komplett aus dem 'system' leben?

10 Antworten

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Es gibt so viele Initiativen, Gemeinschaftsgärten, Projekte, und Einzelpersonen oder Paare, die sich damit befassen, unabhängig vom System überleben zu können. Kaum einer hat das bis jetzt perfektioniert, jeder ist in einem anderen Stadium. Aber es gibt Videos ohne Ende dazu im Netz, wo man sich Ideen abschauen kann, damit man eine Vorstellung davon bekommt, wie so ein Leben aussieht.

Grundsätzlich kann man sagen, dass dieses ausbeuterische kapitalistische System keine Zukunft hat, alleine schon, weil die Resourcen nicht ausreichen und die Erde in immer größerem Maße zerstört wird. Da kann man sich nicht früh genug auf Alternativen einstellen.

Wo du dich vielleicht jetzt schon informieren kannst, sind die Solawis

https://www.solidarische-landwirtschaft.org/solawis-finden/karte/#/

Oft gibt es auch andere Gemeinschaftsgärten in der Umgebung.

Dann könntest du dir einige Videos von Niko Paech anschauen. Es geht um zukunftsfähige Postwachstumsökonomie.

https://www.youtube.com/watch?v=2oOUubyYNP8

Malon lebt mit seiner Frau ziemlich autark in Ungarn (ist ausgewandert)

https://www.youtube.com/watch?v=r-hWwSyoSgo

und viele andere Videos von ihm.

https://www.nordkurier.de/haus-und-garten/leben-im-energiesparmodus-1533730911.html

Es muss ja auch kein Bauernhof sein. Ein altes Haus mit Keller und fruchtbarem Grundstück kann einen schon ganz gut ernähren, besonders, wenn man Vegetarier ist.

Hey und hier bin ich.

Ich bin aktuell 17, mache Abi und habe lange sogar darüber nachgedacht, die Schule abzubrechen, weil ich raus ausm System wollte (und nein, ich bin nicht schlecht in der Schule; 1,7er Schnitt).

Habe mich dann aber doch dafür entschieden, die Schule durchzuziehen.

Aber ich durfte sehr viele nette Leute kennenlernen, von denen die meisten zwar schon älter sind als ich, aber auch aussteigen möchten. Das 1. Projekt wird gerade (in DE!) realisiert.

Hier der Link zu ihrer Seite:

https://neuland-siedler.de/

Liebe Grüße und ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen,

Katharina Hohenfels

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ein Bauernhof ist eine Knochenarbeit. Da benötigt man viele Maschinen und hohe Sachkenntnis. Diese Arbeit wird ganz schlecht bezahlt. Ein Bauernhof mit 30 Hektar und mehreren hundert Schweinen reicht gerade für den Lebensunterhalt von einer Person. Der Ehepartner muss noch einen anderen Beruf ausüben, um den Lebensunterhalt für eine Familie zu verdienen.

Der Bauernhof als Selbstversorgerhütte - das stellen sich die Leute zu einfach vor. Willst du etwa mit der Gartenhaue die Kartoffeln setzen und im Herbst ernten?

Einige Hühner sind noch das geringere Problem.

Investmentbänker ist da nh gute Alternative. Nix machen und Lohn im Millionenbereich.

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Ich will dann garkein Geld benutzen. Sonne als Stromenergiequelle und möglichst saisonal und regionales Essen essen

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Niemand muss irgendwie politisch aktiv sein. Du müsstest dich halt anmelden bei der Gemeinde und Steuern zahlen. Das ist der Teil des Systems, um den du nicht drum herum kommst, wenn du dich nicht den Reichsbürgern anschließen oder wie Öff Öff im Wald leben möchtest. Frei genug für dich? ☺

Habe ich mir anders vorgestellt...

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