Mein 18 Jahre alter Sohn macht mich fertig?

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31 Antworten

Weil sich das sehr ernst liest und man hier eigentlich nur kurze Antworten geben kann, würde ich Euch empfehlen, Kontakt mit einer Erziehungsberatungsstelle aufzunehmen.

Eine Adresse bekommt Ihr sicher von Eurer Gemeinde oder dem Jugendamt genannt.

Es ist ziemlich wichtig, dass Ihr Euch aus dieser Falle befreien könnt. Wichtig für Euch - aber auch für Euren Sohn.

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Kommentar von Huflattich
09.02.2016, 20:35

Zu spät er ist 18 Jahre alt.......

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Hallo!

Auf mich wirkt es so (feste Rituale wie das dauernde PC-Sitzen, abgebrochene Praktika, Selbstmordgedanken, kein Interesse an seinen Kumpels, fehlende soziale Kontakte...) dass er depressiv ist bzw. dahingehende Probleme hat. Wenn er betont euch zu hassen, hat er vllt. irgendwelche traumatischen Erlebnisse gehabt die indirekt mit euch zu tun haben & die er noch immer nicht verarbeitet hat?!

Da kann es auch durchaus leicht denkbar sein, dass er wirklich ein ernsthaftes psychisches Problem hat & die Arbeiten/Praktika nicht aus Witz und/oder Unlust abbricht sondern weil er es psychisch nicht fertigbringt.. ich kannte einen Jugendlichen, der (auch mit 17/18) ganz ähnliche Schwierigkeiten hatte ---------> viele dachten der sei einfach nur faul, bis herauskam dass er in Wahrheit sehr schwer depressiv war... auch er hatte Probleme wie dass er sich von seiner Familie nicht angenommen fühlte, Selbstmordgedanken über die er offen sprach (!) sogar in der Clique, und i.wann kapselte er sich ab weil er nicht mal an seinen Hobbys mehr Spaß hatte. Er hat durch einen Psychologen & "Arbeitstherapie" neuen Mut bekommen, absolvierte 'ne Ausbildung als Kfz'ler & arbeitet heute ganz normal in einem Autohaus hier im Ort.

Ich würde an deiner/eurer Stelle über den Besuch bei einem Psychologen nachdenken.. wobei dein Sohn dem zustimmen muss weil es sonst nicht fruchtbar ist.. wenn er Depressionen hat dann wird er vor allen Veränderungen Angst haben & dem bestimmt nicht offen ggü. stehen... lasst ihm einfach Zeit, er kommt sicher i.wann selbst auf den Gedanken dass sich was ändern MUSS. 

Mit Ämtern oder Erziehungsberatungsstellen wäre ich vorsichtig.. das kann man alles umgehen.. evtl. könnte ein einfühlsamer Psychologe die beste Adresse sein. Denkt mal gemeinsam drüber nach allerdings ganz neutral & ohne eurem Sohn irgendwelche negativen Gefühle zu geben oder so.. verurteilt ihn zunächst mal nicht!

Hoffe, dass ich euch helfen konnte mit meinem Kommentar. Er beruht auf einer eigenen Erfahrung aus meinem Umfeld!

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habe mir hier einige antworten durchgelesen und muss sagen, aus leidvoller eigener erfahrung, dass ich glaube, dass ihr a) viel zu spät reagiert jetzt, denn die probleme scheint es ja nicht erst heute mit ihm zu geben und b), dass es KEINE erziehungssache ist, dass er so abweisend und komisch drauf ist.

ich glaube vielmehr, dass es sich hier um eine psychische erkrankung handelt, die warum sie auch immer entstanden ist, hier in euerem sohn wirkt. ich mag gar nicht mutmaßen was es ist, ich weiß aber, dass dieses verhalten von ihm tatenlos im zimmer zu sitzen, nachts herauszuschleichen, sehr abweisend zu sein, keine freude am leben zu empfinden, suizidgedanken zu äußern, den weg in die arbeitswelt nicht zu finden, usw.usw. sehr wohl zum bild einer psychischen erkrankung passt. es gibt da auch welche, die durchaus viele sogenannte antisoziale tendenzen enthalten. er braucht deshalb hilfe und nicht auch noch konsequente maßnahmen, obwahl das hier vielen sehr logisch erscheinen würde ihn z.b. rauszuwerfen, den strom oder den geldhahn abzudrehen. ja, es gibt erkrankungen, die man als laie erstmal gar nicht erkennt, die sich aber genau so äußern. dann ist es besonders schwerwiegend für die betroffenen, wenn sie in ihrer einsamen welt, denn er fühlt sich ja ganz offensichtlich einsam und unverstanden, dann auch noch verstoßen werden.

