Kater knabbert (Plastik) Weihnachtsbaum an. Warum und wie halte ich ihn davon ab?

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In Plastik ist Weichmacher und dieser ist für viele Katzen sehr reizbar allerdings auch gefährlich! 

Kater wegnehmen und ein sanftes Nein, kein schreien, kein ins Gesicht pusten, kein anschreien, schubsen, Wasserspritzer oder gar Gifte wie hier empfohlen wird. 

Also sorry, aber meine Katzen sind nirgendwo dran gegangen was ich nicht wollte und das vermutlich weil wir vernünftig kommuniziert haben, nämlich gewaltfrei. 

Notfalls stellt man etwas woran ein Tier nicht gehen soll so, dass das Tier nicht dran kommt. 

Nimm ihn da weg, ohne zu murren geduldig und beharrlich und wenn er Anstalten macht dort hinzugehen, gibt es direkt vor dem hoch springen ein Leckerchen. So lernt er, dass es sich lohnt unten zu bleiben und nicht DORT hoch zu springen! 

Sorry, aber ich habe noch nie so einen Unsinn gelesen! ^^

Ein "sanftes nein" bringt gar nüscht, denn Katzen sind keine Hunde! Katzen reagieren auf Reize, Hunde auf auf mehr (auch auf Befehle).

Anpusten oder auch Anspritzen (mit Wasser) sind solche Reize; ...und zwar welche die "Katze" nicht mag. Was das mit Gewalt zu tun haben soll ist mir ein Rätsel!? Das Tier erfährt keinen Schmerz und wird auch nicht verletzt!

"Nimm ihn da weg" ist aber noch der beste Tipp! ^^ Du schläfst also nie, und bist immer direkt vor Ort? ;)

MfG,

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@KeinNonsens

Ähm ja da wären wir wieder bei der Thematik, dass jeder der nen Hund hält oder ne Katze sich mit lerntheoretischen Vorgängen auskennt!

Katzen reagieren genauso wie Hunde auf Reize, schon einmal mit Verhaltensbiologie beschäftigt? Nein sorry, die 1. Frage sollte lauten, überhaupt schon einmal etwas davon gehört?

Ach ja, faszinierend wie gut sich manche Menschen meinen auszukennen!!! Was ist ein Reiz, fangen wir doch noch einmal gaaanz von vorne an, am besten in der Vorschule!

Ein Reiz ist eine äußere oder innere Einwirkung auf den Körpder der eine bestimmte Reaktion auslöst. Reize sind somit nicht auf Katzen alleine bezogen sondern ein Begriff der in der Verhaltensbiolgie als Auslöser für ein bestimmtes Verhalten zu verstehen ist! Z.B. ein Schmerzreiz! Schmerzreize können bei Katzen wie bei Hunden gleichermassen auftreten und man glaubt es kaum sogar auch beim Menschen!

Was das mit Gewalt zu tun haben soll ist Dir natürlich ein Rätsel, Dir sind ja auch Reize ein Rätsel...

Also fangen wir auch da mal ganz von vorne an, eine Strafe ist etwas was der jeweilige Organismus als unangenehm empfindet, es gibt psychische als auch physiologische Strafen. Eine Strafe ist somit auch anpusten und erst Recht anspritzen mit Wasser und fällt in den Bereich der pos. Bestrafung. Nun komm mir nicht mit pos. bedeutet immer etwas gutes, denn da wären wir dann bei den lerntheoretischen Kenntnissen, denn auch die sind hier leider nicht vorhanden!

Positive Bestrafung heißt positiv im mathematischen Sinne ergo etwas negatives hinzufügen weil ja Bestrafung.

Was wieder heißt alles was vom Tier als unangenehm empfunden wird ist eine Bestrafung und somit unangenehm und auch eine psychische Gewaltanwendung insofern man beachtet, dass es vom Tier nicht gemocht wird.

Das beschriebene ist im übrigen auf ALLE Säugetiere anzuwenden und man glaubt es kaum, Reize gibt es sogar bei Nicht-Säugetieren...

Unfassbar echt, da diskutieren Schulkinder über Grundkenntnisse!

Entschuldige bitte, wenn ich denke Du wärst ein Schulkind und bist keins, aber auf Grund Deiner Aussage Katzen reagieren auf Reize Hunde auf mehr, blieb mir ja nun nichts anderes übrig!

Im übrigen kann jede Katze dieser Welt insofern sie keine Deprivationsschäden hat, genauso auf Signale (heute nennt man es Signale nicht Befehle) hören wie jeder Hund dieser Welt. Meine Katzen sind sogar bei Fuß gelaufen und konnten Sitz und Platz. Man muß sich nur ein wenig auskennen und sich mit Tieren viel und oft beschäftigen und man stellt sogar fest, dass sie lernfähiger sind, als manche Menschen.

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Hallo,

stell den Baum weg. Alles andere wird nicht zum Erfolg führen. Du kannst ja nicht ständig den Kater wegscheuchen , das stresst euch Beide . Und sobald Du nicht in der Nähe bist , knabbert er fröhlich weiter.

