Kann mir einer das mit dem KM stand erklären?

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18 Antworten

Salue

Bei jeder Umdrehung nützen sich die Teile ein ganz klein wenig ab. Damit bedeuten viele Kilometer auch, dass eine erhöhte Abnutzung vorliegt.

Nur: Bei jedem Kaltstart ist die Abnützung x-fach höher, als beim Fahren, wenn alles betriebswarm ist.

Technisch gesehen wäre es informativer, wenn man alle Starts des Motors zusammenzählen würde, anstelle der gefahrenen Kilometer.

Ein Wagen der täglich viele Kilometer macht und damit die 200'000 km z.B. in 5 Jahren runterspult, ist weniger abgenutzt, also ein Auto, welches nach 5 10 Jahren erst 50000 km auf dem Zähler hat.

Dazu kommen die Fahrgewohnheiten des Vorbesitzers. Handelte es sich um "Hobby-Rennfahrer" oder um "Eco-Fritzen" ?

Der Kilometerstand wird eigentlich bei Gebrauchten überbewertet.

Das gibt dem Käufer die Chance, zum Beispiel den Wagen eines Aussendienstmitarbeiters günstig kaufen zu können, der eigentlich sehr schonend eingesetzt worden ist. Ein solcher Wagen kann, wenn er weiterhin vernünftig eingesetzt wird, auch mal 500'000 km, ohne grosse Reparaturen, laufen.  

Es grüsst Dich

Tellensohn

Izanami118 10.08.2016, 16:08

danke :)

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checkpointarea 10.08.2016, 19:23

Sehr schön zusammengefasst. Dazu kommt noch, dass bei einem Fahrzeug mit vielen Kilometern die Möglichkeit besteht, dass anfällige Bauteile bereits ausgetauscht wurden. Wie auch immer, viel sinnvoller wäre ein Betriebsstundenzähler, wie ihn beispielsweise Gabelstapler haben.

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Durch steigende Laufleistung steigt der Verschleiss und damit das Risiko eines Defektes. Eigentlich logisch, oder?

Daran ändert auch nichts, dass das Auto im Moment noch in Ordnung ist. Nichts hält ewig.

Hallo!

Oft ist es tatsächlich der psychologische Faktor.. früher hatten die Leute bei Autos mit 100000 Km Angst vor ausgelatschten Schrottgurken, heute sind 200000 Km die "magische Grenze". Allerdings ist das meist total unbegründet.

Mein Mercedes C180 ist mit 211000 Km bspw. weitaus besser in Schuss als viele C-Klassen mit deutlich weniger auf der Uhr ---------> weil immer alles erledigt wird, fortlaufend Geld investiert wird wenn nötig, der Lack und das Blech gepflegt werden & das Auto auch entsprechend schonend bewegt wird: Kaum Kurzstrecke, sanfter Gasfuß, keine hohen Drehzahlen bei kaltem Motor. Wer sein Auto entsprechend behandelt kann in aller Ruhe ggf. die halbe Million Kilometer abreißen sofern das Blech es mitmacht & sofern er auch überhaupt willens ist seinen Wagen so lange zu fahren.

Der 200000 Km Vertreterwagen mit allen Kundendiensten und Langstrecke durch einen einzigen Fahrer muss nicht schlechter sein wie der gleichalte baugleiche Wagen mit 100000 Km, den drei verschiedene Besitzer gepiesackt haben ohne die Kundendienste zu erledigen & sich dem Wagen bzw. der TEchnik anzunehmen. 

Ich kannte einen Mercedes C280 aus den frühen 90ern, der in meinem Wohnort vor 2 Jahren mit über 550000 Km abgegeben wurde.. der war Erste Hand, Alleinfahrer, Langstrecke, Technisch prima, erster Motor & erstes Getriebe, allerdings fraß der Rost das Auto nach 20 Jahren hemmungslos auf.

NOCH wird es super laufen, nichts desto trotz sind halt 200.000 Kilometer ne Menge. Und allzu lange wird er es ohne Investitionen einfach nicht mehr machen. Ich würde mir - obwohl ich selber so viel drauf habe - kein so altes Auto kaufen. Meines kenne ich, ich weiß wie ich es gefahren habe.