euer verhältnis zu ihm scheint auch nicht gut zu sein, da ihr wohl schon früh nicht an ihn heran gekommen seid, was auch absolut für eine psychische erkrankung spricht, denn kein kind zieht sich einfach so in sich selbst zurück und lehnt kategorisch seine eltern ab.

wenn es möglich ist, dann versucht euch mal beim psychiatrischen dienst eurer stadt, oder eures kreises zu informieren wie und wo ihr hilfe bekommen könnt. noch einmal, wie es aussieht, handelt es sich hier NICHT um eine erzieherische herausforderung, sondern um eine psychische erkrankung. da helfen erzieherische maßnahmen NICHT. 

ich wünsche euch gute nerven und durchhaltevermögen. versucht, auch wenn sein verhalten für euch unverständlich und asozial wirkt, ihn nicht zu verurteilen, sondern einen zugang über verständnis zu bekommen und holt euch hilfe, sonst schafft ihr das nicht mit ihm. er wird ganz sicher weiter abrutschen und noch wesentlich seltsamere verhaltensweisen an den tag legen. wartet nicht länger euch zu informieren, sonst wird es keine chance auf heilung geben, sondern ein großes unglück und nur noch missverstehen.

alles GUTE euch!   

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Kommentar von reginarumbach
10.02.2016, 05:42

p.s.: dass er sein ganzes leben immer als qual empfindet und nicht zurecht kommt, ist ein ganz starker hinweis auf eine frühe erkrankung. er kommt mit dem alltag, den wir leben und als selbstverständlich empfinden nicht zurecht, fühlt sich womöglich überflutet und überfordert, kann die einfachsten dinge nicht durchhalten, sitzt tatenlos im zimmer, kümmert sich nicht richtig um sein leibliches wohl. wie als wäre ihm das leben selbst zu viel. ja, es sollten therapeuten aufgesucht werden. unbedingt.

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Kommentar von Hermannson
10.02.2016, 13:55

Super wie viel Mühe sich alle geben beim denken. Ich glaube hier sind viele Ratschläge herausgekommen die man anwenden kann. Jedoch klingt Psychische Erkrankung mir etwas zu dramatisch. 

Wenn man es so nennen will, muss man dabei sagen, dass es unterschiedliche Schweregrade gibt.

Ich glaube der Junge ist frustriert, enttäuscht (es ist ja auch Teilweise sch... wenn man als junger Erwachsener langsam merkt wie die Welt tickt) Man sollte dem Sohn eher zeigen, dass es sich lohnt etwas zu mache aus seinem Leben.

Ich muss da dran denken wie die Amis das machen. Da nimmt sich ab einem gewissen Alter einfach ein Erwachsener Mann des Jungen an und unternimmt etwas(eine Art Pate oder großer Bruder): Boxen, Jagen, Fischen, Autos oder egal was. Aber Psychiater... ich bezweifele dass das in so einer Situation jemals optimal war.

 Aber das ist auch nur meine Subjektive Einschätzung, das gebe ich zu.

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Depression ist kein schlechtes Benehmen, sondern eine lebensbedrohliche Krankheit.

Anscheinend schleppt der Junge seit der Kindergartenzeit eine psychische Störung mit sich herum. Was genau es ist und woher es kam, kann nur ein guter Psychiater herausfinden.

In Folge der unbehandelten Störung scheint er über die Jahre eine Depression entwickelt zu haben. Ohne professionelle Hilfe wird da leider nicht viel möglich sein.

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Der Sinn des Lebens ist sicher nicht, arbeiten zu gehen. Arbeit ist nur ein Teil des Lebens.

Der Sinn des Lebens sollte sein, sich angenommen zu fühlen, willkommen zu sein. Zu viele haben aber Zukunftsängste, Vertrauensprobleme, Versagensängste.

Unsere Gesellschaft ist eine Leistungs(druck)Gesellschaft, in der jeder untergeht, der sich wagt, eine Schwäche zu haben und sie auch noch zugibt.

Euer Sohn ist meiner jüngeren Tochter ähnlich. Auch zugeknöpft bis obenhin, lässt keinen an sich ran, redet wenig und wenn man sie etwas fragt, kommt nur eine genervte Antwort. Ich entschuldige aber nichts mit der Pubertät, das ist mir zu einfach gedacht. Für mich ist es auch eine gehörige Portion Ignoranz und Arroganz, sich so zu präsentieren. Niemand tut ihr was, niemand hat ihr was getan.

Unterstützung kann man sich zwar holen. Aber wer nicht reden will und alles ablehnt, dem kann keiner helfen. Meine "Allzweckwaffe" ist nur immer wieder zu sagen, dass man reden und sich anvertrauen kann und dass man immer da ist und hilft.

Aber wollen muss es die Gegenseite.

