Könntet ihr euch eine Beziehung mit einer Langzeitarbeitslosen vorstellen?

23 Antworten

Nein, kann ich mir nicht mehr (!!!) vorstellen ... aus eigener Erfahrung leider klug geworden!

Jahrelang lebte ich mit einem Langzeit-Arbeitslosen zusammen. Durch mein gutes Einkommen konnte uns beide recht ordenlich ernähren.

Anfangs lief der Alltag vernünftig. Im Laufe der Zeit veränderte sich mein Ex-Lebenspartner sehr stark zu seinem Nachteil: Er wurde immer bequemer, er stellte immer häufiger und höhere finsnzielle Forderungen an mich, er beschimpfte und beleidigte mich ständig.

Schließlich schmiß ich ihn aus meiner Wohnung. Ich brauche keinen Unterhalt zu zahlen, da wir nicht verheiratet waren.

Seine Ausrede war übrigens, er wäre krank. Zum Arbeiten war er zu krank, beim Feiern und Geld-Ausgeben war immer ketngesund! 😋

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Als "Langzeitarbeitsloser" gilt man bereits, wenn man ein Jahr lang keinen Job hatte. Ein Jahr ohne Job kann aber enorm viele Gründe haben, die keineswegs allesamt auf mangelnde Motivation oder gar fehlende Intelligenz zurückzuführen sind.

Und womit jemand seine Brötchen verdient, ist nur ein Faktor unter vielen, die den gesamten Menschen ausmachen. Von daher fände ich es doch sehr merkwürdig, wenn man von diesem Aspekt pauschal und allgemein abhängig macht, ob man eine Beziehung zu einer Person eingehen möchte.

Ehrlich gesagt, nein.

Ich will nicht für meinen Partner aufkommen müssen und je nach Alter könnte man demjenigen Faulheit oder Antriebslosigkeit unterstellen. Oder andere Dinge.

Wenn man lange mit einem Partner zusammen ist und weiß, dass er immer fleißig gearbeitet hat und jetzt aus irgendeinem Grund arbeitslos ist, sieht die Sache anders aus.

Ich würde aber keine Beziehung mit einem Langzeitarbeitslosen anfangen, egal wie nett er ist, das komm nicht infrage.

Die Arbeit und was man verdient hat in erster Linie nichts mit einer Beziehung zu tun solange man nicht vorhat Kinder zu bekommen oder ständig in den Urlaub zu fahren und selbst da gibt es Wege und Möglichkeiten.

Ja, natürlich. Weil es nicht darauf ankommt.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

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