirklich mal was wichtiges zu reparieren ist, dann würde das auch mein Vater bezahlen, aber er sieht halt nicht ein mir und meiner Mom ein Auto zu kaufen.

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@Kirby2012

Dann übergibt er dir aber nicht sein Auto, wie ich angenommen hatte, sondern du kaufst dir dein Auto mit geschenktem oder zumindest geliehenem Geld. Wenn du dir das Geld geben lässt, würde ich mich trotzdem schriftlich gegen Rückforderungen absichern. Mir ist aber auch klar, dass das in einer Beziehung sehr schwierig zu handeln ist. Musst du wissen. Es wäre bei Weitem nicht der erste Fall, dass nach einer Trennung großzügige Zuwendungen zurückgefordert werden...

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Er klann es auf seinen Namen als Zweitwagen anmelden und es an Dich verleihen. Du zahlst monatlich aufgeteilte Steuern/Versicherung als "Leihgebühr" an ihn.

Wenn es mit Euch auseinandergehen sollte, gibts Du ihm einfach das Auto zurück. So braucht keiner von Euch ein schlechtes Gewissen zu haben.

Ich würde das Geschenk annehmen, mir allerdings schriftlich bestätigen lassen, dass es sich um ein Geschenk handelt und ihm mündlich unmissverständlich klar machen, dass er dich damit nicht kaufen oder erpressen kann. Hört sich erst einmal hart und unromantisch an, aber sollte es zu einer Trennung kommen (man kann ja nie wissen) ist das Auto schneller weg, als du gucken kannst. Außerdem solltest du kein schlechtes Gewissen haben ihm die Meinung zu sagen und auch mit ihm zu streiten, nur weil du meinst, in seiner Schuld zu stehen. Wenn er das aktzeptiert, ist es okay, wenn nicht, dann verzichte lieber.

Er versteht es ja schon, aber wir wissen beide das ich keine andere Möglichkeit habe ich den nächsten 3 Jahren mit eigenem Geld eins zu erwerben.

Und das mit dem Geschenk wäre ja selbstverständlich das alles abzusprechen und so. Und vorallem würde ich ja den Vertrag für den Kauf unterzeichnen und alles.

Ich habe einfach Angst das ich das später irgendwie bereuen würde, selbst wenn wir uns nicht trennen. Oder kann ich meinem Freund vorschlagen, das es kein Geschenk ist, sondern das ich das Geld mit meinem richtigen Gehalt zurückzahle was ich dann in 3 Jahren bekomme? Aber da wäre ja wieder das Problem, das nicht sicher ist, das ich mein Studium und alles schaffe und somit weiterhin bei der Firma arbeite... Das ist zum verrückt werden ...

Du würdest also einfach annehmen? Hat man da nicht ein extrem schlechtes Gewissen wenn man weiß das der andere soviel Geld für einen ausgibt?

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@Kirby2012

Absprechen reicht nicht, lass es dir unbedingt schriftlich geben. Er kann später immer noch sagen, dass er dir das Geld nur geliehen hat und dass du es ihm zurückzahlen sollst. Auch wenn du ihm sowas jetzt nicht zutraust, wenn man im Streit auseinander geht, kann der liebste Mensch plötzlich zum gemeinsten A-loch werden.

das es kein Geschenk ist, sondern das ich das Geld mit meinem richtigen Gehalt zurückzahle was ich dann in 3 Jahren bekomme?

Nein, das würde ich nicht machen. Ihr seit erst 4 Monate zusammen und noch nicht einmal aus der Honeymoon-Phase raus. Wer weiß ob ihr überhaupt 3 Jahre zusammenbleibt. Solltet ihr euch trennen, willst du nicht noch mehrere Jahre an deinen Ex-Freund gebunden sein.

Du würdest also einfach annehmen? Hat man da nicht ein extrem schlechtes Gewissen wenn man weiß das der andere soviel Geld für einen ausgibt?

Doch, hat man, aber das legt sich. Wichtig ist es meiner Meinung nach von Anfang an die Bedingungen klarzumachen, unter denen du das Geschenk annimmst. Das ist auch deinem Freund gegenüber nur fair, weil er für sich dann auch entscheiden kann, ob er die Bedingungen so aktzeptiert. Du musst ihm klipp und klar sagen, dass du das Geschenk nur annimmst, solange sich zwischen euch nichts ändert. Du musst auch weiterhin deine eigene Meinung haben und ihn mal anschreien dürfen und dich nicht in ein Abhängigkeitsverhältnis begeben.

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