Rauswerfen ist im Moment noch keine Option. Aber das ewige Hotel Mama und Papa gibt es auch nicht. Was bedeutet, eine Ausbildung hat er sich zu suchen. Wenn er sich anhaltend weigert, dann stellt alles ein, was ihr für ihn tut. Den Arzsch hinterhertragen bringt ihn nicht weiter.

Was seine Gedanken angeht, könnt ihr euch an den Kinder-oder Hausarzt wenden. Es gibt Adressen von Kinder-und Jugendpsychologen. Dort könnt ihr euch beraten lassen.

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Hallo!

Schwierige Situation. Das sind bei deinem Sohn, schon psychische Auffälligkeiten, mit denen er eigentlich, aus meiner Sicht, in eine Psychiatrische Facharztbehandlung gehört.

Wenn er mit Selbstmord droht, gibt es vielleicht auch Möglichkeiten, ihn auch gegen seinen Willen, einer Behandlung "zuzuführen". Ich würde sein Verhalten auf jeden Fall. mal mit einem Psychiater besprechen, und sehen ob er vielleicht Rat weiß.

Für euch als Eltern, ist das natürlich nicht leicht. Und natürlich weiß er, dass ihr ihn nicht raus schmeißt. Und Selbstmorddrohungen sind natürlich ein Gutes Mittel, um seine Ruhe zu haben, vor nervigen Fragen und Ratschlägen. Er hat euch ganz schön im Griff.

Ihr dürft aber natürlich nicht vergessen, mit 18 Jahren, hat er jetzt auch eine gewisse Eigenverantwortung, für sich und sein Leben. Ihr werdet nicht immer für ihn da sein können. Je schneller er das begreift, desto besser.

An eurer Stelle, würde ich mir auf alle Fälle, professionelle Hilfe bei einem Arzt/Psychologen suchen. Weil alleine werdet ihr damit nicht fertig.

Alles Gute!

LG :-)

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Kommentar von MeliS1998
10.02.2016, 12:23

Und Selbstmorddrohungen sind natürlich ein Gutes Mittel, um seine Ruhe zu haben, vor nervigen Fragen und Ratschlägen.

Ich denke, um überhaupt auf den Gedanken von Selbstmord zu kommen, muss man schon ziemlich depressiv sein. Dass das nur als Drohung angesehen werden sollte, wage ich zu bezweifeln.

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Er argumentiert wie ein Kleinkind und sagt uns dass es unnötig ist arbeiten zu gehen da er ja sowieso irgendwann sterben muss und es ihm dann auch nichts gebracht hat wenn er dann sein Leben mit Arbeit "verschwendet". 

Dem Herrn muss gezeigt werden das es schon Sinn macht zu arbeiten.Warum habt Ihr Euch so gequält und gearbeitet ? 

Zu erkennen wofür man arbeitet gibt dem Leben einen Sinn. Also für Strom, Miete, Essen,warmes Wasser etc.. Klar, er wird patzig o.k. kein Problem dann wird er es halt .

Wir Erwachsene - Eltern  haben immer Angst vor den Konsequenzen, wenn wir unsere Kinder erziehen, auf den - in unseren Augen - rechten Weg bringen wollen. Die Drohung sich umbringen zu wollen ist heftig, damit umzugehen schwer. So weiter zu leben, aber sicher auch keine Lösung. 

Wenn Du ihn "raus wirfst", musst Du am Ende noch für seinen Lebensunterhalt aufkommen - und ob er sich nicht was antut weißt Du auch nicht. Gegensteuern ist schwer jedoch unabdingbar. .   

Ich würde folgendes drastisches probieren. Strom abdrehen, essen abdrehen,Wasser abstellen Alles was ihm Spaß macht entfernen Leistung gegen Ware. Fängt er an zu arbeiten, gibt es Strom, Heizung Wasser (duschen) alles was Leben so ausmacht. 

Dann würde ich ihm eine Lehrstelle/Arbeit suchen und klar machen, dass wenn er das diesmal nicht durchzieht die Annehmlichkeiten gestrichen sind.

Vermutlich schreibe ich nur so klug weil ich die Situation falsch einschätze.und ob meine Maßnahmen klappen würden, weiß ich nicht. Daher wie immer

alles ohne Gewähr entscheiden müsst natürlich ihr. 

Zumindest wird er recht überrascht sein, so entschlossene Eltern vor sich zu sehen, die einen Standpunkt vertreten. 



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Bin Selber 17 Jahre alt und fast 18 und hoffe das ich helfen kann.

Ich war vor kurzem in einer ähnlichen Lage, dein Sohn muss erstmal durch eine Aktion überrascht werden die neu für Ihn ist, die ihm Spaß macht und seine Handlungen ändert. Es wird Ihnen sicherlich nicht gefallen, aber wenn er wieder nichts macht und es ist so 19:00 Uhr, dann steh auf, geh zu ihm, leg deine Hand auf seine Schulter und sag: " Komm wir gehen trinken, ich bezahl."

