ich kann nicht mit mein Therapeut reden

4 Antworten

Das ist eine schwere Kiste . Sind dir die Dinge so unangenehm ? Kennst du das Gefühl wenn Menschen etwas passiert was denen peinlich ist und sie rot werden aber du das garnicht so für schlimm empfunden hast .Genauso ist es auch da .Du schaffst das , du musst das schaffen Denn du wirst merken , dir fällt ein Stein vom Herzen und wozu so viel Angst .Wer nicht wagt der nicht gewinnt. ..viel Glück

Auch wenn du den Therapeuten nett findest kann es sein das es nicht der richtige Therapeut für dich ist. Ich finde gerade wenn es um psychische Probleme geht ist es sehr wichtig das man nicht nur zu irgend einem Therapeuten geht sondern den richtigen Therapeuten hat.(oft ist das schwierig ausser man wohnt in einer größeren Stadt). Das ist ungefähr so wie in der Schule. Jahrelang hat man einen Lehrer bei dem man einfach nicht mitkommt und versteht nur Bahnhof wenn er was erklärt. Irgendwann bekommt man einen anderern Lehrer und zack...plötzlich ist alles ganz einfach und man versteht plötzlich den Unterricht (sollte nur als Beispiel dienen). Wenn der Therapeut und du keinen Draht zueinander habt kann er noch so nett sein, es wird dir nicht helfen. Denn er als Therapeut sollte eigentlich in der Lage sein Vertrauen zu vermittel und mit verschiedenen Methoden dich zu erzählen zu bringen. Aber vielleicht brauchst du auch noch etwas Zeit um dich öffnen. Wenn es dir hilft kannst du mir erzählen was dich bedrückt. Vielleicht fällt es dir leichter weil wir uns nicht kennen und du mir nicht gegenüber sitzt und deshalb auch kein Blickkontakt etc... stattfindet. Ausserdem werden wir uns wahrscheinlich nie über dem Weg laufen und falls doch wird es keiner von uns wissen. Zudem bin ich ein guter Zuhörer und kann dir vielleicht etwas helfen bzw dir die Angst nehmen mit deinem Therapeten drüber zu sprechen.

Es ist unheimlich befreiend, Dinge auszusprechen. Das ist einer der Gründe, warum Therapien gut tun. Weil dort ein Mensch sitzt, der - an Schweigepflicht gebunden - nichts weitererzählen wird, und der auch - aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung - nicht so leicht zu schockieren ist. Einer, der Therapeut werden wollte, wird nicht gerade zimperlich sein, ihm ist nichts fremd, alles gehört zum Leben. Auch das, was der "Normalmensch" für schlecht, peinlich, unmöglich halten mag. Wenn du dich bei ihr gut aufgehoben fühlst, dann rede vielleicht genau darüber. Dass es Dinge gibt, die du nicht sagen kannst. Es ist gut möglich, dass sie das sowieso spürt. Oft ist es so, wenn man über seine Angst redet, dann wird sie kleiner werden. Und die Therapeutin kann dich dabei unterstützen, dass du die Probleme endlich ablädst.

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