Kein Vertrauen zu Therapeutin...?

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Es ist ihr Beruf dir zuzuhoeren und dir Ratschlaege zu geben. Sie wird nicht denken, das du nur ein kleines Problem hast und die anderen haben groessere Probleme.

Auch ist es sehr wichtig, das man sich oeffnet und der Therapeutin alles erzaehlt, auch wenn es fuer dich unwichtig erscheint. Erst dann kann sie eine erfolgreiche Therapie mit dir durchfuehren.

Am Anfang einer Therapie werden meistens Ziele benannt, die man mit Hilfe der Therapeutin erreichen will. Ob diese realistisch sind oer auch nicht, das ist im ersten Augenblick zweitrangig. Erst muss die Therapeutin alles ueber dich erfahren, was in dir vorgeht, wie du dich fuehlst usw.

Du kannst ihr ruhig von deinen Zweifeln berichten ganz offen und auch ihr mitteilen, das es dir schwerfaellt dich ihr zu oeffnen. Gemeinsam koennt ihr dann eine Loesung suchen fuer das Problem.

Die Therapeutin ist mit sofortiger Wirkung zu wechseln, denn eine solche, jener du nicht vetraust, ist als für dich gänzlich ungeeignet abzustempeln. Die Therapie sollte, sofern dir danach ist, fortgesetzt werden, jedoch bei einer oder einem, welchem du zu 100% vertraust. Es könnte durchaus sein, dass erst der 10. Therapeut einen solchen für dich Optimalen darstellt, das ist egal, diese 10 haben dann ausprobiert zu werden, notfalls sogar 11 oder mehr.

Es hat einer oder eine gefunden zu werden, bei welchem dir nicht einmal peinlich ist vom Hintern abwischen zu berichten!

Du solltest dir keine Gedanken darüber machen, was die Therapeutin über dich denkt, es ist ihr alltäglicher Job, sie wird dich nicht doof angucken, sondern sie ist es gewöhnt anderen Leuten zuzuhören und ihnen zu helfen, egal worum es geht. Wenn du ihr nicht vertraust, könntest du diesen eventuell wechseln, obwohl ich nicht glaube, dass das etwas ändern würde. Vielleicht könntest du ihr auch einfach sagen, dass du dich nicht öffnen kannst. Nur wenn du ihr alles erzählst, wird sie die Möglichkeiten haben dir zu helfen.

Also mach dir nicht so viele Gedanken, sondern versuch langsam über dein Problem zu reden. Du musst ihr ja nicht bei der nächsten Sitzung alles erzählen, aber du könntest ja schon mal anfangen, die Frage wie es dir geht ehrlich zu beantworten.

Ich hoffe du schaffst es und es geht dir bald besser :)

Wie kann man die Therapeutin als neutrale Person sehen/ Bindung abbauen?

Hallo zusammen,

ist es notwendig eine soziale/ emotionale Bindung zu einer Psychotherapeutin zu haben? Wie kann man das abbauen + dass man sich nicht der Therapeutin gegenüber emotional abhängig fühlt Angst vor dem Ende hat? Obwohl ich noch Sitzungen habe und die Therapie selber bezahlen werde, wenn der Antrag bald abgelehnt wird, was ich nicht hoffe.

Ich habe zu ihr ein sehr großes Vertrauen und wir haben eine sehr gute therapeutische Beziehung. Und wenn man gute Erfahrungen in der Therapie bei der Therapeutin macht, jedoch bisher in familiären Beziehungen bei den Eltern keine gute Beziehung und Erfahrungen hatte traumatische Erfahrungen und eine belastende Beziehung hat.

Ich traue mich sehr viel bei ihr, sei es unangenehme Dinge ansprechen über tiefe verletztende Themen zu sprechen, etwas ansprechen, was mich beschäftigt, Übungen mit ihr zu machen, mich bei ihr auszuprobieren.

Was kann ich machen, damit man die Therapeutin als neutrale Person sehen kann! Obwohl das schon meiners nicht funktionieren kann, da es eine sehr enge Beziehung ist, die man hat, natürlich eine psychotherapeutische professionelle Beziehung, aber ihr wisst bestimmt was ich meine! Man arbeitet ja sehr eng zusammen, wo es um sehr persönliche und intime Themen gehen, dadurch baut man ja automatisch eine Beziehung/ Bindung auf. Denn so wäre eine Therapie ja nicht erfolgreich, deshalb ist es ja eine Voraussetzung.

Also z. B bei einem Ohrenarzt, Hausarzt, da ist es ja anders, im Vergleich zu einer Psychotherapeutin.