Klar, du kannst auch Glück haben. 

Izanami118 10.08.2016, 15:57

aber wenn er so viel runter hat, kann man es nicht irgendwie "erneuern" ? also das die Teile dann nicht mehr so abgenutzt sind?

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turnmami 10.08.2016, 16:01
@Izanami118

man kann alles erneuern, wenn man es bezahlen kann. Dann kannst du dir aber gleich ein neueres kaufen!

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Nayes2020 10.08.2016, 16:03
@Izanami118

Aber was kostet dich das? bei 200.000 ist ja alles im Eimer. da ist doch jede Schraube an seiner Grenze.

Dinge werden hergestellt mit einer bestimmten Laufzeit. Selbt Gebäude die Millonen kosten werden auf eine Lebenszeit von 50 Jahren gesetzt.

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Nordseefan 10.08.2016, 16:37
@Nayes2020

Da hat turnmami recht. Ich fahre meinen halt noch weil er wirlich noch gut in Schuss ist . Wenn er aber zur reinen "Sparbüchse" wird kommt er weg.

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Die Teile aus denen ein Auto besteht sind für eine bestimmte Lebensdauer konzipiert und gehen irgendwann kaputt. Bei 200.000km ist schon viel repariert worden und wird mit der zeit noch viel repariert werden müssen.

Es kommt allerdings immer darauf an, was für ein Auto es ist und wie es behandelt wurde. Der Motor eines Autos mit wenig Leistung wird normalerweise stärker belastet als der Motor eines leistungsstarken Fahrzeugs. Die Fahrer leistungsstarker Fahrzeuge pflegen allerdings oft einen rasanten Fahrstil, was die Lebensdauer wieder senkt. 

Der Motor eines Autos, das vorwiegend auf langen Strecken bewegt wurde, ist normalerweise weniger verschlissen als der Motor eines Autos mit gleicher Laufleistung, mit dem aber nur Kurzstrecken gefahren wurden. Kaufst du also einen noch recht jungen Wagen mit hoher Laufleistung, kannst du davon ausgehen, dass der eher auf langen Strecken bewegt wurde.

Es kommt aber nicht nur auf den Motor an, alle Teile verschleißen. Stoßdämpfer werden undicht, Dichtungen werden spröde, Gelenke schlagen aus und der Auspuff rostet durch. Manches ist eher eine Sache des Alters als der Laufleistung.

Ein Auto das schon viel gefahren ist, ist in der Anschaffung natürlich billiger, wird aber wahrscheinlich mit der zeit höhere Reparaturkosten verursachen.

Es kommt auch auf das Auto an. Für einen Kleinwagen sind 200.000km eine ganze Menge, für einen Transporter nicht unbedingt.

Hatte einer der Vorbesitzer keine Ahnung und hat zum Beispiel den Motor kalt hoch gedreht, oder einen Turbomotor vor dem Abstellen nicht nachlaufen lassen, kann sich das durchaus negativ auswirken.

Es gibt beim Autokauf so viel zu beachten und zu überprüfen, dass man auf jeden Fall jemanden mit nehmen sollte, der richtig Ahnung hat, wenn man sich selbst nicht auskennt. 
Wer keine Ahnung hat, wird von Händlern und Privatleuten gerne mal über den Tisch gezogen und abgezockt. Du willst ja am Ende nicht einen Haufen Geld für den letzten Hobel bezahlen, nur weil er auf den Bildern so gut aussah und der Verkäufer so nett war.

Ich hätte meinen auch mit 400tkm aufm Tacho gekauft allein weil ich weiß was mein Vater damals problemlos mit seinem damals geschafft hat mit genau derselben Maschine: 840tkm

Das irgendwann Stoßdämpfer kommen is logisch, aber die kann man ja beim Kauf als Minus auflisten und entsprechend darüber den Preis drücken. Viel wichtiger war mir da schon eher ne gute Substanz beim Wagen, ein Wagen mit 26tkm in 32 Jahren schreckt selbst mich irgendwo ab aber gesehen hab ich sowas auch schon.

