Mach dein Hobby zum Beruf und du musst nie wieder arbeiten?

9 Antworten

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man sich einen Job bzw. eine Ausbildung suchen sollte, von der man meint, dass sie einem Freude und auch innere Zufriedenheit verschaffen kann. Warum? Da man sich in seinem Leben auf der Arbeit am längsten befindet. Als junger Mensch hat man oft das Problem, dass man überhaupt keine Vorstellung davon hat, was einem gefallen könnte oder nicht. Man hat vielleicht irgendwas im Kopf, von dem man meint, dass es das sein könnte, ist sich aber nicht sicher. Das ist echt blöd. Heute würde ich jedem jungen Menschen empfehlen bei Unsicherheit vorher ein paar Praktika zu machen, bevor er sich für eine Ausbildung entscheidet, einfach um schon mal in den Beruf hereingeschnuppert zu haben und um sich ein Urteil zu bilden. Du bist jetzt in der dritten Ausbildung und bist Dir wieder unsicher, ob Du das Richtige gewählt hast. Ehrlich gesagt, finde ich es schon enorm, dass Du überhaupt noch einen Ausbildungsbetrieb gefunden hast, der Dir nochmals eine Chance gibt. Was ist es genau, was Dich an dieser Ausbildung stört? Man sollte sich auch bewusst machen, dass eine Ausbildung etwas anderes ist, als wenn man später mit einem bestimmten Wissensstock in diesem Beruf mehr oder weniger selbstständig arbeitet.

Deine Chancen als Schreiner sind später wirklich gut, da im Handwerk dringend Leute gebraucht werden. Du solltest Dir wirklich gut überlegen, ob Du wieder das Handtuch wirfst.

Dir macht kochen Spass. OK! Aber Du hast recht...das ist ein knallharter Job, der einem aber dennoch viel Spass bereiten kann, wenn man dahinter steht. Du hättest später die Möglichkeit vielleicht in einem kleineren Betrieb zu arbeiten, in dem es vielleicht nicht ganz so stressig ist. Aber wie in jedem Beruf muss man erst einmal Gas geben, um sich etwas aufzubauen.

Natürlich kann es sein, dass Dir das Kochen im Job zusetzt, aber die Leidenschaft - wenn es denn wirklich eine Leidenschaft sein sollte - wird Dir erhalten bleiben. So denke ich. Es geht halt darum seine Wünsche und Ziele in die Tat umzusetzen. Dafür muss man anfangs viele Steine überklettern, aber mit einem Ziel vor Augen hat man auch den entsprechenden Antrieb oder Motivation.

Warum hast Du Dich für die Schreinerlehre entschieden und warum gefällt es Dir jetzt so schnell nicht mehr? Überlege Dir das einfach mal ganz genau. Bist Du zu ungeduldig, ist Dir die Arbeit zu langweilig? Überlege Dir mal, wo Du vielleicht in 4-5 Jahren stehen könntest, gesetz den Fall Du machst weiter. Lohnt es sich nicht dafür durchzuhalten? Der Spruch: Lehrjahre sind keine Herrenjahre...wird oft zietiert ...ich selbst habe ihn auch zu hören bekommen, aber es ist tatsächlich so, hat man die Ausbildung erst einmal geschafft, kann man den erlernten Beruf mit ganz anderen Augen sehen, da man danach seinen Vorstellungen entsprechend, andere Wege einschlagen kann.

Überlege Dir sehr gut, was Du nun als nächstes tust. Ständig abzubrechen bringt Dich nicht weiter im Leben, man sollte auch mal hinter einer Entscheidung stehen, die man getroffen hat.

Eine Schreinerlehre ist eine tolle Vorbereitung, wenn Du Innenarchitekt werden willst. Aus Deinen Hobbys erkenne ich, daß Du gerne kreativ arbeitest.