Ich freue mich jedes Mal wenn ich zu ihr gehe. Es ist bei mir aber nicht dramatisch, wenn sie Urlaub hat oder mal krank ist.

Vielen Dank für eure Antworten.

Liebe Grüße

Nil

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Ich brauche meine Therapeutin, weiß nicht weiter, was könnte ich machen?

Hallo zusammen,

es wird irgendwie nicht besser!

Es staut sich alles in mir auf, weil ich keinen zum reden habe, außer meine Therapeutin. Ich bräuchte sie jetzt einfach, sie soll mir nur zuhören, ich habe soviel zu erzählen und muss noch über eine Woche warten.....

Heute habe ich mit einer Verwandten versucht zu reden. Sie hat es in meinem Beisein einem Nachbarn weitererzählt, obwohl klar war, dass es unter uns bleiben soll. Ich bin so verletzt.

Jetzt möchte ich am liebsten mit niemandem mehr reden, außer mit meiner Therapeutin, weil ich weiß, dass sie Schweigepflicht hat und sich daran hält und ich ihr Vertrauen kann.

Ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich schaffe es nicht die Telefonseelsorge anzurufen, weil ich riesengroße Angst habe. Schreiben fällt mir leichter als reden.

Meine Therapeutin ist nicht per Mail ereichbar und per Telefon geht nur der Ab ran und da kann ich nicht verheult draufsprechen :-( (würde ich auch ohne weinen nicht schaffen)

Was kann ich noch machen?

Verzweifelte Grüße Powerfulgirl

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Sind das Suizidgedanken und wenn ja ist das gleich wieder ein Grund für die Klinik?

Ich war neulich für 8Wochen in der Psychiatrie.

Das hat auch ein bisschen was gebracht, aber momentan geht es mir schon wieder richtig schlecht.

Ich habe teilweise auch richtig merkwürdige Gedanken. Irgendwann kam mir mal so urplötzlich in den Sinn: "Wenn du dich umbringst, dann erhänge dich, das ist die beste Möglichkeit, um sich das Leben zu nehmen!"

Ich denke halt auch ziemlich oft über das Thema nach. Also vor ein paar Tagen dachte ich mir, dass ich bevor ich mir das Leben nehme noch ein paar Briefe an bestimmte Personen schreiben muss. Ich habe mir da sogar schon überlegt, was ich schreiben würde.

Ein anderes mal habe ich mir überlegt, WO ich mich umbringen könnte.

Ich denke ständig darüber nach. Das Problem ist, dass ich mich halt selber nicht wirklich ernst nehme. Eigentlich will ich gegen meine Probleme ankämpfen und die Depression besiegen. Ich will stärker sein.

Auf der anderen Seite fühle ich mich so leistungs- und lebensunfähig. Ich kann das gar nicht so beschreiben, aber ich habe einfach das Gefühl nichts auf die Reihe zu bekommen.

Ich fange bald ein langes Praktikum an und habe auch da richtig große Angst vor, weil ich nicht weiß, wie ich das überhaupt auf die Kette kriegen soll. Es macht auch einfach keinen Sinn, weil es eigentlich keinen Grund gibt, der meine Angst zu versagen begründen würde.

Ich denke mir dann auch teilweise schon so etwas wie:"Ich kann das Praktikum einfach nach 6 Monaten abbrechen und dann kann ich noch mal in die Klinik und dann im Sommer die Ausbildung starten!"

Wobei ich auch schon wieder richtig Panik bekomme, wenn ich an die Ausbildung denke. Ich weiß da natürlich auch nicht, wieso ich da so große Angst vor habe.

Ich hasse mich auch, weil ich mich in letzter Zeit häufig selbstverletzt habe. Also heute Abend habe ich 10 Tage ohne SV durchgestanden, aber fast jeder einzelne Tag war ein Kampf. Ich weiß auch nicht, wie lange ich das noch durchstehen kann.

Ich habe nächste Woche noch einen Termin bei einem Psychologen und bei einem Psychiater. Da werde ich das alles auch einmal ansprechen, aber vielleicht hat hier auch schon jemand einen Tipp für mich und kann mir folgende Fragen beantworten:

Zählen diese Gedanken schon als Suizidgedanken? wenn ja, wie gravierend sind diese einzuordnen?

Kann es sein, dass mir wieder nahegelegt wird, dass ich mich aufgrund dieser Gedanken einweisen lassen sollte?

bestünde sogar die Möglichkeit, dass ich eingewiesen werde und zwangsmäßig auf die geschlossene komme?