Wenn er so ist wie ich, dann wird er dieses Angebot nicht ausschlagen.

Möglicherweise sind so viele Jungs und im Falle das es klappt und er betrunken wird, rede auf Ihn ein das Ihr einen tollen Abend habt, und durch etwas Arbeit noch besseres im Leben geschieht.

Zwei betrunkene Männer ist normalerweise der Beginn auf eine Männerfreundschaft, deshalb geh ich mit meinem Vater manchmal auf ein Bier raus :). Wenn er akzeptiert, gib Ihm am Anfang was starken, zwei - drei Jägermeister, kommt auf seine "Breite" an.

Er wird sich auf jeden Fall wundern warum du auf diese Idee kamst, also hab zwei Antworten am Start, weil auf die erste er vielleicht mit "Na klar... " antwortet, wird die zweite auf Ihn wirken als würdest du Ihm die Wahrheit sagen.

Viel Glück mit deinem Sohn, hoffe er ändert sich zum guten.

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Ich bin weiblich und werde bald 17. Ich kann mich nicht nur ausgesprochen gut in die Lage Ihres Sohnes versetzen, sondern weiß nur zu gut, was wohl in seinem Kopf vorgeht.
- Ich denke sehr oft darüber nach, worin der Sinn des Lebens steckt; Siebzig Jahre ackern? Für was? Alle sind doch auf ihre Art und Weise psychisch erkankt. Dann frage ich mich, bei all den Dingen, die hier geschehen, was denn eigentlich menschlich ist? Alle sagen:"Diese Abscheulichkeiten! Das ist doch nicht menschlich!" Ja, aber was ist denn eigentlich menschlich? Vielleicht ist es ja sogar menlisch, so grausam sein zu können...
Und dann bin ich selbst unzufrieden. Es ist sehr wahrscheinlich auch seine eigene Unzufriedenheit, nicht unbedingt mit sich selbst, über die Dinge, wie sie nunmal sind.
Ich möchte mich keinesfalls mit Ihrem Sohn vergleichen, nur ist mir bei Ihrem Text aufgefallen, dass er wohl schon sein ganzes Leben lang eher zurückgezogen ist. Meine Eltern - meine gesamte Familie - Erzieher, Lehrer, Bekannte... All sie sorgen sich um mich mein Leben lang, weil ich eine stille Person bin und niemand an mich heran lasse. Auch mache ich immer dasselbe; morgens aufstehen, in die Schule gehen, nach Hause kommen.
Ich habe Freunde, die mir sagen, dass sie mich lieben, aber ich bekomme mich selber nicht hoch. Mir fehlt einfach auch die Energie, durch die Fragen in meinem Kopf, was das hier alles für einen Sinn hat.
Natürlich gibt es schöne Momente, aber seltsamerweise... überwiegt das Schlechte.
Ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, aber ich dachte, ich versuche mal meine Gedanken aufzuschreiben, durch gewisse Ähnlichkeiten zu ihrem Sohn und da ich in seinem Alter bin. Vielleicht verstehen Sie es dadurch auch ein wenig besser (?) Wundern Sie sich bitte nicht all zu sehr über meine Ausdrucksweise, was heute nicht mehr unbedingt übglich in der Jungend ist, ich lese sehr viel ect.
Vielleicht kann ich Ihnen ja auch noch etwas weiterhelfen, wenn Sie noch bestimmtere Fragen haben.
LG Zeroknight :)

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Kommentar von Andrej1964
09.02.2016, 17:59

Ich und meine Frau kamen aus der Sovjetunion nach Deutschland und haben immer hart gearbeitet um unseren Kindern etwas zu ermöglichen, nebenbei stundenlang bis in die Nacht herein deutsch gelernt und hin und her. das war nicht leicht aber bei unserem älteren sohn hat es sich gelohnt, er ist vernünftig geht arbeiten und sucht eine wohnung. 

vielleicht liegt es auch daran dass wir immer gearbeitet haben und nie Zeit für unsere Kinder hatten dass er jetzt so ist, ich mache mir da schon vorwürfe. 

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Mit Vorschriften und Vergleichen kommt man da nicht weiter.

Frag ihn doch mal worauf er Lust hat bzw. was ihn motiviert. Wenn dann wieder nur so belanglose Dinge kommen (! erstmal akzeptieren), dann versuch den Fokus auf etwas anderes zu lenken.

Was interessiert ihn denn? Wie wäre es mit einer Reise? Frauen? Sport? Auto? .. Er hat doch bestimmt Wünsche, kennst du einen davon?

Rauswerfen würde ich ihn nur dann wenn Ihr Euch anbietet ihm zu unterstützen. Er muss sich selbst Gedanken machen wie seine Wohnung aussieht. Ehrlich gesagt, klingt er mir nicht in der Lage sowas gerade zu treffen.