Nein , Plastik schmeckt nicht. Eigentlich. Aber es gibt Katzen, die einen Hang zu Plastik ( oder Wolle ) haben. Wenn das häufiger oder dauernd passiert, spricht man von einem Pica-Syndrom. Eine von unseren Katzen hat diese Störung . Bei häufigem Futtern von Plastik wird auch die Leber geschädigt. 

Wenn Dein Kater sonst kein Plastik frisst, wird der Baum irgendeinen Stoff enthalten, den er zum Fressen gern hat. Was genau das ist, wird Dir keiner sagen können. Unsere Kleine frisst am liebsten Verpackungen von Haribo oder Pasta. Erkennt sie schon am Geräusch und kommt sofort. Daher haben wir alles an Plastik verbannt . Es lagert in einer großen, geschlossenen Kiste.

Mein letzte Katze liebte auch so "Plaste und Elaste"^^...da musste ich immer alles weg tun, was auch nur ein bisschen plastikmäßig war...

Und: Zu Weihnachten hatte ich damals auch einen solchen Plastikbaum als Deko gekauft (das war das erste Weihnachten mit ihr und damals kannte ich die Ausmaße ihrer Vorliebe noch nicht so richtig), auch weit nach oben gestellt..sie ging dran, ließ nicht davon ab, seitdem steht das Teil im Keller, da mir die Gesundheit meiner Katze wichtiger war....

Also pack das Teil weg, zum Wohl Deiner Katze :)

Bei Anzeichen für eine bevorstehende Knabber- oder Kletterpartie ein deutliches "Nein", und die Fellnase ggf. kommentarlos vom Weihnachtsbaum wegzusetzen, wäre schon mal eine erste mögliche Maßnahme.

Auch Lob, Streicheleinheiten oder Leckerchen, wenn Dein Kater sich in einer "kritischen" Situation mal uninteressiert vom Baum abwendet, könnten hilfreich sein.

Manche Katzen mögen den Geruch von Zitrusfrüchten nicht. Wenn dies auch auf Deine Fellnase zutrifft, könnten getrocknete Orangen- oder Zitronenscheiben als Baumbehang u.U. eine gewisse abschreckende Wirkung haben.

Ob und wie Dein Kater auf den Geruch der Zitrusfrüchte reagiert, solltest Du ggf. aber schon vorher mal ausprobieren - nicht erst am Heiligabend, wenn der Baum bereits steht...

Darüber hinaus solltest Du aufgrund der Verletzungsgefahr zur Sicherheit auf zerbrechlichen Baumschmuck verzichten, also z.B. Glaskugeln durch Kunststoffkugeln ersetzen, Strohsterne verwenden, etc..

Offenes Feuer von echten Kerzen verbietet sich in Anwesenheit von freilaufenden Haustieren ohnehin von selbst.

Wenn alle anderen Maßnahmen erfolglos bleiben, könntest Du den Baum zumindest in unbeaufsichtigten Zeiträumen notfalls in einem katzenfreien Zimmer aufstellen.

Sozusagen als letzten Ausweg hat es hier in den Vorjahren auch schon Ratgeber gegeben, die ihren Weihnachtsbaum an der Zimmerdecke aufgehängt haben...

Falls Du übrigens, wie ich aus Deiner Frage herauslese, nur eine Fellnase haben solltest, könnte ein passender Kumpel für ihn - idealerweise z.B. aus dem Tierheim - dafür sorgen, dass die Katzen sich lieber miteinander, als mit dem Weihnachtsbaum beschäftigen. 

Auf alle Fälle solltest Du stets Ruhe bewahren (sonst überträgt sich Dein Stress noch zusätzlich auf den Kater), der Fellnase mit Aufmerksamkeit, Zuwendung, Geduld und Nachsicht begegnen, und ihn keinesfalls bestrafen oder mit Liebesentzug reagieren, zumal Katzen eine Strafe ohnehin nicht mit ihrem Verhalten in Verbindung bringen können.

Alles Gute, besinnliche Feiertage und viel Erfolg!

Hast Du selbst Katzen, Katzenkumpel? Falls "JA" solltest Du erst einmal einen entscheidenen Punkt dazu lernen:

NÄMLICH: "Katzen sind KEINE HUNDE!" ;)

Nur mal so am Rande! ^^

MfG

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Ich habe 2 Kater und meine Freundin auch noch mal 1 Kater und 1 Katze. Dieses Phänomen ist bei allen das Selbe: "Plastik anknabbern!"

Aber nicht jedes X-beliebige, sondern vor allem weiche Plastik, so wie es z.B. mit großen Säcken von Katzenstreu ausgeliefert wird.

Ich persönlich vermute, dass die Weichmacher (in dem industriellen Mist) einen gewissen Sucht-Faktor auf die Tiere ausüben, doch ich kann es nicht beweisen!!!

Ich habe versucht, meine Schmuser mit Wasser anzusprühen, doch das erzielte nur kurzzeitig Wirkung. Denn was passiert, wenn/während ich schlafe? Ergo versuche ich, diesen Quatsch erst gar nicht in die Nähe meiner Schmuser zu lassen! Mir ist die Gesundheit der Tiere einfach wichtiger, und, JA, für Katzen/Kater ist es LEIDER tatsächlich wie eine Sucht!

MfG

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