DANKE :)

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philosophieren in der Therapie, ist das ok?

Wir reden ständig nur über meinen Alltag oder über Dinge die mir in letzter Zeit passiert sind und über random Themen wie das Wetter und Menschen, die mich einfach nicht interessieren. Ich meine, ich komme aus einer muslimischen Familie(bin selbst Atheist) und meine Therapeutin spricht wirklich JEDES MAL über die muslimischen Länder und muslimische Männer, die ihre Frauen schlagen und unterdrücken(ich spreche gerne über sowas, aber doch nicht jedes mal wtf?) und so vergeht die ganze Stunde .... Ich möchte aber dass man mehr auf meine Gefühle und Gedanken eingeht, was auch leicht philosophisch geprägt ist. Gehört das zur einer Therapie? Wie schaut eine richtige Therapie aus?

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Ich bin immer aufgeregt vor meiner Therapie. Was kann ich da machen?

Hallo ihr Lieben,

ich mache seit Januar eine Verhaltenstherapie bei meiner Psychotherapeutin. Meine Therapeutin ist sehr liebevoll nett und sehr sympathisch. Ich habe ein sehr großes Vertrauen zu ihr aufgebaut. Ich kann ihr alles erzählen. Ich finde ,dass Sie sehr nett ist. Mitte August beginnt ihre Elternzeit und Sie kriegt dann ihr Baby. Dann ist Sie bis Anfang November nicht da. Doch Sie sagt mir immer, dass ich ihr eine Mail schreiben darf ,wenn was ist oder ,dass wir einen Termin für ein Telefongespräch machen können. Sie sagt ,dass Sie dann immer erreichbar ist. Doch ich habe ein bisschen Angst, weil ich dann Sie dann nicht mehr sehen werde und keinen habe mit dem ich sowie mit Ihr über meine Ängste und Sorgen sprechen kann. Meine Therapeutin sagt auch ist dass dann für Sie ok ,wenn wir uns dann nicht mehr lange sehen werden oder denken Sie dass es für Sie ein Problem ist. Sie hatte es anderes gesagt. Doch ich habe Angst und mache mir Sorgen ich sage ihr nein,man kann ja dann nichts machen. Ich sage dann ich werde dann versuchen zu Recht Zukommen. Ich habe ,dass Gefühl dass Sie es spürt,dass ich schon traurig bin dass ich Sie nicht mehr habe. Ich weiß nicht ob ich es Ihr meine änsgte und Sorgen erzählen soll. Aber ich kann mir Ihr über alles sprechen. Ich möchte noch etwas erzählen, immer wenn ich zur Therapie fahre habe ich schon am Morgen in der Schule eine große Aufregung auf dem Weg zur Therapie ist die Aufregung größer. Meine Therapeutin sagt mir es auch,dass ich dann sehr aufgeregt bin und dass sie es mir anmerkt. Was kann ich dafür machen ? Ist es normal ? Ich habe niemanden der mir wie meine Therapeutin mir zuhört und mir so spricht. Vielen Dank !

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Ich komm mit meiner Therapeutin nicht klar?

Ich komme echt einfach nicht mit meiner Therapeutin klar. Ich hatte jetzt 5 Stunden bei ihr und jetzt hat sie irgendwie einen Antrag gestellt.. was weiß ich...

Auf jeden Fall bin ich da jetzt fest drin.

Ich kann das alles so schwer beschreiben, kennt ihr es nicht wenn euch Leute einfach extrem unsympathisch sind? Und sie erinnert mich einfach an jemandem der mein Vertrauen gebrochen hat und jemand mit dem ich generell einfach nie wieder reden könnte und ja...das sind halt Sachen, selbst wenn ich ihr sie sagen würde könnte sie sich nicht ändern. Und alles an ihr ist mir so unsympathisch und ich will ihr nix erzählen und hab wie in einer anderen Frage erwähnt das Gefühl, das es mir sooo viel besser geht seit dem ferien und ich habe das Gefühl das sie von mir erwartet das es mir würde schlecht geht weil wir immer so über unnötiges reden und all so. Ich hab das Gefühl keine Therapie mehr zu brauchen und ich will da nicht mehr hin! Ich will es einfach nicht!

Andere wären glücklich Um den Platz...wieso soll ich den dann nehmen?

Aber ich könnte so schlecht mit ihr darüber reden und vor allem nicht mit meinen Eltern und ich weiß nicht...Ich kann das nicht erklären!!!

Was wieder ihr tun? Entwickeln ich noch Sympathie und vertrauen ? Ist das normal? ????

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