Was ist denn im Kindergarten passiert? bzw. danach?

Er vermisst etwas von Euch, weißt du selbst was das sein könnte? Wie zeigst du Liebe / Anerkennung?

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Wir haben ihm gesagt das es der Sinn des Lebens ist arbeiten

Das ist so ziemlich der einzige Punkt, bei dem ich eurem Sohn zustimmen muss.

Man lebt nicht um zu arbeiten. Das ist wirklich schwachsinnig.

Wie dem auch sei. Lasst ihn arbeiten und macht nichts mehr für ihn.

Er soll sich selber zu essen machen, wenn er bei euch lebt muss er miete zahlen. Wenn er die innerhalb einer bestimmten Frist nicht bezahlen kann oder will, nehmt ihr ihm das was euch gehört, aber von ihm benutzt wird. (Internet, vielleicht das Auto).

Es ist bestimmt nicht leicht oder nett, allerdings wird er es nur so lernen. Ihr seid keine schlechten Eltern, weil ihr ihm etwas verbietet oder er plötzlich mal erwachsen werden muss. Ehrlich gesagt macht genau so etwas gute Eltern aus.

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Kommentar von Andrej1964
09.02.2016, 17:34

Ich weiß nicht wie ich ihm sonst klar machen soll dass Arbeit im Leben eine große Rolle spielt. Er weigert sich zu arbeiten und wird wütend wenn man ihn zu arbeiten zwingt obwohl wir ihn nicht oft zwingen zu arbeiten aber sonst geht es ja nicht. er kan auch gut arbeiten und strengt sich auch immer an wenn er arbeitet aber er macht es äußerst ungern

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Kommentar von fcb312
09.02.2016, 17:35

Auf den punkt gebracht

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Ich will jetzt niemand Vorwürfe machen, aber der Sinn des Lebens ist nicht arbeiten zu gehen. Sondern: seinen eigenen Weg zu finden.

Da haben sich wohl mittlerweile die Emotionen hochgeputscht. Er will wahrscheinlich sogar seinen Weg gehen, weiß aber noch nicht wie. Und braucht wohl Zeit.

Heutzutage gibt es doch Möglichkeiten für Jugendliche sich erstmal auszuprobieren. Er könnte doch z.B. ein Jahr lang an einem anderen Ort etwas ausprobieren. Dann haben alle Abstand erstmal. Z.B. ein freiwilliges soziales Jahr. Dann ist er beschäftigt. Lernt mal die Arbeitswelt kennen. 

Aber bitte nicht weiter sagen, daß Arbeit das Wichtigste im Leben ist. Genau das ist wohl sein Problem. 

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Kommentar von Georg63
10.02.2016, 15:49

der Sinn des Lebens ist nicht arbeiten zu gehen. Sondern: seinen eigenen Weg zu finden.

Damit hast du nicht ganz unrecht - aber dieser Weg sollte so gewählt werden, dass er einem das lebensnotwendige Einkommen beschert - es sei denn man ist mit dem goldenen Löffel geboren und kann es sich leisten, von einem Vermögen zu leben.

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Wende dich bitte an deinen Hausarzt. Dein Sohn hat sicher Depressionen. Das könnt ihr gar nicht alleine stemmen.

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naja, der sinn des lebens ist "arbeiten zu gehen" ... das ist ja genau der grund, weshalb er sein leben fuer sinnlos haelt. sehe ich auch anders. der sinn meines lebens ist sicher NICHT, arbeiten zu gehen. ich arbeite, um zu leben.

was ich an eurer stelle machen wuerde: er kann bei euch wohnen, aber er ist nur geduldet. das heisst: seine waesche wird nicht gemacht, essen kann er, was da ist, extrawuerste gibt es nicht und es wird ihm auch nichts gebracht. wenn er irgendwelche wuensche hat, wird darauf keine ruecksicht genommen.

er bekommt auch kein geld, sein zimmer wird nicht aufgeraeumt oder geputzt und es wird ihm auch sonst nichts abgenommen.

dafuer lasst ihr ihn in ruhe. wenn er in seinem zimmer verschimmeln moechte, kann er das tun. er kriegt bloss keine unterstuetzung mehr. 

sollte er von selbst auf den gedanken kommen, einen arzt aufzusuchen oder sogar eine therapie anzustreben, koennt ihr ihm ein bisschen entgegenkommen. ebenso, wenn er sich einen ausbildungsplatz sucht etc.

ansonsten ist er eben bloss geduldet. 