Das Hobby zum Beruf machen ist ein zweischneidiges Schwert. Denn wenn Du das tust und Dein Geld damit verdienst, mußt Du auch funktionieren, wenn Du die Freude daran verloren hast. Und Du entscheidest nicht mehr selbst, sondern nach den Wünschen Deiner Auftraggeber.

Ich würde die Schreinerlehre beenden, um einen Abschluss zu haben und mir überlegen, anschließend zu studieren.

Oder die Ausbildung zum Fitnessfachwirt machen. So bist Du nahe an Deinem Hobby, hast dazu aber eine betriebswirtschaftliche Ausbildung, die Du auch in anderen Tätigkeitsfeldern sinnvoll einsetzen kannst.

Giwalato

Kochen und Backen im privatbereich ist was GANZ anderes, als Koch /Ausbildung. Ich wundere mich, dass du nicht irgendwo entsprechende Broschüren holst (Arbeitsamt) und dort mal reinschaust. Ich wundere mich, warum du noch nicht auf die Idee gekommen bist, bei allem was du anfängst, erstmal ein Praktikum zu machen. Aber nicht bloss für 1 Woche, so ein-drei Monate wäre dann schon sinnvoll.

Dann siehst du woran es hakt. Niemand hat je gesagt, dass das Leben immer nur schön ist und Ausbildung ist es erst recht nicht. Selbst, wenn du deinen Traumberuf hast, wird es einiges geben, dass dir nicht gefällt. Das gehört dazu. Und das musst du lernen, auchmal sowas auszuhalten. Viel Glück ber der demnächst wohl hoffentlich richtigen Wahl.

Ach ja und mach den Schreibner zu Ende, wenn du an sich ind er Brufsschult gute Noten hast und du ganz gern gesehen bist im betrieb. Darauf kannst du x-bliebig aufbauen, soga Quereinsteigen in andere Berufsfelder ist möglich. Hauptsache, du kannst was vorweisen. Ein Schreiner in einerm Fitnessstudio kann ich mir vorstellen, bei den handwerklichen Fähigkeiten, die du dann mitbringst.

  1. kochen (Koch)
  2. backen (Bäcker)
  3. Fitness (Fitness Trainer , Sport Lehrer , Vereins Trainer , .........)
  4. Musik im Musikverein (Musik Lehrer egal ob Schule oder im Verein)
  5. Rasenmähern (neben bei könntest du Leute in deinen Umfeld fragen ob die hilfe beim Rasenmähen brauchen oder ob du das erledigst)
Rasenmähern (neben bei könntest du Leute in deinen Umfeld fragen ob die hilfe beim Rasenmähen brauchen oder ob du das erledigst)

Hausmeister? Gibt sicher welche wo man mal Rasenmähern muss.

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Es geht dabei nicht darum, was dir Spaß macht, sondern die Randbedingungen spielen eine wichtige Rolle.

Wenn du backen magst, heißt es nicht, dass du es liebst früh aufzustehen (gegen 1-2Uhr Arbeitsbeginn).

Wenn du kochen magst, heißt es nicht, dass du es liebst in Schicht und am Wochenende zu arbeiten.

Wenn du Fitness magst, heißt es nicht, dass du es liebst auf deine Ernährung zu achten und anderen etwas beizubringen.

etc., etc.

Das Gesamtpaket muss einfach passen. Man findet selten den perfekten Job, an dem es nichts zu meckern gibt.

Mach dir selbst einen Kopf, überleg, was du magst und welche Berufe dir dort in den Sinn kommen. Recherchiere dann, was du dem Berufsbild noch dazu kommt, Nebenarbeiten, Arbeitszeiten, Umfeld, usw. Und bewerbe dich erst dann, wenn du dir sicher bist, dass es etwas für dich sein könnte.

Spaß/Freude und angemessene/ausreichende Vergütung muss in einem ausgeglichenen Verhältnis liegen, dann hast du etwas für die Zukunft.

Woher ich das weiß:Beruf – bin Ausbilderin

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