Kater will nicht mehr schlafen

8 Antworten

Dein Kater ist mit 8 Wochen so um 4-6 Wochen zu früh von Mutter und Geschwistern getrennt worden und ist anscheinend auch noch alleine. Babykatzen sollten nicht alleine aufwachsen müssen, sondern sollten mindestens noch ein Geschwisterchen oder sonst nen 4-beinigen, am besten kätzischen Kumpel haben. Dann sollte man als Katzenhalter wissen, dass Katzen dämmerungs- und nachtaktive Tiere sind, die dann schlafen, wann sie wollen und vor allem auch wo sie wollen und nicht wo ihr Mensch das gerne hätte. In dem Alter sucht er Deine Wärme und will in Dein warmes Bettchen, also lass ihn da schlafen.

Entweder Du besorgst Deinem Katerchen noch nen Kumpel, was für ihn besser wäre oder Du beschäftigst Dich vor allem vor dem Schlafengehen ausführlich mit Spiel und Schmusen mit dem Kerlchen und lässt ihn bei Dir schlafen.

Sei froh, dass es nur eine Katze ist, die in Dein Bettchen möchte, bei mir sind es manchmal bis zu 3 ausgewachsene Kater, die nachts auf und neben mir pennen.

und hinzu kommt, dass man Kätzchen frühestens nach 12 Wochen von der Mutter trennt

das ist unter den umständen leider normal

der ist 8 wochen alt, also 4 wochen zu früh von mama weg. also hat er angst und sucht jemanden der nähe gibt. das bist du. katzen sind nicht gern allein. also kommt er nachts zu dir ins bett

katzen spielen gern. das bedeutet auflauern, raufen, anspringen. er hat keine andere katze die mitspielt, also spielt er mit dir

das ist ein kleines kind, das ist energie auf beinen. "hyperaktiv" ist da normalzustand

katzen als dämmerungsaktive tiere sind oft nachts lebendig

Also, der Kater ist viel zu jung um schon von der Mama und den Geschwistern getrennt zu werden. Mit acht Wochen beginnt die Katze mit der Erziehung ihrer Kitten, und das ist eine ganz wichtige Phase. Das ist der erste Punkt. Der zweite Punkt ist der, dass der Kleine einfach völlig unausgelastet ist. Mit wem kann er denn spielen? Mit wem kann er richtig raufen? Wem kann er das Futter stibitzen und dann gejagt werden, rauf auf den Kratzbaum und wieder runter? Logisch, dass er rennt, Dich beißt und kratzt. Das machen kleine Katerkumpel so. Du kannst ihm einen Kumpel besorgen. Möglichst ein etwas älteres Kitten, das lange genug bei der Mutter gewesen ist und sozialisiert ist. Katzen sind keine Einzelgänger, auch Kater nicht. Kater schließen sich immer zu Bruderschaften zusammen und verbringen die Zeit zusammen. Ein Kitten allein zu halten ist für mich Tierquälerei.

Tierquälerei ? Das ist Quatsch ....
Unter Tierquälerei versteh ich was ganz anderes.

Nur sollte man sich dementsprechend mit dem Zwerg beschäftigen u.nicht so früh von der Mutter u.Geschwistern trennen,da geb ich dir recht.

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@xxBinaxx

sagen wir mal so: es ist nicht artgerecht

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@Tuma1

In meinen Augen grenzt die Einzelhaltung eines Kitten auf jeden Fall an Tierquälerei. In der Schweiz ist das aus tierschutzrechtlichen Gründen verboten. Wie man das sieht ist jedem natürlich selbst überlassen. Es gibt auch Menschen, die das für absolut okay halten. Ich sagte "für mich ist das Tierquälerei" und das ist nun mal so.

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Es würde sicher helfen, ihm einen Kumpel (vielleicht eines seiner Geschwister) dazu zu holen. Dann beschäftigen sich die beiden mehr miteinander und Du bist nicht immer der Zielpunkt seiner Aktivitäten.

In dem Alter möchten Kinder (im Vergleich zu Menschen ist er im Moment vielleicht drei, vier Jahre alt) nicht alleine schlafen. Stell doch sein Bettchen an Dein Kopfende und gib Deine Hand hinein. Dann ist die Nähe da, die er braucht. Du bist nämlich jetzt seine Mutti!

Leider ist der Kleine auch viel zu früh von der Mutter weg. Er wird also etliche Lernlücken haben, was normales Katzenverhalten angeht. Leider besteht die Gefahr, dass solche Katzen/Kater später als Erwachsene Verhaltensauffälligkeiten zeigen, die man als Katzenhalter nicht haben möchte. Auch das spricht für die Anschaffung eines Artgenossen oder einer Artgenossin.

Wenn er später Freigänger werden soll, ist das nicht ganz so tragisch, aber dann solltest Du Dich sehr gründlich über Katzenverhalten (insbesondere, wie die Katzenmutter mit ihren Kindern umgeht, und was sie lernen müssen) beschäftigen, damit Du nachher keine bösen Überraschungen mit ihm erlebst.

Einzelhaltung ausschließlich in der Wohnung ist nicht katzengerecht.

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