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Ich war selber nicht immer ganz einfach für meine Mutter(bin 32). Daher kann ich mir vorstellen wie er tickt.Vielleicht gibt es eine Männliche Person die er respektiert und etwas positiven Einfluss nehmen könnte. Aber wenn er 18 ist, ist es tatsächlich schwer, denn sowas wie Computer wegnehmen geht schlecht und Schulpflicht ist nicht mehr existent. Ich würde vielleicht versuchen ihn in ruhe zu lassen und ihn nicht zu rufen. Dreh den Spieß um. Keine Wäsche waschen, kein Essen kochen.  Auf jeden fall trotzdem nett bleiben, Ihm einfach sagen, wenn er meint alt genug zu sein, soll er sich auch selbst bewirtschaften. Lass Ihn an die lange leine Inkl. selber Einkaufen. Kühlschrank-Trennung. Und keinen Streit machen. Er ist dein Sohn und gebe ihm Zeit. Auch wenn es ein paar Jahre dauert, wenn Du ihm ein Zuhause (Dach über dem Kopf )gibst. wird er zur Vernunft kommen. Auch wenn es nicht leicht wird, immer Stark bleiben und keine Schwäche zeigen. Solange er keine Drogen nimmt (ich meine nicht Marihuana), ist alles noch im grünen bereich. Streit, Wut, Enttäuschungen usw machen alles noch viel schlimmer. Und glaube mir, er meint nicht alles immer so wie er es sagt jedenfalls nicht dauerhaft, er ist leider nur auf dem Papier "erwachsen", aber immerhin.

alles Gute

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Kommentar von Andrej1964
09.02.2016, 17:50

Das schlimme ist das wir kaum etwas von ihm wissen weil er uns so gut wie nie etwas erzählt, nur das nötigste eben. Wir haben noch einen älteren Sohn der 21 (der eine ausbildung hat) ist aber die beiden haben ein sehr schlechtes verhältnis deswegen denke ich nicht dass er ihn respektiert oder als Vorbild wahr nimmt 

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Kommentar von Irukandji00
09.02.2016, 20:39

ich weiß nicht ob es der richtige Weg ist, ihm von heute auf morgen kein Essen mehr zu kochen und keine Wäsche mehr zu waschen. Wahrscheinlich hat Ihr Sohn das noch nie gemacht und wäre mit der Situation überfordert. Das halte ich für kontraproduktiv, immerhin liegt der Kern des Problems ja nicht darin, dass er faul o.ä. ist. Ich würde vermuten, er hat Depressionen oder mit einem Trauma zu kämpfen und da hilft es nicht, wenn man ihm noch weitere "Steine in den Weg" legt (übertrieben gesagt).

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 Wir haben ihm gesagt das es der Sinn des Lebens ist arbeiten zu gehen 

Du sagst deinem Sohn also, dass Arbeit der Sinn des Lebens ist. Also ich kenne den Rest der Community nicht, aber mich hätte er auch nicht ermutigt, wenn meine Eltern mir gesagt hätten, dass Arbeit der Sinn des Lebens ist. Natürlich kann Arbeit das Leben bereichern, wenn man seine Tätigkeit liebt, doch Sinn des Lebens ist dann doch...na ja, mit 18 hätte ich nicht anders reagiert.

Mir kommt es eher so vor, als wärst du der Sohn und würdest diese Frage stellen, so gehen Eltern eigentlich nicht vor ^^

"Dein Sohn" scheint eine etwas kindische Auffassung zu haben, wenn er es sich so einfach macht. Nach dieser Logik könnte er alles hinschmeißen, denn irgendwann stirbt man ja eh. Arbeit ist nicht der Sinn des Lebens, aber beispielsweise finde, dass es sehr bereichernd sein kann, wenn man das tut, was man liebt. Hat "er" keine Hobbys? Keinen Traum? Dann sollte er sich zunächst mal mit dieser Frage beschäftigen.

Und "er" sollte das nicht so ernst nehmen und auch sein Leben genießen. Manche Antworten erhält man mit der Zeit.

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Kommentar von Georg63
11.02.2016, 09:48

Was du völlig außer Acht lässt - Arbeit dient in erster Linie dazu, sein Leben zu erhalten und Lebenswert zu machen. Ohne Einkommen ist es mit dem Genießen nicht weit her.

Sich als Erwachsener da weiterhin auf die Eltern zu verlassen ist unzulässig.

Dieses Pflegen von depressionen funktioniert nur, weil in Deutschland kein unmittelbarer Zwang zur Lebenserhaltung besteht.

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Wenn er so oft vorm PC sitzt und seine Arbeit nicht machen will, würde ich an eurer Stelle einfach den Stecker ziehen. Dann soll er für seinen Strom etwas Hausarbeit machen.

Ihr solltet versuchen, ihm klar zu machen, wie gut er es eigentlich bei euch hat.

Ich bin selbst ein 18-Jähriger Junge, sitze auch sehr oft vorm PC, mache aber meine Hausarbeit, weil ich weiß, dass meine Eltern die Macht über den Sicherungsschalter haben ^^

Noch ein Tipp: Geht es langsam an: Wenn er aktuell wirklich diese ausgeburt der Faulheit ist, die du oben Beschrieben hast, dann wird es ihn total überfordern, wenn er von heute auf morgen sich zu 100% Umstellen muss.

