Kritik an Ludwig Erhard?

... komplette Frage anzeigen

10 Antworten

reicht es nicht was er als minister und kanzler auf die reihe gebracht hat ?

nach 60 jahre kritisieren , nach heutigen maßstäben ,ist primitv einfach


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von earnest
20.04.2016, 07:12

Wieso ist berechtigte Kritik "primitiv"?

0

Du kann für deine Arbeit noch den Aufhänger benutzen, dass Erhard nicht in der CSU war sondern in der CDU. Er kam aus Fürth in Bayern, hatte aber seinen Wahlkreis in Ulm.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ein hervorragender Wirtschaftsminister, sehr guter Wirtschaftswissenschaftler, aber in der Rolle als Kanzler ungeeignet und überfordert.

Eventuell hätte man ihm ein Superministerium aus Wirtschafts- und Finanzministerium schaffen sollen, aber lieber kai-Uwe von Hassel zum Kanzler wählen sollen (nur mal als Beispiel).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

An seiner Funktion als Wirtschaftsminister gibt es nicht viel zu kritisieren, seine Rolle als Vater des Wirtschaftswunders durch konsequente Verwirklichung der sozialen Marktwirtschaft wird heute auch vom politischen Gegner anerkannt.

Als Kanzler war er hingegen überfordert. Adenauer hat dies ja auch vorausgesehen und hätte lieber Heinrich Krone oder Gerhard Schröder (nicht identisch mit dem späteren SPD-Kanzler) als seinen Nachfolger gesehen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Erhardt war ein ziemlich unauffälliger und eher nichtssagender Kanzler, daher eignet er sich nicht sonderlich für eine Kritik, da nicht herausragend, weder im positiven noch im negativen Sinne. Er war einfach ein unbedutender Mensch, dick und stets mit einer Zigarre bewaffnet. einer seiner nichtigen Sprüche war: "maßhalten". Dann wird er noch von zahlreichen Leuten als die Lokomotive des Wirtschaftswunders angesehen, was zu hoch gegriffen ist, denn Deutschland, versehen mit dem Marshallplan und dem Boom durch den Koreakrieg war am Boomen, egal wer da Kanzler war.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Erhard hat die "Bezugsmarken" abgeschafft und "Freiheitt" (... in sozialer Verantwortung....)  GEGEN den Willen der Alliierten durchgesetzt.

Die DM wurde von US.Leutnant Tennenbaum organisiert und auf "Dollar-Druckmaschinen" erzeugt.

´Daß Erhard den Deutschen MUT gab wird niemand ihm verübeln können.

Als Kanzler jedoch  wäre Gerhard Schröder (CDU) wohl die bessere Wahl gewesen...


Schmeiß dein "KOL" ???   in die Tonne !!!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Erhard war ein hervorragender Wirtschaftsminister und wird als "Vater des Wirtschaftswunders" bezeichnet. Als er endlich Adenauer als Kanzler ablöste, waren alle froh, denn sie waren des katholischen Adenauers überdrüssig. Erhard war ein jovialer Protestant aus Fürth im fränkischen Bayern. So hatte er kaum Gegner und daher wirst du auch wenig Negatives finden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von earnest
20.04.2016, 07:11

Für meinen Geschmack lobst du hier einen schwachen Kanzler über den grünen Klee.

2

Dann schau dir mal diesen Dokumentarfilm an, der mit dem Mythos Erhard aufräumt.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Er hat immer und überall ganz schön viele Zigarren weggequarzt . . .

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Er war zwar zB ein brillanter Redner, aber nicht sehr durchsetzungsstark. Mehr unter:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Erhard

Mit am spannendsten ist die Frage wann LE , wenn überhaupt, in die CDU eingetreten ist. 

Heutzutage hätte der gute LE es als übergewichtiger Raucher garnicht erst ins Kabinett geschafft - und Kanzler wäre er auch nicht geworden 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von wfwbinder
20.04.2016, 07:31

Also hat es Gabriel nur geschafft, weil er Nichtraucher ist?

2

Was möchtest Du wissen?