LetzterRitter 10.08.2016, 18:17

Stoßdämpfer sind aber eher nen Verschleißteil...finde nen 50€ Teil sollte nicht zur Beurteilung rangezogen werden.

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Es ist nunmal Fakt, das Autos, deren mechanische Teile schon mehr beansprucht wurden, eher dazu neigen Reparaturanfälliger zu werden. Deswegen heißen manche Teile auch "Verschleißteile", weil es normal ist, dass sie sich abnutzen. 

Ein Reifen ist z.B. kurzfristig (25.000km) abgenutzt, bei einem Steuerketten-Spanner oder einem Auspuff, Gelenken etc. nimmt mit laufender Beanspruchung das Risiko eines Defektes, der zwangsläufig zum Austausch führt, und das zu Kosten.

Wegen diesem Risiko des Käufers (Man kann das ja nicht immer sirekt sehen was im Motor etc los ist) sind diese auch nur bereit, weniger für das Fahrzeug zu bezahlen. So decken Sie dieses finanzielle Risiko ab.

Weil die hohe Kilometer-Leistung oft mit einem Wartungs und Reparaturstau verbunden ist. Da sind teure Reparaturen in nächter Zeit keine Seltenheit. Kupplung wechseln, Stoßdämpfer, Fahrwerksteile, Motordichtungen, Zahnriemen... da kann schnell eine Summe von über 4000 Euro zusammen kommen in kurzer Zeit..

Das muss nicht sein, es ist aber sehr gut möglich.

Die Kilometer sind auch auf allen Verschleißteilen drauf.

Da können sehr schnell viele Reparaturen kommen. Können, aber müssen nicht. 

Mein Auto hat derzeit auch 212.000 Kilometer und läuft immer noch, obwohl es kein Diesel ist1

AntwortMarkus 10.08.2016, 15:59

Gerade die Diesel Fahrzeuge sind heute viel empfindlicher als die Benzin Motoren. Es ist ein Relikt aus verganenen Zeiten, dass ein Diesel lange hält. Die Technik ist so kompliziert und anfällig geworden aufgrund der hohen Umweltauflagen.

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Achim19651 10.08.2016, 16:01
@AntwortMarkus

Tja, das ist leider wahr. Partikelfilter, Abgasrückführung und Commrail-Hochdruckeinspritzung haben dem Diesel die Haltbarkeit ausgetrieben

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Hamburger02 10.08.2016, 16:24
@AntwortMarkus

Mein Motorenprofessor fragte, warum Diesel länger halten und gab selber die Antwort: "Weil die Kunden erwarten, dass er länger hält". Technisch gibt es dafür keinen Grund.

Bei gleichem Bauaufwand (Gewicht) hält ein Benziner vom Prinzip her viel länger als ein Diesel. Da aber lange Lebensdauer erwartet wird, werden Diesel halt massiver gebaut, was aber auch ordentlich Gewicht bringt.

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Dave0000 10.08.2016, 16:03

Ich hab letzte Woche de 300k auf lpg geknackt mit meinem

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Bei 200.000 km auf der Uhr wird der Verschleiß immer höher. Irgend wann muss man die Teile auswechseln. das kann ( muss nicht ) teuer werden. Und wenn man noch viel selbst machen kann, lohnt es sich dennoch so ein Auto zu kaufen. Aber wer macht heute schon noch viel selbst am Auto. Die wenigsten.

Aber du weißt auch nicht, wie und wer das Auto gefahren hat.


Ich hab ein Auto mit 300 000 km

Aber die Lebensdauer ist unterschiedlich
Habe mir sagen lassen das mein 6zylinder noch ne ganze Weile läuft und nicht mit nem 4zylindwr vergleichbar wäre
Der Anschaffungspreis war auch sehr gering so das es zu verkraften wäre wenn er doch platt geht
Bei nem Auto für 7000€ kannste auch spontan nen Motorschaden haben, Aber das bricht einem evtl das Genick

Das ist wie beim menschlichen Körper.

Umso älter du bist, desto schneller wird er langsam und träge.