Ein guter Anfang wäre es z.B., dass er wenn er von der Schule heimkommt, erstmal die Spülmaschine aufräumen soll, bevor er seinen PC einschalten darf.
Das könnt ihr dann von Zeit zu Zeit weiter führen, sodass er sich langsam an die arbeit "gewöhnt".

Und wenn er mal wieder "Patzig" wird wenn man ihn ruft:
Denkt dran, Zocken ist ein Hobby wie Tennis, oder Fußball. Man möchte i.d.R. die Runde fertig-spielen, bevor man Zeit für etwas anderes hat. Gerade bei manchen Online-Spielen dauert eine Runde bis zu einer Stunde.

Dass man da nicht einfach so aufhören will, liegt nicht nur daran, dass man selbst weiterspielen möchte, sondern auch daran, dass man seine Mitspieler (oder auch Online-Freunde) enttäuscht, wenn auf einmal ein Teammmitglied fehlt. Anders als beim Fußball gibt es hier meistens keine Ersatzspieler.

Ich will damit auf keinen Fall den Umgangston von deinem Sohn rechtfertigen. Es ist nur so, dass viele Jugendliche (Ich früher auch) häufig Probleme mit ihren Eltern haben, weil diese Ihre Hobbys nicht nachvollziehen können.
Ihr könnt nicht von ihm Verlangen, dass er sofort aufspingt, wenn ihr ihn ruft. Lasst ihm etwas Zeit und kündigt es an, ein paar Stunden bevor er zu euch kommen soll. Dann lernt er sogar ein bisschen Terminplanung :-)

Wenn er die Termine dann immer verpennt, könnt ihr immer noch den Strom wegnehmen. Er wird sich dann zwar furchtbar aufregen und euch für irgendwelche virtuellen Niederlagen beschuldigen, aber in seinem inneren wird er sich selbst die Schuld geben, weil er ja wusste was passiert.
Nach ner Zeit wird er es dann auch lernen.

Ich wünsche euch viel Glück :-)

LG
Lukas

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Kommentar von nintendoluk
10.02.2016, 10:47

P.S.: Wenn du interesse für sein Hobby entwickeln willst und ihm ein paar mal beim Computern zusehen willst, mach das nur Tagsüber und Klopfe vorher!
Wenn er ein Headset (Kopfhörer) auf hat, bedeutet das meistens, dass er mit seinen Freunden redet, da ist es eher peinlich wenn die Eltern kommen.
Frag ihn auch mal ob du mitspielen kannst, oder ob er ein Spiel hat bei dem du mitspielen könntest.
Wenn dir dein Kind wichtig ist, wird dir das auch Spaß machen ;-)

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Nein, nicht zu spät. Bei mir wäre das Jugendamt bis zum 21. Jahr (oder 22-23) tätig gewesen, hätte ich mich mit 18 selber nicht davon entwendet, indem ich 600Km weit weg zu meinem Freund gezogen bin. Das Jugendamt hat allerdings, wenn er 18 ist, nicht mehr ganz so viel zu sagen, da er alles tun kann, was er will. Was allerdings hilft (ist ziemlich hart) ist, wenn ihr eine Psychiatrie anruft & ihnen die Suizidgedanken schildert. Sie kommen dann angefahren & holen ihn einfach ab & arbeiten an ihm. Wie gesagt, ist ein sehr harter Schritt, aber das würde nur zum Besten dienen, für beide Seiten. Was ihr noch machen könnt - ihr könnt für euren Sohn einfach da sein. Einfach mal zu ihm setzen & sagen "Hey, wir sind da, wenn du uns brauchst". Das 18. Lebensjahr ist für viele ein schwieriges Alter. Irgendwann kommt er zur Besinnung, die Frage ist nur, ob er es rechtzeitig getan hat, oder nicht. Ich hatte mit meinem 18. Lebensjahr genau dieselbe Ansicht, verursacht durch andere Umstände, aber dennoch dieselbe Ansicht. Ich will niemanden beunruhigen, aber man versucht bei dieser Situation & Einstellung in eine andere Welt zu flüchten. Dass euer Sohn euch von seinen Suizidgedanken erzählt bedeutet, dass er sich innerlich die Nähe zu euch wünscht. Evtl. hat er versucht diese Nähe in seinen Freunden zu finden, als das nicht geklappt hat, hat er sich von ihnen mehr, oder weniger, abgewendet. Wenn er jetzt schon bei jedem Gespräch über eine Arbeit abweisend wirkt, macht noch mehr reden es nurnoch schlimmer. Versucht mal das Thema eine Weile nicht mehr anzusprechen. Erst dann macht er sich Gedanken darüber, aber das erfordert Geduld. Ich wünsche euch sehr viel Glück & alles Gute. Meine Antwort darf sehr gerne kommentiert werden. 

