Kann man tot "sein"?

17 Antworten

Du verwechselst das Verb 'tot (sein)' mit dem Nomen 'Tod'.

'Tot sein' ist ein Zustand und beschreibt nur den IST-Zustand, dass man tot ist; der Tod selber ist nur ein 'Zustandsveränderer': Von 'lebendig sein' in 'tot sein'...auf der materiellen Ebene...

Ist es also nicht widersprüchlich, wenn man sagt, dass man "tot sein" wird oder etwas tot "ist"?

Überhaupt nicht, denn das erste spielt sich in der Zukunft ab und ist grammatisch einwandfrei: Man wird (eines Tages) tot sein - das hat jetzt nichts mit der Beschreibung eines Zustandes zu tun...

und das zweite wird dann sein, wenn es dann eingetreten ist: Man ist (dann) tot....

Gruß Fantho

Das würde voraussetzen, dass Tod kein Zustand wäre

Dem lässt sich allerdings entgegenhalten, dass man das "Leben" als Zustand durchaus beschreiben kann, aber auch nur in Abgrenzung zum Tod. Weil man nur weiß, was leben ist, wenn man weiß, was tod ist. Insofern ist Tod die "Abwesenheit von Leben". Das bedeutet aber nicht die Abwesenheit eines Zustands, sondern beschreibt den Zustand

Tod ist also die Beschreibung der "Abwesenheit von Leben" und damit meiner Ansicht nach ein Zustand.

Naturwissenschaftlich gesehen sind wir unsterblich. Die Materie, aus der Du und ich bestehen, existiert für immer weiter. Egal, was passiert.

Was das Bewusstsein angeht, auch das könnte nach dem Tod weiterexistieren

Es gilt der Satz: "Ich denke, also bin ich"

Wenn ein Mensch also nach dem klinischen Tod denken kann, dann ist er trotzdem.

Bei Nahtoderfahrungen ist das zu beobachten.

Menschen, die klinisch tot waren, haben trotzdem etwas wahrgenommen und daher existierten sie weiterhin. Sie haben bspw. Verwandte gesehen, Lichtwesen oder idyllische Landschaften, einen Lichttunnel uvm.

Ich bin fest überzeugt, dass es nach dem "Tod" ein Leben gibt. Der Tod ist nur ein kurzer Übergang zwischen zwei Dimensionen

Woher ich das weiß:Hobby – Beschäftige mich seit Jahren mit den Themen

Bei Nahtoderfahrungen funktioniert das Gehirn noch, allerdings leidet es i.d.R an Sauerstoffmangel. Dass es da verrückt spielt und das Bewusstsein Dinge sieht und interpretiert, die nie da waren, ist doch nicht verwunderlich, oder?

Man kann das einfach wissenschaftlich erklären ohne Hokuspokus :D

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@JudyBerger

Wissenschafltich ist das natürlich nicht erklärbar, aber wenn du dir die Berichte mal anhörst, wirst du die Glaubwürdigkeit erfahren. Viele Interviews (z.B. beim YouTube Kanal "Empirische Jenseitsforschung" oder "Thanatos / WissensWerteWelt mit Neurologen, Psychiatern, und nicht zuletzt Nahtod-Erfahrende, sind wirklich sehr eindrucksvoll

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Nahtoderfahrungen sind keine Nachtoderfahrungen.

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Aber der Tod ist doch die Abwesenheit eines Zustandes.

Nein. Der Tod ist der Übergang vom Zustand lebend zum Zustand tot.

Der Tod kommt irgendwann, aber er bleibt nicht. Aber das Totsein bleibt ewig.

Messerscharf argumentiert! Du hast absolut recht!
Tot sein ist nicht Existenz, denn Tod ist ja kein Zustand, sondern die Abwesendheit von Leben!

Aber Leben ist alles was existiert. Es gibt kein Gegenteil von Leben, sondern nur das was gar nicht existiert. Leben existiert unendlich, also immer und das braucht keiner Erklärung, sondern nur Erleben!

Nur das was unecht ist, stirb scheinbar, z.B. dein Körper, deine Familie, dein Geld, deine Geschichte. All das wird verschwinden, weil es nicht echt ist, es ist eine lllusion!

Aber Du als der ewige Beobachter, wirst immer mit dabei sein und dich wundern, was dort vorne passiert!

Es passiert viel, aber nichts ist echt davon! Alles Gute!

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