Deine Haare werden grau und die kannst du färben, damit es nicht so aussieht, aber man ist dann trotzdem schon alt und nicht mehr so fit.

Der Preis wird günstiger, aber:

Die Reparaturen werden in der Regel mehr, der Rost wird mehr, die Ausfälle werden mehr.

Natürlich kann man auch Glück haben, aber bei 200tkm ist die Kiste meist schon etwas älter. Wer das will kann das gerne kaufen, dafür gibts ja "Gebrauchte"

Ich hol mir lieber was neueres, nix ganz neues, aber auch nix verschliessenes.

Sorry was ist das für eine Frage?

Das Auto ist 200,000 KM gelaufen. Das bedeuet das Motor, Karosserie und viele Versschleißteile eben 200.000 KM mitgemacht haben.

Das bedetuet das jederzeit etwas kaputt gehen kann. Und man bleibt auf den Schaden sitzen.

Klar wenn das auto 100 euro kostet denkt man sich egal was solls. Aber Anmeldung, Schilder, TÜV usw kosten ja auch Geld. da wird dann aus dem 100 € Eben 500€.

Und Wenn dann 2 Wochen Später das Auto kaputt ist. waren die dann für nix.

Anhand der KM kann man einfach abschätzen wie groß die Wahrscheinlichkeit ist das das Auto eben hält.

Und 200.000 KM ist so die Grenze der Lebenserwartung für Benziner. Also viel kommt da nicht dazu

Hallo,

Bin auch gerade neu hier.aber kann dir das sehr kurz und eindeutig erklären.

Also wenn es ein Auto mit Diesel Benzin läuft ,schafft es (auch bei den heutigen Bauarten) so bis zu ca. 300 000,)ohne zu übertreiben.Kommt auf das Modell an. Jedoch bei einem Auto mit Super Benzin,(so schön der Name auch klingt)ist die Schmerzgrenze leider bei ca. 150 000 schon erreicht.Dann kommen frühzeitig bei der Verbrennung so einige Probleme hinzu.(Wie schon gesagt,(Von Modell zu Modell verschieden.) LG, und Google es doch einfach mal.

checkpointarea 10.08.2016, 19:26

Unsinn, von vorne bis hinten.

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Schlimm ist genau an dieser Kilometerzahl nichts.
Es ist einfach die psychologische Grenze die bei einem Gebrauchtwagenkauf die Leute dann abschreckt.
Daher passieren viele Tachomanipulationen um diesen Wert herum, da Fahrzeuge ab 200tkm eben nochmal ein Stück Wert verlieren.
Da wird dann einfach mal eben der Tacho von 225tkm auf 185tkm zurückgedreht und schon kann man wieder 10..20% mehr verlangen.
Und vom Zustand ist sowas nicht zu erkennen

Technisch ist es halt so, dass die zu ersetzenden Teile immer teurer werden, je höher die Laufleistung ist.
Irgendwann kommen halt die fiesen Teile dran...Hydrostößel, Ventile, Kurbelwellenlager, Getriebedichtungen, Ausrücklager, Getriebe, Steuerkette...

Auch ein Motor ist nicht unsterblich, je mehr Kilometer, um so näher ist er dem Tod...

Dave0000 10.08.2016, 16:01

Ich fahre lieber 3 Autos in 4Jahren für je 1000€ je nur Ihre TÜV Periode
Als 1 Auto für 10000€ was nach der Herstellergarantie oder Bei gebrauchtem so kaputt geht

Hinzu kommt das ich bei nem 1000€ Auto keine Vollkasko brauche
Bei nem Neuwagen oder was hochwertigerem sollte das schon sei

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Izanami118 10.08.2016, 16:11

dank der zahlreichen Antworten weiss ich jetzt bescheid. danke!

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audi A4 von nem kumpel hat 400.000 km läuft noch =) bei 1.000.000 kriegt man ein auto umsonst ;D

Dave0000 10.08.2016, 16:09

Von wem gibt's das Auto umsonst???
Das gab es wohl in Griechenland mal für ben Taxi Fahrer von Mercedes als der die 1 oder 2 mio erreicht hatte

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