Liebe Grüße, Kasha. 

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Erstmal denke ich das rauswerfen keine so gute Idee ist, da er dann erst recht nicht mehr weiß was er mit sich anfangen soll. Ich bin jetzt kein psychologe oder sowas in der art aber ich denke das sollte man nicht tun. Aber es gibt bestimmt einige Therapiemöglichkeiten. So schlimm das jetzt auch klingt (was ja eigentlich nicht Schlimm ist) aber ich denke das ist die beste Möglichkeit. Dadurch dass er jetzt 18 ist ist es natürlich schwer ihn zu irgendwas zu zwingen da er ja laut Gesetzt Erwachsen ist. Aber ich würde vielleicht zu Familienberatungsstellen gehen und wenn die nicht weiterhelfen konnten, zum Psychologen. Aber beides erstmal ohne den Sohn, am besten erstmal ohne das er das weiß. Ich weiß das mit dem Psychologen ist hart aber ich denke das er genau der Richtige ansprechpartner für diesen Fall ist. Beobachtet aber intensiv was er macht am Computer. Ich würde sogar fast sagen das ihr ihm den Computer fürs erste wegnehmt. Aber achtung das ist eigentlich Diebstahl aber wenn es für sein bestes ist würde ichs machen. Dann will ich euch nicht beängstigen aber es gibt genug junge leute die auf die Schiefe bzw. Kriminelle Bahn gekommen sind. Also passt auf euren Sohn auf und schaut genau was er macht. Und ich will euch wirklich keine Angst machen und versteht das bitte nicht Falsch, aber der IS sucht junge leute die mit ihrem Leben nichts mehr anzufangen wissen. Schaut deshalb was euer Sohn macht. Ich hoffe, dass ich euch helfen konnte. Bitte sucht euch hilfe von Experten möglichst nicht im Internet! LG MERCfan

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Kommentar von Andrej1964
09.02.2016, 17:56

Ich habe in den Anworten schon mal geschrieben dass das schlimme an unserem Verhältnis mit unserem Sohn ist dass wir kaum etwas von ihm wissen weil er uns wirklich kaum etwas erzählt und auch am Esstisch nie mit uns richtig redet. wenn er was sagt, ist es meistens was gehässiges. 

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Kommentar von MERCfan
09.02.2016, 17:56

Ich habe hier irgendwo noch den Tipp mit dem Internet abstellen gelesen. Denke das ist auch eine Möglichkeit. Das ist ja kein Diebstahl da das Internet von euch bezahlt wird. Ich denke zumindest das es so ist.

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Kommentar von MERCfan
09.02.2016, 18:01

@Andrej1964 Ok, aber bitte Versucht es mit der Beratungsstelle. Ich weiß das macht man eigentlich nicht aber wenn ihr das Passwort seines PC's habt oder er garkeins eingebaut hat das sucht doch mal was er im Internetverlauf sich so alles angeschaut hat. Vielleicht findet ihr was.

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Kommentar von Hermannson
09.02.2016, 18:15

Der Sohn würde über eine Familienberatung lachen. Und oft setzen genau solche Berater einem dumme Sachen in den Kopf, wie zb Rauswerfen. Man sollte, im Gegenteil, alles daran setzen das der Sohn einen ernst nimmt und respektiert. Das bedeutet Liberal & Konsequent sein.

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Kommentar von MERCfan
09.02.2016, 18:33

@Hermannson Ich weiß mit dem PC-Passwort ist eine Sache die eigentlich wirklich nicht geht aber im Schlimmsten fall würde ich es machen.

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Kommentar von MERCfan
09.02.2016, 18:39

@Andrej1964 Ich würde trotzdem zur Beratungsstelle gehen. Egal ob jemand anderer Meinung ist. Aber vor allem aus dem Grund den Hermannson genannt hat das euren Sohn über eine Familienberatung lacht, würde ich erstmal ohne sein wissen dahingehen und einfach anhören was die sagen. Und ich würde fast sagen das ihr auch Parallel zum Psychologen geht und auch seine Meinung euch anhört. Ihr könnt aber auch vielleicht versuchen das ein Psychologe mit eurem Sohn kontakt aufnimmt und ihr ihm nochmal darauf hinweißt das der Psychologe unter Ärztlicher Schweigepflicht steht, er ihm also alles erzählen kann ohne das ihr es mitbekommt aber er ihm trotzdem Helfen kann.

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da steckt möglicherweise mehr dahinter. Depressiv, kann auch psychisch-manisch sein.

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Kommentar von Hermannson
09.02.2016, 18:02

Ihr seid alles sone "Hobbypsychologen" kaum zu fassen.

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